Naturidentische Hormone nach Dr. Rimkus
Behandlung von Wechseljahresbeschwerden mit Natur-Identischen Hormonen – für Männer und Frauen!
(nach Dr. med. Volker Rimkus)
Die bisher übliche Hormonersatztherapie (HET) ist zu Recht in Verruf geraten; viele Frauen (und auch viele Ärzte!) sind heute sehr verunsichert.
Was ist zu tun?
Kann man heute noch verantwortlich Hormone geben/einnehmen?
Und wenn ja, wie macht man das richtig?
Was ist zu beachten?
Typische Wechseljahresbeschwerden/ Hormonmangelbeschwerden sind
- Osteoporose und Herzbeschwerden
- Traurigkeit/Depression
- Schwitzanfälle/Hitzewallungen
- Schlafstörungen und Gewichtszunahme
- Libidoverlust, Trockenheit der Schleimhäute

Die Wirkungen der Hormone sind wirklich umfassend und tiefgehend.
Der Körper verwendet die wertvollen Sexualhormone weiter und baut sie um.
So wird z.B: aus PROGESTERON:
- Cortisol (das körpereigene Stresshormon)
- Aldosteron (Regulation des Wasserhaushalts: Blutdruck- und Gewichtsregulation)
- Progesteron sensibilisiert für die Hormone der Schilddrüse
- Progesteron sensibilisiert für Insulin (wirkt anti-diabetogen)
- Gefühls-Thema: “ich bin stark, ich weiß was ich will”
PROGESTERON (lateinisch: pro= für, gestare= Schwangerschaft) erhält die Schwangerschaft und fördert also alle Funktionen, damit die Frau “stark” ist!
ÖSTRADIOL (griechisch heisst Östron: die “Brunft“) ist das Hormon für die Fortpflanzung: es fördert alle Funktionen, damit die Frau “schön” ist!
- Wachstum der Brust
- Schöne Haare, schöne Haut, Einlagerung von Wasser, Vermehrung der Hyaluronsäure, etc
- Gute Durchblutung der Schleimhäute
- Bereitschaft für Sex
- Gefühls-Thema: “ich bin gut drauf und attraktiv”
Wie schlimm, wenn alle diese Funktionen zurückgehen und langsam aufhören…
Wenn es aber gelingt, die Hormone natürlich zu ergänzen. Und damit diese Funktionen wieder anzuheben, meinen viele: “Das ist ja ein wahrer Jungbrunnen!” oder “Das grenzt ja an Zauberei!”.
Sehr überraschend ist das aber eigentlich nicht, wenn man bedenkt, welche umfangreichen Wirkungen die Hormone in unserem Körper entfalten können – und wie stark die Kräfte sind, die von den Hormonen ausgehen…
Es wurden schon Kriege geführt, um “hormonellen Wünschen” zu folgen. Denken wir nur an Caesar und Cleopatra…
Natürlich nutzt insbesondere die Werbeindustrie die Möglichkeit, durch gezielte Reize ins Hormonsystem Kaufanreize auszulösen:
Nach der Entdeckung der Hormon-Ersatz-Therapie (HET) in den 60 er Jahren in Zusammenhang mit der Einführung der Pille begann eine Welle der Euphorie bis weit in die neunziger Jahre über die positiven Wirkungen von Hormonen (Studie über die Wirkungen der HET des Instituts für Pharmakologie der Johannes Gutenberg Universität, Mainz).
Doch dann kehrte in den neunziger Jahren gerade bei Frauenärzten Ernüchterung ein – was war passiert?
Mit einer groß angelegten Studie (NHS = Nurses Health Study: Grodstein, F., et al.: N. Engl. J. Med.1996, 335, 453) sollte vor einigen Jahren eigentlich der Segen der HET belegt werden. Leider stellte sich im Lauf der Studie heraus, dass die Frauen unter der durchgeführten standardisierten Hormon Ersatz= Replacement Therapie “HRT” häufiger Krebs (Karzinome) bekamen, die Studie (Kritische Darstellung der konventionellen HET im Arzneimittelbrief) musste abgebrochen werden.
Dieses Studienergebnis war für naturheilkundlich denkende Ärzte keine Überraschung, hatte doch die Studie mehrere gravierende Fehler:
- es wurden keine Hormonbestimmungen vor Therapiebeginn durchgeführt
- alle Frauen erhielten die gleiche (hohe) Medikation (Dosis)
- es wurden synthetische Hormone verabreicht…
Wie die Studie (leider) zeigte, ist das nicht der richtige Weg. Eine solchermaßen durchgeführte Hormonsubstitution (Hormon-Ersatz-Therapie) ist nicht fachgerecht und mit groben Fehlern behaftet, auch wenn man es ganz wohlwollend betrachtet.
Aus den katastrophalen Ergebnissen der Studie folgerte man die auch noch heute gültige allgemeine Empfehlung der Fachgesellschaften: „Hormone nur unter strenger Indikationsstellung zu verordnen“, und nach Möglichkeit für nur maximal 5 Jahre. Aber was heisst das konkret? Auch Frauenärzte können mit dieser üblichen Empfehlung “einer strengen Indikationsstellung” wenig anfangen. Denn entweder eine Frau braucht Hormone, dann sollten diese auch in der therapeutisch richtigen Dosierung und in der medizinisch notwendigen Einnahmedauer gegeben werden! Oder die Hormone sind unnötig oder sogar gefährlich (krebserzeugend!), und dann darf man diese natürlich überhaupt nicht verordnen. Wie kann man dieses Dilemma lösen?
Manche Frau wundert sich: Sollten gar wirtschaftliche Interessen der Industrie auch in die Empfehlungen der Fachgesellschaften hineinspielen? Ist dieser Gedanke ganz abwegig? Nach einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt vom 18. Juli 2005 wird immerhin jede zweite gynäkologische Fortbildung durch die Industrie finanziert!
Übrigens: Haben sie sich noch nie gefragt, warum bei Frauenärzten normalerweise so gut wie nie der Spiegel der Hormone gemessen wird, aber dennoch den meisten Patientinnen die gleichen Hormone verordnet werden? Das ist fast so ähnlich, wie allen Diabetikern (Zuckerkranken) die gleiche Insulindosis zu geben – ohne vorherige Messung!
Ein Grund liegt vielleicht auch darin, dass synthetische Hormone die Hormon- Blutspiegel vermindern (und nicht wie erwartet erhöhen!) und deswegen eine Messung unter Therapie möglichst vermieden wird. Man kann also die Therapie mit synthetischen Hormonen auch nicht durch Anstieg des Spiegels kontrollieren!
Bei einer Behandlung mit natürlichen Hormonen kann man aber sehr wohl eine Verbesserung der entsprechenden Spiegel im Blut messen. Das machen wir auch – um den Therapieerfolg zu kontrollieren und um die Dosis an die individuellen Bedürfnisse anzupassen.
