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	<title>Praxiswebseite von Dr. Dr. Thomas Beck</title>
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	<description>Naturheilkundliche Privatpraxis München</description>
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		<title>BURNOUT und STRESS&#160;&#8211; Diagnose und Therapie</title>
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		<comments>http://www.beckdoc.de/burnout-und-stress-diagnose-und-therapie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 21:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen klagen &#252;ber Burnout und Stress. Insbesondere F&#252;hrungskr&#228;fte mit urspr&#252;nglich hoher Leistungskraft zeigen zunehmend Symptome von STRESS und erkranken an BURNOUT und Depression. Dies kann sowohl ein dramatisches pers&#246;nliches Problem sein, ist aber auch von gro&#223;er Bedeutung f&#252;r die Unternehmen. Was ist Stress, was ist burnout? Wie das Wort &#8222;burnout&#8220; schon andeutet, versteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen klagen &uuml;ber Burnout und Stress. Insbesondere F&uuml;hrungskr&auml;fte mit urspr&uuml;nglich hoher Leistungskraft zeigen zunehmend Symptome von <strong>STRESS</strong> und erkranken an <strong>BURNOUT</strong> und <strong>Depression</strong>.</p>
<p>Dies kann sowohl ein dramatisches pers&ouml;nliches Problem sein, ist aber auch von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die Unternehmen.</p>
<h2><strong>Was ist Stress, was ist burnout?</strong></h2>
<p>Wie das Wort &#8222;burnout&#8220; schon andeutet, versteht man darunter das&nbsp; innere &#8222;Ausbrennen&#8220;. Burn-Out ist eine ernste Krankheit, das kommt nicht wieder ins Lot, wenn  man sich nur besser zusammenreisst&#160;&#8211; im Gegenteil, dadurch wird es schlimmer. Der Ausfall ist vorprogrammiert.</p>
<p>Man hat das Gef&uuml;hl, die Arbeit nicht mehr zu schaffen, Antriebslosigkeit, Schw&auml;che, mangelnde Energie und Vitalit&auml;t stellen sich ein. Jegliche Zuversicht geht verloren, alles erscheint sinnlos.</p>
<p>In der Regel waren die Betroffenen aber vorher hochgradig motiviert, das Leben konzentrierte sich zunehmend auf die Arbeit und diese wurde mit maximalem Engagement ausgef&uuml;hrt. Typischerweise ist die Arbeitsleistung zun&auml;chst weit &uuml;berdurchschnittlich, daf&uuml;r werden das Privatleben und andere Interessen vernachl&auml;ssigt&#160;&#8211; bis es dann zum Zusammenbruch kommt.</p>
<p>Burnout ist also eher etwas, was gerade die Besten betrifft.</p>
<p>Es besteht ein klarer Bezug zwischen der eigenen Einstellung zu Arbeit und Leistung einerseits&#160;&#8211; und der Wahrscheinlichkeit ein burnouot zu bekommen andererseits.</p>
<p>Die Grenzen zu <strong>Depression</strong> (psychische Erkrankung mit grundloser Niedergeschlagenheit) sind fliessend, unbehandelt kann ein Burnout in eine Depression &uuml;bergehen.</p>
<p>Unter <strong>Stress</strong> versteht man &#8222;Druck&#8220;, also eine Belastung. Ob es sich um &#8222;guten&#8220; <strong>EU-Stress</strong> oder um &#8222;schlechten&#8220; <strong>DIS-Stress</strong> handelt, h&auml;ngt sowohl von Art und Umfang der Belastung, als auch von inneren Mechanismen ab. Ein Vortrag zum Beispiel kann f&uuml;r den einen&nbsp; eine positive Herausforderung sein, aber f&uuml;r den anderen ist es Anla&szlig; zu DisStress. Das Erlernen und Trainieren von Techniken f&uuml;r <a href="http://www.das-stress-seminar.de"><strong>StressManagement</strong></a> ist oft sehr hilfreich.</p>
<h2><strong>Was kann man tun? M&ouml;glichkeiten und Angebote</strong></h2>
<h3>A) Training, Seminare, workshops<strong><br />
</strong></h3>
<p>Es ist inzwischen anerkannt und durch umfangreiche Erfahrungen und  fundierte Studien best&auml;tigt, da&szlig; man effektive Techniken erlernen und  ein&uuml;ben kann, besser mit Stress umzugehen. Das funktioniert also.</p>
<p>Mit diesen Techniken kann grunds&auml;tzlich auch die  Entwicklung eines burnout fr&uuml;hzeitig erkannt und gestoppt werden.</p>
<p>Allerdings macht es wenig Sinn, in einem Seminar allgemein zu h&ouml;ren, wie man Stress besser bew&auml;ltigen kann&#160;&#8211; und das dann schnell zu vergessen.</p>
<p>Um nachhaltigen Erfolg zu erreichen, m&uuml;ssen die Techniken und Werkzeuge nicht nur gezeigt, sondern an die pers&ouml;nlichen Bed&uuml;rfnisse und M&ouml;glichkeiten angepasst und dann einge&uuml;bt werden. Die tats&auml;chlichen und steuernden pers&ouml;nlichen Notwendigkeiten sind aber nicht immer offensichtlich und bewu&szlig;t. Oft werden sie durch langj&auml;hrige Verhaltensmuster &uuml;berdeckt.</p>
<p>Wenn es gelingt, solche Fehlsteuerungen zu l&ouml;sen und zur Selbststeuerung zur&uuml;ckzukehren, werden Kr&auml;fte frei, die einen entspannt und konsequent &#8211;&#160;wie von selbst&#160;&#8211; die pers&ouml;nlichen Ziele erreichen lassen.</p>
<p>Hierf&uuml;r haben wir <a href="http://www.das-stress-seminar.de"><strong>Gruppen&#8209; Seminare</strong></a> entwickelt, die inhouse oder unter freier Tr&auml;gerschaft durchgef&uuml;hrt  werden k&ouml;nnen. Ausf&uuml;hrliche Informationen unter <a href="http://www.das-stress-seminar.de">www.das-stress-seminar.de.</a></p>
<p>Bei Bedarf f&uuml;hren wir auch begleitende EinzelCoachings durch&#160;&#8211; siehe unten.</p>
<h3>B) Der &#8222;Boxenstop&#8220;&#160;&#8211; Medizinscher Teil</h3>
<p>Lang anhaltender Stress kann das Herz sch&auml;digen, Entz&uuml;ndungen  verst&auml;rken&#160;&#8211; insbesondere in den Gef&auml;&szlig;w&auml;nden&#160;&#8211; und damit  Herz-Kreislauferkrankungen vom <strong>Herzinfarkt</strong> &uuml;ber<strong> Bluthochdruck</strong> bis zum <strong> Schlaganfall</strong> verursachen. Durch eine gezielte Diagnostik k&ouml;nnen solche  Entwicklungen bereits in der Entstehung erkannt und dann entsprechend  behandelt werden.</p>