Grundsätzlich werden vor Therapie und dann in der Folge regelmäßig die entsprechende Spiegel bestimmt – die weitere Therapie erfolgt nur unter weiteren regelmäßigen Kontrollen (und laufender Dosisanpassung!
Was ist also konkret zu tun, um Schaden zu vermeiden?
Wir behandeln unsere Patienten nach der Methode von Dr. med. Volker Rimkus. Abgesehen davon, dass Dr. Rimkus sich in über 30 Jahren intensiv mit der Therapie mit natürlichen Hormonen beschäftigt hat (er ist auch Erstbeschreiber der Östrogentherapie beim Mann), ist seine Methode von den Ergebnissen am überzeugendsten.
Wie gehen wir vor?
1. Zunächst bestimmen wir zur Übersicht und Kontrolle die aktuellen Hormonwerte im Blut. Sofern eine Frau noch ihre Regelblutung hat, wird die Blutabnahme um den 21. Tag (zwischen dem 19. und 25. Tag) durchgeführt – gezählt nach dem Beginn der Blutung. Bei diffizilen Untersuchungen werden gelegentlich auch andere Intervalle verwendet.
Es werden bestimmt:
- Progesteron
- Östradiol (E2)
- FSH
- meist auch Vitamin D3 (25-OH Cholecalziferol)
Bei Männern: zusätzlich
- PSA (dafür wird FSH weg gelassen)
Bei bestimmen Fragestellungen bestimmen wir noch zusätzlich
- Testosteron (zB bei vermehrtem Haarausfall, ausgeprägtem Libidoverlust, Potenzprobleme etc)
- DHEA
- Anti-Müller-Hormon (Kinderwunsch)
- weitere Hormone wie zB Schilddrüsen-Hormone, Stress-Hormone, Neurotransmitter (Serotonin, Melatonin, etc)…
2. Wenn sich Mangelzustände zeigen, wird genau dieser Mangel (und nur dieser) ergänzt. Das unterscheidet sich wesentlich vom üblichen Vorgehen, bei dem in der Regel keine Hormonwerte bestimmt werden. Die Entscheidung ob ein Mangel vorliegt, orientiert sich immer zuerst an den Symptomen des Patienten. Dazu klären wir den aktuellen Hormonspiegel im Blut. Wenn die aktuellen Symptome und der Blutspiegel einen Mangel belegen, dann werden Hormonkapseln über ein individuelles Rezept in einer speziell qualifizierten Apotheke hergestellt, genau nach den persönlichen Notwendigkeiten. Als Inhaltsstoffe werden ausschliesslich naturidentische Hormone verwendet (siehe Punkt 3), die mit etwas Zink und Kupfer zur besseren Bioverfügbarkeit ergänzt werden.
Grundlage der Verordnung sind die Ergebnisse der Forschungen von Dr. med. Volker Rimkus.
Alle drei Monate wird der Blutspiegel kontrolliert, bis sich die Werte für mindestens ein halbes Jahr im Zielkorridor befinden.
3. Wir verordnen ausschliesslich natürliche, den menschlichen Hormonen exakt identische Hormone = naturidentische Hormone, also KEINE Hormone aus Pferdeurin (Equilin) und KEINE synthetischen Hormone. Zur Herstellung der fehlenden Hormone eignet sich als natürliches Ausgangsmaterial am Besten das Diosgenin aus der Yamswurzel, was nach einem bestimmten Verfahren (“Marker Prozess”) in Progesteron umgewandelt wird.
Wir verwenden also NICHT den direkten Extrakt aus der Yamswurzel, genauso wenig wie wir den direkten Extrakt aus Soya verwenden.
Warum nicht? Die genannten Pflanzen enthalten zwar minimale Spuren von Progesteron (und andere Hormone), aber das genügt nicht für eine gezielte Therapie, es müssten Unmengen eingenommen werden.
Die Vorgehensweise ist anders:
Aus der Yamswurzel (bzw. aus Soya) wird ein Extrakt gewonnen. Dieser Extrakt enthält eine Schwefelverbindung: DIOSGENIN. Diese Substanz wird nun durch das Markerverfahren zum Progesteron. Dieses ist identisch mit dem Progesteron, welches der menschliche Körper bildet. Deshalb “natur-identisches” Progesteron. Hier sehen Sie die Strukturformel:
In der Skizze kann man erkennen, dass das aus Diosgenin gewonnene Progesteron identisch ist mit dem natürlichen menschlichen Progesteron (das auf natürlichem Weg aus Cholesterin entsteht).
Dieses natürliche Progesteron kann der Körper dann weiter verstoffwechseln “umwandeln” in:
- Östrogen
Und – über weitere Zwischenschritte – erfolgt aus Progesteron (!) die Synthese von:
- Testosteron (männliches Hormon, gibt Dynamik, ist wichtig für die Libido, Grundlage für Muskelwachstum). Damit werden auch viele Veränderungen klar, die in den Wechseljahren plötzlich auftreten, wenn über einen Progesteronmangel auch das Testosteron weniger wird.
- Cortisol (Stresshormon). Das ist unter anderem verantwortlich dafür, dass viele Frauen in den Wechseljahren “dünnhäutiger” werden, weniger Stress ertragen können.
- Aldosteron (zur Regulierung des Wasserhaushaltes und damit von Blutdruck und Herzbelastung). Viele Frauen (und auch Männer) verändern Ihre Figur mit den Wechseljahren, u. a. durch die Einlagerung von Wasser. Das Gewicht steigt, die Figur der Matrone entsteht. Die Gefahr von Herzerkrankungen und Schlaganfall steigt.
Zudem hat Progesteron übergeordnete Wirkungen in den Stoffwechsel: es sensibilisiert die Körperzellen für die Schilddrüsenhormone (also verbessert sich die Verbrennung, man nimmt im Schlaf ab!) und die Wirkung von Insulin wird besser. Auch das führt zu einem besseren Stoffwechsel und verringert die Wahrscheinlichkeit für Zuckerkrankheit.
Die natürliche weitere Verstoffwechselung (Umwandlungsfähigkeit) der Hormone ist die Ursache für die vielen günstigen Wirkungen des Progesterons.
NEBENWIRKUNGEN?
Bei einer “Therapie” (wir machen ja eigentlich keine “Therapie” – sondern ergänzen nur das, wovon der Körper zuwenig herstellt) mit natur-identischem Progesteron und Östradiol werden langfristig KEINE Nebenwirkungen auftreten können- es wird ja nur ergänzt, was zuwenig ist – wie sollen da Nebenwirkungen entstehen?
Oder positiv gesprochen: die Ursache für die unglaublich breite Wirkung der HormonErgänzung (Substitution) ist das “Wiederaufüllen” des natürlichen Spiegels, manche sprechen gar von “Jungbrunnen”.