<p>Genauer betrachtet f&uuml;hrt <strong>zellul&auml;rer Stress</strong> zu einem laufenden Angriff auf Zellw&auml;nde &#8211;&#160;wie das Rosten von Metall&#160;&#8211; und so langsam zur Entstehung von Krankheiten. Sch&auml;digende Einfl&uuml;ssen wie Hitze und Licht (z.B. bei einem Sonnenbrand), Gifte (wie z.B Alkohol, Umweltgifte und bestimmte Medikamente) lassen im im K&ouml;rper laufend &#8222;<strong>freie Radikale</strong>&#8220; entstehen, die Zellen angreifen (oxidieren). Aber auch die ganz normale Energiegewinnung in den Kraftwerken der Zellen (Mitochondrien) erzeugt freie Radikale. Der K&ouml;rper hat dagegen ausgefeilte Schutz-Mechanismen entwickelt, unter anderem <strong>aktive Reparatur&#8209; und Puffersysteme</strong> und <strong>Antioxidantien</strong>, die sich allerdings bei zu hoher Belastung ersch&ouml;pfen und zusammenbrechen k&ouml;nnen.</p>
<p>Sowohl die Reparaturkapazit&auml;t als auch die Intensit&auml;t der Angriffe&nbsp; k&ouml;nnen wir in der Praxis mit entsprechenden Laborverfahren messen und dann dort behandeln, wo es individuell n&ouml;tig ist.</p>
<p><strong>Parameter zur DIAGNOSE von Stress</strong> <strong>und zur Vorbeugung von stressbedingten Krankheiten</strong></p>
<ul>
<li>Gezielte Anamnese (Krankengeschichte)</li>
<li>K&ouml;rperliche Untersuchung (Alter, Geschlecht, Gewicht und Gr&ouml;&szlig;e, Blutdruck&#8230;)</li>
<li>Body&#8209; Impedanz&#8209; Analyse (Widerstandskraft gegen einen minimalen elektrischen Me&szlig;strom) erlaubt R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Vitalit&auml;t, aber auch auf das Verh&auml;ltnis von Fett, Muskeln und Wasser im K&ouml;rper</li>
<li>Ausf&uuml;hrliches Blutbild (&uuml;ber 40 Parameter zur Kontrolle der wichtigsten Organfunktionen, mit verschiedenen Leberwerten, mehrere Blutfettwerte, Niere, Harns&auml;ure, Schilddr&uuml;se, Elektrolyte,&#8230; etc)</li>
<li>Bestimmung der freien Radikale und der Antioxidantien</li>
<li>Bestimmung der S&auml;ure&#8209; Basen&#8209; Puffer Kapazit&auml;t</li>
<li>Bestimmung von Entz&uuml;ndungsparametern</li>
<li>Bestimmung der wichtigsten Stress&#8209; und Geschlechts&#8209; Hormone; sowohl im Blut als auch im Speichel</li>
<li>Analyse der Stuhlflora (mikrobiologische Bestimmungen auch auf Pilze und pathogene Keime, sowie Darmtumormarker)</li>
<li>HRV Messung (<strong>H</strong>erz<strong>R</strong>aten<strong>&#8548;</strong>ariabilit&auml;t oder auch &#8222;Herzstress&#8220;) Ein gesundes Herz ver&auml;ndert laufend seinen Rhythmus&#160;&#8211; entsprechend der Belastungs&auml;nderung. Bei einer Herzstressbelastung geht diese Variabilit&auml;t immer weiter verloren, soda&szlig; der Rhythmus zunehmend starrer wird</li>
<li>EKG</li>
<li>Weitere Untersuchungen (Dunkelfeld, Kinesiologische Testung, etc)</li>
</ul>
<p><strong>Medizinische THERAPIE von Stress</strong></p>
<p>Die Therapie richtet sich nach den Ergebnissen. <strong>K&ouml;rperlich</strong> werden meist Infusions&#8209; Serien durchgef&uuml;hrt, um die fehlenden Stoffe auszugleichen.</p>
<p>Nachhaltiger Stress f&uuml;hrt typischerweise zu <strong>Fehlregulationen im vegetativen Nervensystem</strong> (innere Regulation automatischer K&ouml;rpervorg&auml;nge wie Verdauung, Herzschlag, Blutdruck, Schlaf-Wach&#8209; Rhythmus, etc).</p>