Synthetische Hormone können zwar an den Rezeptor andocken und teilweise auch eine hormonähnliche Wirkung auslösen, aber meist wird damit der Rezeptor blockiert. Insbesondere können aber synthetische Hormone nicht in der natürlichen Weise weiter verstoffwechselt werden – also in andere Hormone umgewandelt werden, was zu einem vielfachen Mangel an Hormonwirkungen führt. Synthetische Hormone sind ja nicht das natürliche Hormon, sondern ein verändertes oder synthetisches Produkt. Genau diese normalerweise stattfindende weitere Umwandlung der Hormone (insbesondere des Progesterons) ist aber die Ursache für die umfangreichen günstigen Wirkungen, die Progesteron im menschlichen Organismus hat!
Und genau das ist auch der Grund für die vielen schlechten Ergebnisse in wissenschaftlichen Studien bei der Untersuchung von synthetischen Hormonen. Diese wirken eben nur so ähnlich und nicht genau so, wie es die Natur in Jahrmillionen entwickelt hat.
Hier haben wir natürlich ein Problem mit den vielen wissenschaftlichen Studien zu Progesteron, Östrogen und anderen Hormonen. Nachdem solche Studien sehr teuer sind, müssen diese durch die Industrie finanziert werden. Das macht man natürlich nur mit Produkten, für die man exklusive Rechte eintragen kann und für natürliche Hormone kann man das naturgemäß nicht.
Also werden nur veränderte Naturhormone (wie z. B. das Equlin aus Pferdeurin: Handelsname: Presomen) oder synthetische Hormone wissenschaftlich untersucht, weil die Hersteller dieser Hormonprodukte nur die Studien für Ihre Produkte finanzieren. Das ist nicht unseriös, sondern wirtschaftlich sehr gut verständlich. Allerdings gibt es in der Konsequenz demnach leider keine wissenschaftlichen Studien mit naturidentischem Hormon, weil das niemand finanziert. Hier wäre natürlich ganz dringend die universitären Forschung gefragt!
Jede Frau die lange genug lebt, kommt irgendwann in die Wechseljahre (übrigens gilt das in ähnlicher Form auch für Männer).
Weltweit benötigt eine enorm große Zahl von Menschen Hormone, es ist ein Milliarden-Markt! Damit wird sehr gut verständlich, dass die Industrie Produkte für diesen Markt entwickelt. Natürlich mit dem Ziel, die entsprechenden Produkte zu verkaufen.
Um eine Aufklärung der interessierten Bevölkerung zu erreichen, haben wir (Dr. med. Volker Rimkus und ich) zusammen das HORMON-NETZWERK gegründet.
Sie können dazu weitere Informationen erhalten, wenn Sie auf den Link klicken. Das HormonNetzwerk bietet auch Aus- und Fortbildungen an, wir veranstalten auch Tagungen zum gegenseitigen Austausch. Dem Hormon- Netzwerk können sich alle anschliessen: Ärzte, Therapeuten, Psychologen, Heilpraktiker und Laien.

Frau, lächend
Fazit:
Grundsätzlich ist es immer die Entscheidung eines jeden individuellen Menschen, ob jemand Hormone benötigt oder nicht.
Die Entscheidung für eine Therapie mit natürlichen Hormonen erfordert die Abwägung vieler Aspekte, wir beraten und informieren so gut wie möglich, damit jeder Patient dies selbst entscheiden kann!
Allerdings sind die Informationen nicht so leicht zu bekommen. Das wurde weiter oben im Text erläutert.
Natürliche Hormone sind natürlich kein “Jungbrunnen” und auch kein “Zauber-Allheil-Mittel”.
ABER:
Sehr viele weit verbreitete Symptome im Wechsel gehen auf hormonelle Mangelerscheinungen zurück.
Die übliche Behandlung mit synthetischen Hormonen ist zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden (z. B. das Ansteigen der Krebsgefahr) und oft ohne spürbare Verbesserung des Befindens.
Im Unterschied dazu sind die weitreichenden Wirkungen einer Therapie mit naturidentischen Hormonen wirklich verblüffend.
Die Maxime muß dabei immer sein: nicht schaden!
Wenn die individuelle Lebensqualität spürbar eingeschränkt ist und ein natürlicher “gesunder” Weg besteht, diese wieder herzustellen, dann ist das für viele Menschen eine gute Möglichkeit.
Wenn Sie sich über Ihre persönlichen Hormonwerte und die Möglichkeiten der Behandlung konkret informieren möchten, dann rufen sie einfach an und machen einen Termin aus!
Alles Gute!
Dr. Dr. med. Thomas Beck

Hallo Mona
das ist leider bei Ihnen ziemlich daneben gegangen. Zum Glück haben Sie eine Ärztin, die mit naturidentischen Hormonen arbeitet- das ist gut! Aber leider hat die Kollegin offensichtlich die Methode nicht richtig angewendet, insofern keine Blutkontrollen gemacht wurden. Das ist schlecht.
Die Speichelanalysen der Sexualhormone liefern leider keine zuverlässigen Werte, wir können damit nichts anfangen, weil die Werte in keinem Zusammenhang stehen mit dem Befinden… (leider!). ALSO: wir brauchen die aktuellen Hormonwerte im Blut.
“Östrogendominanz” ist ein mißverständlicher Begriff: es sollte besser heissen: relative Östrogendominanz (weil das Progesteron abgefallen ist, erscheint das Östrogen zu hoch) oder besser: ProgesteronMangel!
FAZIT: ich würde dringend zu einer Bestimmung der Hormone im Blut raten und dann eine Beratung bei einem/ oder einer qualifizierten Kollegen/-in. Unter http://www.Hormon-Netzwerk.de finden Sie eine Liste von qualifizierten Ärzten.
Guten Erfolg!
Thomas Beck
Guten Tag Herr Dr. Beck
ich nehme 2 mal 100mg Progesteron und 1 mal 1mg Estradiol.
Hier ein Verlauf einiger meiner Blutwerte:
27.4.2012 FSH 88 U/l, Östradiol <20 pg/ml; Progesteron 3,75 ng/ml, ( ohne Estradiolgabe)
31.08.2012 FSH 75 U/l; Östradiol 34 pg/ml, Progesteron 0,41 ng/ml
07.03.2013 FSH 88 U/l; Östradiol 39 pg/ml, Progesteron 0,47 ng/ml
aufgrund des auffälligen Progesteronwert erneute Kontolle am 18.03.2013 ( beim Hausarzt, anders Labor,Gynäkologin ist weiter vom Wohnort entfernt)
18.03.2013 FSH 95,2 U/l; Östradiol 36 pg/ml, Progesteron 8,56 ng/ml
Mit der Bitte um Ihre Meinung azu, und die Dodierung so weiter nehmen?
Vielen Dank und Grüße
Connie
Hallo Herr Dr.Beck,
Ich danke Ihnen für Ihre schnelle Antwort.
Ich habe jetzt natürlich gleich einen Frauenarzttermin gemacht , da die Zyklustage an denen es am besten nachweisbar ist nächste Woche anstehen.
Das ganze ist für mich mittlerweile psychisch sehr anstrengend geworden, deshalb spiele ich auch mit dem Gedanken auf weitere Behandlungen zu verzichten.
Da ich immer wieder sehr große Hoffnungen habe , die dann leider fehlschlagen.
Mal angenommen ,der Hormontest im Blut zeigt ein Defizit an, kann ich das in meinem Alter auch ohne natürliche Hormon in den Griff bekommen?
Und da meine Ärztin bisher keinerlei Erfahrung mit einer Verschlechterung gemacht hat , kann sie mir jetzt gerade keine konkrete Ansage machen, ob ich die Creme nun ersteinmal absetze oder einfach weiter nehmen soll.
Hätten sie mir dafür einen Rat?
Den werde ich selbstverständlich dann auch nochmal mit meiner Ärztin besprechen.
Und wenn es soweit ist , werde ich mich dann an eine Kollegin unter dem Hormon-Netzwerk wenden.
Liebe Grüße
Mona
Hallo Mona
es ist völlig richtig, mit der eigenen Ärztin diese Fragen zu besprechen. Denn die muß Sie ja weiter betreuen. Natürlich haben Sie recht: ohne Erfahrung ist das sehr schwierig zu behandeln. Dafür bieten wir ja Ausbildungen für Ärzte an, wo genau solche Fragen gelehrt werden…
Konkret: selbstverständlich führen viele Wege nach Rom, man kann zu Fuss gehen oder mit einem Eselskarren oder … oder man bleibt unterwegs liegen…
Die RimkusMethode ist der beste Weg, weil zum einen individuelle Dosierungen gemacht werden (nach Ihren Blutwerten) zum anderen ausschliesslich naturidentische Hormone verwendet werden (im Unterschied zu Industrieprodukten) in genau definierter Menge und bestens bioVerfügbar (im Unterschied zu Cremes) und ein speziell qualifizierter Arzt Sie laufend betreut…
Von daher kann ich Ihnen nicht empfehlen, einen anderen Weg zu gehen.
Aber selbstverständlich: viele Wege führen nach Rom… und auf manchen kommt man nie an…
Guten Erfolg
Dr Thomas Beck
Hallo Connie
leider kann und darf ich über das Internet keine ärztlichen Beratungen oder Behandlungen durchführen, dazu ist ein persönlicher Arzt- Patienten- Kontakt zwingend vorgeschrieben.
Ich darf nur allgemeine Hinweise geben.
Zielwerte für Progesteron sind 10-30ng/ml
Östradiol 120-180pg/ml und
FSH 2-6 IU/L (je niedriger, desto “besser”
Im Vergleich können Sie erkennen, wie sich Ihre Werte entwickelt haben. Wenn Ihre Blutwerte über unsere Zielwerte hinausgehen, wird ihr Arzt bei der nächsten Verordnung die Dosierung vermindern, wenn die Blutwerte noch zu niedrig sind, dann wird die Dosierung erhöht. Und das gilt für BEIDE Hormone, also für Progesteron UND Östradiol- eine alleinige Progesterongabe (bei vermindetem Östradiol) entspricht NICHT der Therapie nach Rimkus.
Dabei kommt es natürlich auch darauf an, an welchem Zyklustag die Blutwerte analysiert werden etc…
(Wie man das genau macht, dafür bieten wir 4x im Jahr IntensivSeminare an, 2x in München und 2x in Hamburg.)
Wenn Sie genauere Fragen haben, sollten Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt wenden (qualifizierte Kollegen finden Sie unter http://www.Hormon-Netzwerk.de/Therapeuten). Falls Sie nicht fündig werden sollten, würde ich Ihnen auch einen Beratungstermin bei mir in München oder Baden Baden anbieten.
Mit den besten Wünschen,
Thomas Beck
Hallo Dr. Beck,
vielen Dank für Ihre schnelle Anwort.
Ich habe dann noch eine allgemeine Frage.
ich habe das Buch von Dr. Rimkus gelesen, dort ist bei den genannten Therapiemöglichkeiten, eine Gabe höher als 200mg Progestern u. 2mg Estradiol am Tag nicht beschrieben, könnte man auch mehr nehmen z.B so eine Art Stosßherapie zum schnelleren erreichen der Zielwerte oder lieber langsam mit Geduld.
Allerings kann ich nur sagen , dass meine Werte schon viel besser sind als vor einem Jahr,aber vorallem meine Lebensqualität ist gestiegen!!! Ich kann zwar nicht glauben, dass das was wirkt keine Nebenwirkungen haben soll,ich habe keine spürbaren zur Zeit…
Ihnen und Herrn Dr .Rimkus herzlichen Dam für dass Engagement
Nachricht… Hallo Dr .Beck
ich glaube ich brauche ihr hilfe . Bin 51 , mutter zwei Erwachsene Tochter und zeit 09-12 in die sogenannten chirurgische Wechseljahren …meiner Letzt Eierstöcke ist weg und habe aber noch einer gesunden Gebärmutter ! Nehme seit den HET gynokadin und utrogest und seid den geht es bei mir nur bergab ..ich funktionier nur noch …habe wasser in beine muss zum lipfdrenage …bin dauer müde und habe 5 kg zugenommen und das schlimmste ist ich bin am ende meiner Latein weil meiner Arzt sagt zu mir ganz locker mit meine alter brauch ich kein Het .ich habe bis zum op meiner Mb jeden 28 tagen und gleich zwei tsgen nach der op könnte nicht mehr schlafen und habe ich 24 std am tag in Sahara gelebt ! zudem schon vor der op Flüssigkeit ( gutartig ) aus der Brust habe und mittlerweile zysten In beiden Brust ausserdem meiner Mutter hat starke Osteoporose .
Meiner frage wäre ist die Hormon Behandlung nach Dr Rimkus auch nicht möglich bei mir und wenn ja iner Arzt in meiner nähe ..Kreis Calw oder eventuell in ihr Praxis in Baden Baden …
Bedanke micht in voraus in freundlich grüße
Ana Lang
Hallo H. Dr. Beck
Ich habe jetzt viel auf der Seite von Dr. Rimkus und hier gestöbert, um Informationen zum Thema natürliche Hormone nach Eierstockkrebs zu finden. Ich (jetzt 57 viel Sport, 45kg bei 1,58cm) hatte vor 3 1/2 Jahren ein Ovarialkarzinom, Figo IIIc, bin seitdem tumorfrei. Mein Problem ist, dass ich mittlerweile seit 11 Jahren massiv unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen leide. Durch die Operation/Chemo hat sich daran nichts geändert. Seit der Operation fehlt es mir allerdings zunehmend an Antrieb. Daher bin ich am überlegen, ob evt eine Hormonbalacierung in Frage käme, ohne damit das Risiko eines dann wohl rasch tötlich verlaufenden (Aussage der Ärzte) Rezidivs zu vergrößern.
Für ein Antwort wäre ich sehr dankbar.
Mohn
Hallo Ruth
für die Behandlung mit naturidentischen Hormonen gibt es inzwischen sehr bewährte “Grundlagen”, die im Intensivseminar unterrichtet werden.