<p>Wir setzten deshalb in der Regel zur vegetativen Stabilisierung die Neuro-Vegetative Milieu-Therapie<strong> NVMT</strong> ein (eine Therapie &auml;hnlich der Neuraltherapie)&#160;&#8211; oder ein anderes Verfahren zur Stabilisierung der autonomen Regulation.</p>
<ul>
<li>Antioxidantien, Elektrolyte</li>
<li>Hochdosiert Vitamine (Orthomolekulare Medizin,&#8230;) als Infusion oder/und zur Einnahme; Individualanfertigung nach Profil m&ouml;gich</li>
<li>Basenreiche Mittel</li>
<li>Procain-Basen-Infusionen (Ents&auml;uern durch Zufuhr von Basen, Entgiften, Durchblutungverbesserung,&#160;&#8230;)</li>
<li>Ozon-SauerstoffInfusion (Vitalisierung, Durchblutungsverbesserung, Erh&ouml;hung der Antioxidativen Kapazit&auml;t&#8230;)</li>
<li>Chelatinfusion (Entfernung von &#8222;Schlacken&#8220; Schwermetallen, Reduzierung von Ablagerungen in Gef&auml;&szlig;en &#8222;biologischer Rohrreiniger&#8220;&#8230;</li>
<li>Frischzelltherapie (Organextrakte)</li>
<li>Akupunktur, Hom&ouml;opathie, Neuraltherapie</li>
<li>Pflanzliche Medikamente (Phytopharmaka)</li>
</ul>
<p><strong>Ergebnisse:</strong></p>
<p>H&auml;ufig berichten unsere Patienten neben einem allm&auml;hlichen Nachlassen der Burnout Symptome von besserem Schlaf, h&ouml;herer Leistungsf&auml;higkeit und Leistungsfreude, besserer Potenz und einem Gef&uuml;hl der inneren Ausgeglichenheit und Ruhe. Oft stellt sich innere Klarheit ein, als ob ein Nebel verschwinden w&uuml;rde. Bisher regelm&auml;&szlig;ige auftretende Erkrankungen bleiben aus (z.B. die Herbst&#8209; und Fr&uuml;hjahrsgrippe), das Haarwachstum wird besser, Fingern&auml;gel fester und Stuhlgang regelm&auml;&szlig;iger.</p>
<h3>&#8557;) Coaching bei STRESS und BURNOUT</h3>
<p>Die pers&ouml;nliche Dimension von burnout ist ohne professionelle Hilfe sehr schwer zu bew&auml;ltigen. In der Regel f&uuml;hrt das zu einem &#8222;weiter so&#8220; und verst&auml;rkt die falschen Verhaltensmuster. &Auml;hnlich wie der Baron M&uuml;nchhausen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen wollte.</p>
<p>Das Coaching bzw. die Behandlung der <strong>psychischen Dimension</strong> ist bei burnout von   herausragender Bedeutung. Der Begleiter mu&szlig; nat&uuml;rlich die n&ouml;tige Fachkompetenz und Erfahrung haben. Entscheidend f&uuml;r den Erfolg ist aber erstaunlichweise nicht die jeweils angewendete Methode, sondern das pers&ouml;nliche Vertrauensverh&auml;ltnis zwischen Klient und Coach.</p>
<p>Auf gut Deutsch: wenn man den Coach nicht sympathisch findet oder einfach aus irgend einem Grund nicht mag, dann passt das nicht&#160;&#8211; und man sollte sich nach einer Alternative umsehen. Wenn das aber passt, ist eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r den Erfolg geschaffen.</p>
<p>Nachhaltiger Erfolg ist nur mit grundlegenden   &Auml;nderungen der inneren Einstellung m&ouml;glich. Genau das ist aber  besonders  schwierig, weil sich gerade die Verhaltensmuster, die jetzt  zu burnout  f&uuml;hren, &uuml;ber Jahrzehnte als Bew&auml;ltigungsstrategien  entwickelt und  scheinbar bew&auml;hrt hatten.</p>