In jahrzehntelangen Erfahrungen hat sich herausgestellt, daß eine langfristige Behandlung meist in einem bestimmten Bereich ankommt: um 100mg Progesteron und 1mg Östradiol. Eine Dosis von 200 mg Progeseron und 2 mg Östradiol wäre insofern schon eine ungewöhnlich hohe Dosis, die Rimkus zwar nicht empfiehlt, die aber vorübergehend bei bestimmten – sehr niedrigen Hormon- Blutwerten – und gleichzeitig hohem Bedarf – angebracht sein kann. Das muß natürlich der behandelnde Arzt in der Abwägung der gesamten Situation entscheiden.
Eine noch höhere Dosierung war bisher bei meinen Patienten noch nie nötig, in der Regel pendeln sich die Hormonwerte mit etwas Geduld (ein Jahr würde ich schon rechnen!) langsam ein!
Zu den Nebenwirkungen: woher sollten diese denn kommen, wenn nur genau das ergänzt wird, von dem der Körper zuwenig hat?
Es kommt ja nichts Fremdes in den Körper und bzgl der Dosierung vergewissern wir uns durch laufenden Messungen…
FAZIT: eine Dosierung von 200/2 läge deutlich über der langfristig sinnvollen Dosierung, vorübergehend aber möglich. Eine noch höhere Dosierung sehe ich nicht als nötig an und würde das auch nicht empfehlen…
Herzl Gruß
Dr Thomas Beck
Hallo Ana
vielen Dank für die Frage: ja natürlich ist die Behandlung nicht vom Alter abhängig und 51 Jahre ist noch nicht die richtige Zeit, um mit dem Leben abzuschliessen…
Utrogest und Gynokadin sind Hormonpräparate und zählen insofern schon zur HET.
Die Behandlung mit naturidentischen Hormonen nach Rimkus ist (fast) immer eine gute Alternative.
Die Therapeutenliste nach PLZ geordnet finden Sie unter http://www.Hormon-Netzwerk.de/Therapeutenliste)
Falls Sie da niemanden in Ihrer Nähe finden sollten, können Sie ggf. auch einen Termin für Baden Baden vereinbaren.
mfg
Dr Beck
Hallo Frau M.
das ist eine sehr schwierige Frage.
Wenn Sie feststellen, daß Sie keinen Antrieb mehr haben, Hitzewallungen und Schweißausbrüche, dann sind das typtische Zeichen eines Östrogenmangels. Eine OP und Chemo kann das nicht verbessern, sondern nur verschlechtern, weil die Rest-Hormonfunktion damit weiter reduziert wird. ALSO: es fehlen Ihnen eigentlich die Hormone (Östrogen).
Nun das Problem:
Sie wissen sicher, daß die Schulmedizin rät, KEINERLEI Hormontherapie zu machen, wenn ein Krebs festgestellt wurde.
Diese Aussage ist natürlich etwas grob, weil es zum einen sehr viele verschiedene Hormone gibt.
Auf der anderen Seite haben Studien zwar nachgewiesen, daß die Krebswahrscheinlichkeit steigt bei der Einnahme von Östrogen, aber das war ein synthetisches (künstliches) Östrogen und die Dosis war auch nicht genau auf die Patienten abgestimmt. Aussderdem wurde Östrogen allein gegeben, in der Folgestudie gab man noch Progesteron dazu – und die Krebsrate war identisch zu den Frauen, die keine Hormone genommen hatten (WHI-Studie).
Man muß also genau hinschauen, wie die Ergenisse wirklich sind.
Das ist die Situation: einerseits fehlen Ihnen die Hormone, andererseits darf man die Hormone nicht geben, wegen der wissenschaftlichen Studien.
Was tun?
Ich kann niemandem empfehlen, sich in einer solchen Situation über die Studien hinweg zu setzten. Falls nämlich – wider Erwarten – nach einiger Zeit dennoch wieder ein Rezidiv auftauchen sollte, dann würden Sie sich zu Recht an Ihren Arzt wenden und ihn zur Rechenschaft ziehen, wie er Ihnen Hormone geben konnte, wo doch die wissenschaftlichen Studien zeigen, daß man das nicht darf…
Wenn Sie einen Arzt finden, der Ihre Hormone mit natur-identischen Hormonen ergänzt, dann wird das zu einer deutlichen Verbesserung Ihrer Symptome führen, es ist aber für den Kollegen ein großes Risiko (und möglicherweise auch für Sie).
mfg
Dr. Thomas Beck
Halle H. Dr. Beck
Vielen Dank für Ihre Antwort. Sie ist zumindest mal eindeutig, was auch schon was wert ist. Dass Östrogene nicht in Frage kommen, davon bin ich schon ausgegangen, hatte aber insgeheim gehofft, dass evtl Progesteron oder Testosteron (- Blutwert extrem niedrig-) in Frage kommen könnten Da werde ich wohl weiterhin mit diesen blöden Schweißausbrüchen und meiner Antriebsarmut leben müssen.
Herzliche Grüße
Mohn
Hallo Fr M.,
tut mir wirklich leid, daß ich Sie da enttäuschen mußte.
ABER: Progesteron würde sowieso kaum helfen bei Hitzewallungen und Antriebsarmut.
Östrogen wäre das Mittel der ersten Wahl bei Ihren Symptomen.
Testosteron wirkt eher in Richtung Muskelaufbau (“anabol”)…
Eine Therapie mit Progesteron wäre zwar grundsätzlich denkbar, allerdings mit den beschriebenen rechtlichen Problemen.
mfg
Dr Beck
Guten Abend, ich nehme seit Dezember naturidentes Progesteron und Östradiol. Da ich mich wohl fühle, möchte mein Mann auch diese Hormone nehmen. Ihm wurde Östradiol, Progesteron PSA und Testosteron im Blut getestet. Er hat nun Progesteron, Östradiol und Testogel bekommen (sein Testosteronwert ist ganz schlecht). Er hat zusätzlich Vitamin B12 und Vitamin D bekommen. Nun ist meine Frage: gibt es denn kein naturidentes Testosteron so wie Progesteron und Östradiol. Und ist es nicht schädlich, wenn er dieses Testogel mit verwendet. LG Andrea
Anbei noch seine Blutwerte:
Progesteron: 0.3 ng/ml
PSA: 0.8 mg/ml
Testosteron: 1.4 ng/ml
Östradiol: 34 pg/ml
Hallo Herr Dr.Dr.Beck,
bei der Bestimmung des Cortisolspiegels ist ein Speicheltest möglich – mit der Argumentation, dass ein Bluttest keine Aussage über die Wirkung in der Zelle ermöglicht. Auch bezüglich Progesteron und Östradion habe ich die Aussagen schon gelesen, dass es darum geht das “freie” Hormon zu testen (deshalb Speichel oder manche sagen besser sei es im 24h Urin) und nicht die gebundene Form (im Blut). Könnten Sie mir bitte Ihr Rationale erklären – wieso Sie den Bluttest zur Bestimmung von Progesteron und Östradiol vertreten. Spielt – bei vorhandenem Zyklus – außer dem Zyklustag auch die Uhrzeit der Blutentnahme eine Rolle?
Vielen Dank und herzliche Grüße
C.Höckel
Hallo Herr Dr. Beck, ich muss mich noch einmal an Sie wenden.
Nehme zZ die Rimkus-Kapseln 0,25 Ö/50mg Prog. am Morgenund 0,5/100mg am Abend. Habe leider sehr starke Brustspannungen bekommen (ca. 3 Wochen).Habe dann die Morgenkapsel nur noch alle 2 Tage genommen,wurde etwas besser (nicht zufriedenstellend).
Deutet doch eigentlich auf zuviel Ö hin,oder?
Möchte gerne regelmäßig morgens/abends einnehmen, dass der Spiegel nicht zu sehr schwankt,aber es geht nicht.
Soll ich mit etwas Progesteron unterstützen?
Letzte Werte:
FSH: 77
Ö:44
Prog.:3,2
Leider erfolgte die Blutabnahme erst um 15.00 und an diesem Tag hatte ich keine Morgentablette.
Mein Arzt kümmert sich leider nicht um die von Dr. Rimkus vorgeschlagene Zeit (2 Std. nach Einnahme).
Bin sehr traurig, denn mein Gyn. verlässt den Rimkus-Weg und befürwortet fast ausschl. die transdermale Substitution.
Bin ziemlich allein gestellt.
Vielen lieben Dank für eine Antwort und einen guten Tipp.
Herzlichst Sandy
Sehr geehrter Hr. Dr. Dr. Beck,
ich bin 23 Jahre alt, normalgewichtig, nehme keine Anti-Baby-Pille und leide seit 2 Jahren unter Oligomenorrhoe (davor Amenorrhoe) und Akne auf dem Rücken und im Gesicht (linksseitig, meist in der 2. Zyklushälfte beginnend). Die Akne verschlimmert sich zusehens- wohl durch meinen jahrelangen Androgenüberschuss bedingt :
Testosteron gesamt ECLIA 0,65 ng/ ml , Richtwert 20 – 49J: bis 0,52
Androstendion LIA 4,27 ng/ ml , Richtwert 0,9 – 2,0 .
Gerade wurde am 57. Zyklustag ein Hormonprofil erstellt (auch die beiden obigen Werte stammen davon):
FSH ECLIA 8,6 mIU/ ml
LH ECLIA 16,2 mIU/ ml
Östradiol ECLIA 79 pg/ ml
Progesteron ECLIA 2,24 ng/ ml
Prolaktin ECLIA 17,1 ng/ ml , Richtwert: Follikelphase bis 20, Lutealphase bis 25
SHBG 150 nmol/ l , Richtwert 26,1 – 110.
Die Menstruation setzte dann am 62. Zyklustag ein und gleichzeitig verschlechterte sich das Hautbild immens.
Da ich seit Jahren solch hohe Androgen-Werte habe und dagegen (noch) nicht die Anti-Baby-Pille und Metformin nehmen möchte, würde ich gerne von Ihnen erfahren, ob und ggf. welche naturidentische/n Hormone antiandrogen wirken?
Vielen Dank im Voraus!
MfG,
Lily
Sehr geehrter Herr Doktor Beck,
ich bin 32 Jahre alt und leide an PCOS. Mein groesses Problem momentan ist der Haarausfall. Ich habe zuviel maennliche Hormone( DHEAS und Testestoron) im Blut. In der Schulmedzin wird mir folgendes angeboten: Pille, Androcur oder aehnliches. Ich habe schon mein Gewicht reduziert und mache auch noch weiter. Ich moechte sehr ungerne meinen Koerper mit einer starken Pille oder gar androcur belasten. Haetten Sie einen Vorschlag fuer mich wie ich den Hormonhaushalt ausgleichen kann? oder irgendwelche Alternativen, die sich als antiandrogen erwiesen haben? Vielen Dank im Voraus !!!
Hallo Herr Beck,
war letzten Samstag bei ihnen in B-B und habe ihnen von meiner 24 J Tochter berichtet(Schlafstörung,Konz.stör, Hashimoto, depressive Verstimmung, ständig müde, krampfartige Bauchschmerzen während ihrer Blutung., Gewichtsreduktion ist schwierig..) Folgende Laborparameter würde ich abnehmen lassen: Progesteron, Östradiol, FSH, TSH,fT3/4, Dopamin Serotonin, Melatonin, Vit D3. Im Speichel Cortisoltagesprofil/DHEA ggf Melatonin??? Fehlt ein Parameter????Meine Tochter kann sich mit den Laborwerten bei ihnen in B-B vorstellen.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
mfg
B. Krug
Hallo Fr K.
Natürlich erinnere ich mich an Sie und unser Gespräch.
Ja, Ihre Liste ist gut. DHEA brauch ich nicht unbedingt, aber Sie können es machen lassen.
Beim Vitamit D3 bitte darauf achten, daß es das 25-OH Cholecaliferol ist und nicht das 1-25-OH …
Ich würde noch empfehlen die “große Routine” machen zu lassen.
Wir haben hier eine Liste, die eine meiner Mitarbeiterinnen Ihnen sicher gern zufaxen wird, vielleicht können Sie morgen kurz anrufen und Ihre Faxnummer durchgeben?
Herzl Gruß
Thomas Beck
Hallo,
es besteht aktuell wohl noch keine Notwendigkeit, Andocur oä zu nehmen.
PCOS (Poly-cystische Ovarien, also viele Zysten in den Eierstöcken) sind häufig die Folge von Progesteronmangel und können deshalb oft gut mit den RimkusKapseln behandelt werden.
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!
Genaueres können Sie am Besten bei Ihrem RimkusTherapeuten erfahren. http://www.Hormon-Netzwerk.de/Therapeutenliste/
mfg
Dr Beck
Hallo Lilly
offensichtlich besteht bei Ihnen zum einen eine Verschiebung der Sexualhormone zugunsten Androgen (Testosteron), was umgekehrt bedeutet, daß Sie zuwenige weibliche Hormone (Progesteron und Östradiol) haben.
Dadurch bedingt ist zum anderen Ihr Zyklus aus dem Tritt: Sie brauchen viel zu lange, um zur Regelblutung zu kommen.
Damit Sie bluten können, muß sich vorher ausreichend Gebärmutterschleimhaut aufbauen – und dafür braucht es genug Östrogen und dann auch genug Progesteron- was bei Ihnen offensichtlich nicht ausreichend der Fall ist.
UNSERE ZIELWERTE SIND:
- Progesteron 10-30 ng/ml
- Östradiol 120-180 pg/ml
- FSH 2-6 IE
Ihre Werte liegen allesamt ausserhalb des Zielbereiches.
Aus meiner Sicht wäre also eine Behandlung mit naturidentischen Hormonen der ideale Weg, um Ihre hormonelle Situation wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die genaue Vorgehensweise bei der Behandlung ist dem ärztlichen Gespräch vorbehalten, deshalb am Besten eine Termin vereinbaren bei einem zertifizierten RimkusTherapeuten
http://www.Hormon-Netzwerk.de/Therapeutenliste/
Guten Erfolg!