<p>Es entsteht also  zun&auml;chst regelm&auml;&szlig;ig eine gro&szlig;e Unsicherheit und  Angst, was sich nur  unter hoher Achtsamkeit in einem gesch&uuml;tzen Umfeld&nbsp;  l&ouml;sen kann.</p>
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		<title>ZECKEN, FSME und BORRELIOSE</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 11:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[VORKOMMEN Der Donau&#8209; Alpen&#8209; Adria&#8209; Raum, also S&#252;ddeutschland, &#214;sterrreich, die Schweiz und Teile Nord-Italiens gelten als Hauptverbreitungsgebiet &#8222;Endemiegebiet&#8220; von&#160; Zecken. Man hat aber auch schon im hohen Norden am Polarkreis Zecken gefunden. In Bayern nennt man Zecken h&#228;ufig &#8222;Holzbock&#8220;. Zecken geh&#246;ren als Milben zu den Spinnentieren und sind deswegen gef&#228;hrlich, weil Sie viele Krankheiten &#252;bertragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VORKOMMEN</strong></p>
<p>Der Donau&#8209; Alpen&#8209; Adria&#8209; Raum, also S&uuml;ddeutschland, &Ouml;sterrreich, die Schweiz und Teile Nord-Italiens gelten als Hauptverbreitungsgebiet &#8222;Endemiegebiet&#8220; von&nbsp; Zecken. Man hat aber auch schon im hohen Norden am Polarkreis Zecken gefunden. In Bayern nennt man Zecken h&auml;ufig &#8222;Holzbock&#8220;. Zecken geh&ouml;ren als Milben zu den Spinnentieren und sind deswegen gef&auml;hrlich, weil Sie viele Krankheiten &uuml;bertragen k&ouml;nnen. Zecken sind kleiner als ein Streichholzkopf. Wenn sie sich mit Blut vollgesogen haben, k&ouml;nnen Sie die Gr&ouml;&szlig;e von Rosinen bis zu Kirschen (3 cm) erreichen. Haupt-Aktivit&auml;t meist im Fr&uuml;hjahr und Fr&uuml;hsommer bis Oktober. Nach Beendigung der Blutmahlzeit (ca.&#160;3&#8211;6 Tage) lassen sie sich einfach fallen. Ohne neue Nahrung k&ouml;nnen Zecken bis zu 4&#8211;6 Jahre &uuml;berleben.</p>
<p>Je nach Entwicklungsstufe halten sich Zecken in ca.&#160;20&#160;cm bis 120&#160;cm H&ouml;he in gesch&uuml;tzten, w&auml;rmeren Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit auf. Deshalb finden sie sich vor allem im Unterholz, in Gestr&uuml;pp und hohem Gras am Waldrand, aber auch an B&uuml;schen und Hecken in Freib&auml;dern und im eigenen Hausgarten. Je j&uuml;nger die Zecke ist (also je niedriger die Entwicklungsstufe), desto n&auml;her am Boden h&auml;lt sie sich auf und gelangen &uuml;ber die Kleidung an den Menschen. Die erwachsenen Formen klettern bis ca.&#160;120cm und lassen sich fallen.</p>
<p>Zecken ritzen mit Ihrem Mundwerkzeug die Haut ein und lecken dann das Blut und die Lymphe. Der Zeckenstich (meist f&auml;lschlich als &#8222;Bi&szlig;&#8220; bezeichnet) dringt also nur oberfl&auml;chlich in die Haut ein&#160;&#8211; und das ist auch der Grund, da&szlig; man Zecken in der Regel relativ leicht entfernen kann.</p>
<p>Zecken geben bei Ihrem Stich Substanzen an den Wirt ab, um die   Blutgerinnung zu behindern und die Stichstelle zu bet&auml;uben. &Uuml;ber den   Stichkanal k&ouml;nnen Krankheiten &uuml;bertragen werden, ohne da&szlig; die Zecke   selber daran erkrankt.</p>