Dr Beck
Hallo Sandy
es ist schade, wenn Ihr Arzt nicht mehr nach Rimkus behandelt, weil die Methode Rimkus der beste Behandlungsansatz ist. Er wird seine Gründe haben, wollen wir hoffen, daß es nicht die Einflüsterungen der Pharmaindustrie sind…
Zu Ihren Beschwerden:
Brustspannen ist eine häufige Nebenwirkung bei einer Behandlung mit naturidentischen Hormonen. Warum?
Zum einen kommt es durch den Abfall der Hormone zu Umbauprozessen in der Brust (was man meist deutlich sehen kann). Wenn nun die Brust durch die Hormone wieder mehr Volumen bekommt und sich aufrichtet, dann spüren Sie die Umbauvorgänge natürlich mit Schwellung und Schmerzen, bis hin zu Entzündungen. Hier hilft dann Kühlen der Brust und kurzzeitige Reduzierung der Hormondosis (NACH MESSUNG der Spiegel im Blut!!! weil wir sonst ja nicht wissen können, ob Sie wirklich zu hohe Hormonwerte aufweisen.
Zum anderen hatte der Körper viele Jahre Zeit, sich an einen zunehmenden Hormonmangel zu gewöhnen und reduziert von daher die Produktion von “Transportschiffchen” SHBG (sexual Hormon bindendes Globulin) für Hormone.
Wenn nun durch die Gabe von Hormonen plötzlich wieder mehr Hormone zur Verfügung stehen, haben Sie zunächst zuwenige Transportschiffe und es sind viele Hormone nicht gebunden “freie” Hormone. diese freien Hormone machen nun allerlei Unsinn, zB Spannen in den Brüsten etc, weil Sie nicht von den Transportern an Ihren eigentlichen Wirkort gebracht werden können. Das dauert eine gewisse Zeit und dann sind plötzlich alle Beschwerden verschwunden, weil Sie dann genug Transporter gebildet haben.
mfg
Dr Beck
Hallo C Höckel
das ist tatsächlich eine interessante Frage:
Wir empfehlen Speichelmessungen bei Cortisol, aber Blutmessungen bei den Sexualhormonen.
Die beste Antwort ist empirisch: die Speichelmessungen bei den Sexualhormonen stimmen einfach gar nicht mit der Befindlichkeit der jeweiligen Patienten zusammen. Offensichtlich gibt es einen Faktor, den wir noch nicht kennen, der die Speichelspiegel aktiv beeinflusst.
Probieren Sie es einfach selber aus und machen Sie bei mehreren Patienten beide Messungen gleichzeitig- und stellen Sie die Ergebnisse in Bezug zur Symptomatik.
So war mein Weg!
mit bestem Gruß
Thomas Beck
Wechseljahre sind da- HURRAA
mal piekst es hier, mal klemmt es da.
Bist immer müde, selten noch munter,
Pfunde gehen rauf, wollen nicht mehr runter.
Kannst dich kaum bücken,
Wärmflasche im Rücken.
Mal tun alle Knochen weh,
sagt mein Liebster nur “oweh”.
Wünsche allen betroffenen Frauen, daß Sie es wagen, die Rimkusmethode anzuwenden,
denn ich kann wieder ruhig schlafen, komme wieder Treppe runter und kann wieder ein
normales Leben führen ohne ständig zu schwitzen und zu frieren.
Wollte auch mal was positives berichten.
Liebe Grüße
Carola
Hallo Dr. Beck,
kann man die Rimkus Methode auch anwenden wenn man nach der Geburt der Tochter eine tiefe Becken und Beinvenenthrombose hatte? Die Thrombose ist jetzt fast 23 Jahre her. Habe dann jahrelang die Mirena gehabt und dadurch Panikattacken usw. bekommen und sie mir wieder ziehen lassen. Obwohl mein Frauenarzt meinte es könne nicht an der Spirale liegen. Aber seitdem sie weg ist ging es mir immer mehr besser. Die Panikattacken und all die anderen Symptome verschwanden wieder. Nun bin ich 48 und denke dass ich in die Wechseljahre gekommen bin. Da ich seit 3 Monaten meine Tage habe und extreme Schmerzen ( nicht nur im Unterleib, sondern im ganzen Körper) hat meine jetzige Ärztin mir eine Einweisung ins Krankenhaus gegeben um entweder eine Ausschabung oder eine Entfernung der Gebärmutter machen zu lassen, da ich durch eine Konisation auch immer extreme Schmerzen beim Geschlechtsverkehr habe. Sie sagte durch die Thrombose wäre das alles nicht so einfach mit einer Hormontherapie bei mir. Außer natürlich ich würde wieder die Mirena nehmen… und das kommt überhaupt nicht in Frage für mich nach all den Erfahrungen die ich damit gemacht habe. Und dann habe ich heute von der Rimkus Methode gelesen und frage mich natürlich ob das eine Möglichkeit für mich wäre meine Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen und wieder normal zu leben?? Ich habe aber auch noch kalte und warme Knoten in der Schilddrüse und wenn es nach der Ärztin ginge hätte sie mir die Schilddrüse am liebsten entfernt. Hängt das alles zusammen?? Und kann ich vielleicht durch Rimkus all die Op’ s umgehen?? Vielen Dank für Ihre Antwort.
MfG
Petra
Hallo Petra
vielen Dank für Ihr großes Vertrauen, für mich und alle die das lesen, Ihre persönlichen Angaben zu machen.
Wie Sie vielleicht schon ahnen, ist es aus rechtlichen und sachlichen Gründen nicht möglich über das Internet eine persönliche ärztliche Beratung und/ oder Behandlung zu machen.
Ich kann und darf nur allgemeine Informationen geben.
Im Zusammenhang mit dem von Ihnen geschilderten Fall würde ich zunächst von einem Hormonmangel ausgehen und mit einer Blutabnahme versuchen nachzuweisen, ob das auch tatsächlich der Fall ist.
Nachdem auch noch andere Krankheiten ähnliche Symptome machen können, sollten mögliche andere Störungen ausgeschlossen werden (Differentialdiagnose).
Sofern sich der Verdacht bestätigt und Sie tatsächlich einen Hormonmangel haben, dann wäre die Methode Rimkus die beste Möglichkeit, einen Mangel auszugleichen.
Die Schilddrüse spielt hier auch eine Rolle und sollte deshalb mit behandelt werden.
Ob damit OP´s vermieden werden können, kann man nur im Einzelfall entscheiden. Synthetische Hormone sind wohl ziemlich sicher vermeidbar.
Der große Reiz der Rimkus-Methode liegt in der individuellen Dosierung und in der ausschlieslichen Verwendung von Hormonen, die der menschlichen Natur identisch sind.
Also werden die “echten” Hormone ergänzt und nicht durch einen ähnlichen künstlichen Stoff ersetzt.