<p><strong>ZECKEN ALS KRANKHEITS&Uuml;BERTR&Auml;GER</strong></p>
<p>Krankheiten, die Zecken &uuml;bertragen k&ouml;nnen:</p>
<ul>
<li><strong>FSME</strong> (Fr&uuml;h&#8209; Sommer&#8209; Meningo&#8209; Enzephalitis), Hirnhautentz&uuml;ndung, die von Zecken &uuml;bertragen werden kann. In Deutschland 200&#8211;500 F&auml;lle pro Jahr, (2007 Meldung von 237 F&auml;llen), es ist also  eine ziemlich seltene Krankheit. Hiergegen kann man sich impfen lassen, was im Fr&uuml;hjahr von den Impfstoffherstellern auch entsprechend beworben wird. FSME kann aber auch in extrem seltenen F&auml;llen durch die rohe Milch von K&uuml;hen oder Ziegen &uuml;bertragen werden. Typische sind grippe&auml;hnliche Symptome, unbehandelt treten sp&auml;ter Kopfweh, L&auml;hmungen und Bewu&szlig;tseinsst&ouml;rungen auf.</li>
<li><strong>BORRELIOSE</strong> oder auch <strong>LYME</strong> disease oder <strong>Lyme-ARTHRITIS</strong> genannt. Hier werden durch den Zeckenbi&szlig; Bakterien (Spiroch&auml;ten) &uuml;bertragen, die sich im Menschen ausbreiten k&ouml;nnen und zu einer Vielzahl von teilweise dramatischen Erkrankungen f&uuml;hren k&ouml;nnen. Hiergegen gibt es KEINE IMPFUNG, man kann sich nur durch entsprechendes Verhalten sch&uuml;tzen (siehe unten). Auch Pferdefliegen k&ouml;nnen im Einzelfall Borreliose &uuml;bertragen. Nach einer Studie von 1985 waren in den M&uuml;nchner Isarauen &uuml;ber 30&#160;% der Zecken mit Borrellien infiziert. Damit ist die Gefahr relativ hoch, durch einen Zeckenstich mit Borrelien infiziert zu werden. Pro Jahr werden in Deutschland zwischen 50.000 und 100.000 Infektionen  gemeldet!&#160;&#8211; bei entsprechender Dunkelziffer von nicht gemeldeten F&auml;llen. Erstaunlicherweise schwanken die Zahlen hierzu allerdings erheblich, es gibt wenige nachpr&uuml;fbare wissenschaftliche Belege, die sich zum Teil auch widersprechen&#160;&#8211; und das gilt ebenso f&uuml;r die Therapie. Obwohl die Erkrankung sehr weit verbreitet ist und sehr ernste Folgen f&uuml;r die Erkrankten haben kann. Hier ist weitere wissenschaftliche Forschung dringend gefordert!</li>
<li>Erste Zeichen einer Infektion mit Borreliose sind in der Regel <strong>unspezifisch</strong> wie Fieber, Kopfweh und Schw&auml;che. Beweisend ist die typische <strong>kreisf&ouml;rmige R&ouml;tung</strong> Erythema migrans (Wanderr&ouml;te)&#160;&#8211; ausgehend  von der Stichstelle, meist zusammen mit einer <strong>Gelenksentz&uuml;ndung</strong> (Arthritis). N&auml;heres siehe unten.</li>
</ul>
<p>Andere seltenere Erkrankungen:</p>
<ul>
<li><strong>Babesiose</strong>, selten, Erreger: babesia mikroti, v.a. im Mittelmeerraum, auch &#8222;Hundemalaria&#8220; genannt wegen der &Auml;hnlichkeit der Symptome: Fieber, M&uuml;digkeit, Muskelschmerz; verursacht durch Platzen der roten Blutk&ouml;rperchen nach Befall.</li>
<li><strong>Erlichiose</strong>, selten, Befall der weissen Blutk&ouml;rperchen (Phagozyten), Verlauf meist ohne Symptome, wenn doch, dann &auml;hnlich Babesiose.</li>
<li><strong>Fleckfieber</strong> und &#8222;<strong>Rocky mountain spottet fever</strong>&#8220; (Rickettsiose), selten, Rickettsien dringen in die W&auml;nde der Blutgef&auml;sse (Kapilaren von Haut und Schleimhaut) ein, was zu den typischen punktf&ouml;rmigen Blutungen der Haut, innerer Organe und zu einer Entz&uuml;ndung der Lymphgef&auml;&szlig;e f&uuml;hren kann.</li>
<li><strong>Krim&#8209; Kongo Fieber</strong>, sehr selten, durch Virus CCHFV, behindert die Blutgerinnung: h&auml;morrhagisches Fieber.</li>
<li>andere</li>
</ul>
<p><strong>WIE KANN MAN SICH SCH&Uuml;TZEN? UND WAS IST ZU TUN?<br />
</strong></p>
<p>Geschlossene, helle Kleidung (damit man die Zecken besser erkennen kann), m&ouml;glichst Stiefel und hohe Socken, besser Str&uuml;mpfe. Nach einem Aufenthalt in Unterholz und Waldrand die Kleidung und den K&ouml;rper (insbesondere die behaarten Stellen) nach Zecken absuchen, bei Stich die Zecke entfernen (siehe unten).</p>
<p>Nachdem die <strong>Borreliose</strong> mit Abstand die h&auml;ufigste Zecken-Infektion ist, beziehen sich die weiteren Hinweise vor allem auf Borreliose:</p>
<p>Die meisten Stiche einer Zecke f&uuml;hren gl&uuml;cklicherweise NICHT zu einer Infektion wie der Borreliose. Die Erreger (Spiroch&auml;ten) befinden sich im Magen&#8209; Darmtrakt und werden fr&uuml;hestens nach 8&#8211;12 Stunden (manche sprechen auch von 24 Stunden) auf den Menschen &uuml;bertragen. Wenn die Zecke also innerhalb dieses Zeitfensters entfernt wird, ist das Risiko f&uuml;r eine Infektion wie die Borreliose sehr sehr gering!</p>
<p><em>Falls Sie von einer Zecke gestochen werden, sollten Sie mit einigen <strong>Fotos</strong> <strong>die Stichstelle</strong> <strong>mit Zecke und nach Entfernung der Zecke</strong> dokumentieren. Dies ist sehr hilfreich bei einer Anerkennung als Berufskrankheit, aber auch bei Auseinandersetzungen mit Versicherungen. Wir empfehlen sehr, die <strong>Zecke unmittelbar nach Entfernung in ein spezielles Zeckenlabor zur PCR&#8209; Testung auf Krankheitserreger</strong> einzuschicken. Wenn man das aus Kostengr&uuml;nden nicht tun will, sollte man z<strong>umindest die Zecke </strong> f&uuml;r einige Wochen z.B. in eine </em><em>mit Datum versehene </em><em>Gefriert&uuml;te einwickeln und an einem trockenen Ort <strong>aufbewahren.</strong> Wenn dann Krankheitsymptome auftreten, kann man auch noch nach Wochen die Testung auf Krankheitserreger durchf&uuml;hren.</em></p>
<p>F&uuml;r die Entfernung der Zecke hat sich das UNTERSPRITZEN der Zecke mit  PROCAIN  sehr bew&auml;hrt =&gt; <strong>Zeckennotfallset</strong>&#160;&#8211; <strong>&#8222;Zecken-Survivalkit&#8220;&#160;&#8211; bestellbar &uuml;ber das Kontaktformular (Kosten: 4,95 Euro plus Versand&#160;&#8211; inkl. ausf&uuml;hrliche Beschreibung).</strong> Mit einer  hauchfeinen Nadel wird Procain unter die Zecke gespritzt. Es  entsteht eine gr&ouml;&szlig;ere Quaddel, so da&szlig; die Zecke wie auf einem Berg  sitzt, dann kann man die Zecke v&ouml;llig schmerzlos (Haut ist bet&auml;ubt) und sicher entfernen.</p>