Das ist auch der wesentliche Grund, warum diese Methode so gute Erfolge hat (wenn es von den Symptomen und Blutwerten her passt).
mfg
Dr Beck
Hallo Herr Dr.Beck, schade, dass Sie mir nicht antworten, da es für uns schon sehr wichtig wäre.
mfg Andrea
Geschrieben von andrea 04 Apr 2013 at 21:27
Guten Abend, ich nehme seit Dezember naturidentes Progesteron und Östradiol. Da ich mich wohl fühle, möchte mein Mann auch diese Hormone nehmen. Ihm wurde Östradiol, Progesteron PSA und Testosteron im Blut getestet. Er hat nun Progesteron, Östradiol und Testogel bekommen (sein Testosteronwert ist ganz schlecht). Er hat zusätzlich Vitamin B12 und Vitamin D bekommen. Nun ist meine Frage: gibt es denn kein naturidentes Testosteron so wie Progesteron und Östradiol. Und ist es nicht schädlich, wenn er dieses Testogel mit verwendet. LG Andrea
Anbei noch seine Blutwerte:
Progesteron: 0.3 ng/ml
PSA: 0.8 mg/ml
Testosteron: 1.4 ng/ml
Östradiol: 34 pg/ml
Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
ich wende mich mit folgendem Anliegen an Sie:
Bei mir (44 J.) liegt ein seit über 10 Jahren bestehendes „polyglanduläres Autoimmunsyndrom“ vor (d.h. Hashimoto, Hypothalamusinsuffiziens, Diabetes, Amenorrhoe (die nach veganer Ernährung kurzfristig verschand), NNR-Schwäche, nebst mehr als doppelt pathologisch eingeschätzte Colontransitzeit und Belastungsasthma)
Diverse weibliche Hormonpräparate nehme ich nun schon seit einigen Jahren (mit Unterbrechungen) , um das Fortschreiten von Osteoporose zu verhindern. Da sich – mit oder ohne Pille – mittlerweile Brustspannungen zeigen und ich allmählich – ehrlich gesagt – die Substitution sämtlicher Hormone leid bin (Novofem, Insulin und Thyroxin 125, Somatropin, wobei das Somatropin mitunter sündhaft teuer ist) wäre ich froh, hiervon in Teilen loszukommen.
3 hoffentlich kurze Fragen:
(1) Macht es Sinn, die Novofem-Tabletten einfach wegzulassen (habe heute ausgesetzt)?
(2) Was kann ich einnehmen (Yams? Welches Präparat genau?), um das Brustspannen abzumildern?
(3) Ihre Praxis liegt bedauerlicher Weise viele Autostunden entfernt. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir einen Kollegen empfehlen könnten im Raum Düsseldorf/ Wuppertal?
Für Ihre Mühe schon mal vielen herzlichen Dank im Voraus.
MfG
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„polyglanduläres Autoimmunsyndrom“ in meinem Fall:
= Diabetes Typ 1+ Hashimoto + Hypothalamusinsuffiziens + Ameorrhoe + Morbus Addison (prim /sek), letzteren 2 scheinen temporär ausgeheilt (?)……nebst weiteren Einschränkungen, wie einer mehr als doppelt pathologischen Colontransitzeit, Belastungsastma und Heiserkeit bei Eiweißverzehr..
Hallo Sabine,
Grundsätzlich kann und darf ich über das Internet bei fremden Personen keine ärztliche Behandlung oder Beratung durchführen, aber ich darf allgemeine Informationen geben.
Da wollen wir mal die Sache genauer anschauen und in einen größeren allgemeinen Zusammenhang stellen.
es scheint sich in Ihrem Fall um mehrere Probleme zu handeln:
a) eine Autoimmunerkrankung (Hashimoto, Diabetes, NNR- Schwäche, Asthma- um nur die wichtigsten zu nennen)
b) dazu kommen Probleme mit den Wechseljahren
c) es hat sich zudem eine Osteoporose entwickelt mit einigen anderen Symptomen eines Sexual-Hormon-Mangels
Wie geht man in einem solchen Fall vor?
Entscheidend ist immer das ärztliche Gespräch (Anamnese), dann entsprechende Untersuchungen zur Sicherung der Diagnose und dann die Therapie.
Als Untersuchungen erscheinen notwendig:
a) allgemeines screening profil (“große Routine”) zum Ausschluß/ Bestätigung von allerlei möglichen Erkrankungen (Diabetes mell. etc)
b) Spezifische Untersuchung zum Ausschluß bestimmter Erkrankungen. Und hier vor allem im Blut:
- Östradiol
- Progesteron
- FSH
- VitD
- fT3
- fT4
- TSH
- TPO (ANtikörper)
- StressHormone (NNR Schwäche) im Speichel
In Ihrem Fall wäre auch sehr sinnvoll eine Ultraschall-Messung des Kollagengehaltes (=> Collagenoson”), weil der sehr gut mit der Knochendichte in Zusammenhang steht.
Danach kann in einem gemeinsamen Gespräch festgelegt werden, was am Besten therapeutisch Erfolg verspricht.
In Ihrem konkreten Fall würde ich keinesfalls die Schilddrüsentabletten weglassen und auch nicht einfach mit YamsWurzel anfangen. das wäre so, als ob Sie Erdöl in Ihren Autotank einfüllen würden, das kann ihr Motor gar nicht verwenden. Und ausserdem wissen Sie ja gar nicht wieviel und was genau fehlt.
FAZIT: ohne seriöse Diagnostik können Ihre Fragen nicht richtig beantwortet werden, deshalb würde ich Ihnen sehr empfehlen, die entsprechenden Schritte durchzuführen.
mfg
Dr Beck
Hallo Andrea
tut mir leid, wenn Ihre Anfrage liegen geblieben ist.
Zu Ihrer Frage: grundsätzlich haben Männer die selben Hormone im Körper wie Frauen, nur eben in anderen Konzentrationen.
Von daher ist es wirklich sinnvoll, bei entsprechenden Symptomen, diese Hormone im Blut zu bestimmen, um einen ggf vorliegenden Mangel festzustellen.
Im Hormon-Netzwerk bilden wir Ärtze aus, wie eine solche HormonErgänzung gemacht werden kann- und zwar
- ausschliesslich mit humanen- natur- identischen Hormonen
- ausschliesslich mit individueller Dosierung
- unter regelmäßiger Kontrolle
Diese Hormone werden dann auf individuelles Rezept in speziell zertifizierten Apotheken hergestellt und den Patienten zugeschickt.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, über die Apotheke auch Testosteron als naturidentisches Gel herstellen zu lassen.
Auch das lernen die Ärzte in unseren Kursen.
Ich möchte Ihnen also sehr empfehlen, daß Sie sich an einen qualifizierten Therapeuten wenden, der dann die entsprechenden Untersuchungen der Hormonwerte analysiert und ggf ein individuelles liposomales rein natürliches Testosterongel verordnen kann.
Guten Erfolg
Thomas Beck