<p>Wie erst k&uuml;rzlich aus dem 2. Weltkrieg freigegebene Akten zeigen, wurde  diese Behandlungsart im Ru&szlig;landfeldzug von den russischen Soldaten bei <strong>Schlangenbi&szlig;</strong> mit so hervorragendem  Erfolg eingesetzt, da&szlig; die Deutschen ein &#8222;russisches Geheimelixier&#8220;  vermuteten. Auch heute kann das &#8222;Survivalkit&#8220; sehr gute Dienste leisten&#160;&#8211; als erste Notfallma&szlig;nahme bei jeglichen Bi&szlig;- und Stichverletzungen durch giftige oder infizierte Tiere (Bienenstich, Schlangen, Hunde, Katzen, Spinnentiere wie Skorpion etc).</p>
<p>Die Entfernung der Zecke f&uuml;hrt man m&ouml;glichst bald nach dem Stich durch. Nach Setzen der Quaddel (siehe oben =&gt; Zeckensurvivalkit) zieht man LEICHT und nachdr&uuml;cklich am Kopf der Zecke&#160;&#8211; ohne ihn abzureissen und ohne zu drehen! Die Schneid-Beisswerkzeuge der Zecke haben kein Gewinde. Dabei ist es wichtig, den Zeckenkopf m&ouml;glichst nahe an der Haut zu greifen und <strong>den K&ouml;rper der Zecke nicht zu dr&uuml;cken</strong>, weil man damit den Darminhalt (mit den Erregern) geradezu in die Haut pressen w&uuml;rde. Wenn man den Kopf nicht so gut fassen kann, sind auch spezielle Pinzetten hilfreich&#160;&#8211; am Besten solche, die am Ende abgeknickt (gekr&ouml;pft) sind, so da&szlig; man den Zeckenkopf greifen kann&#160;&#8211; ohne den K&ouml;rper zu dr&uuml;cken. Falls doch etwas in der Haut verbleiben sollte, ist es sehr ratsam, innerhalb von 6&#8211;8 Stunden nach Stich einen Arzt aufzusuchen.</p>
<p>Von Behandlungen mit anderen SpezialWerkzeugen (wie der &#8222;Zeckenschlinge&#8220;) oder ein Betr&auml;ufeln mit &Ouml;l, Nagellack oder Spray ist wegen der Komplikationsgefahr dringend abzuraten!</p>
<p><strong>Eine KURZE GESCHICHTE der LymeArthritis/Borreliose und NEUE ERKENNTNISSE </strong></p>
<p><strong>Warum ist die Borreliose ein Cham&auml;leon?<br />
</strong></p>
<p>In der Stadt OLD LYME in Conneticut (USA) trat <strong>1974</strong> erstmals ungew&ouml;hnlicherweise eine Arthitis bei einem Jugendlichen auf. <strong>1975 </strong>erkrankten bereits 40 Jugendliche in Old Lyme und insbesondere die gesamte Familie von POLLY MURRAY, die daraufhin nachdr&uuml;cklich bei den Beh&ouml;rden auf Aufkl&auml;rung dr&auml;ngte. Schliesslich untersuchte der Rheumatologe A.C. STEERE von der benachbarten YALE Universit&auml;t die Vorf&auml;lle und stellte fest, da&szlig; es sich um eine spezielle Gelenksentz&uuml;ndung handelte (die sich von der Rheumatischen Arthritis in wesentlichen Punkten unterschied) und da&szlig; in ungef&auml;hr der H&auml;lfte der F&auml;lle gleichzeitig eine ringf&ouml;rmige R&ouml;tung auftrat.</p>
<p>Es folgte eine Reihe weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen und Ver&ouml;ffentlichungen, dabei konnte <strong>1980</strong> von der Yale&#8209; Universit&auml;t nachgewiesen werden, da&szlig; eine Penicillinbehandlung die Krankheitsdauer wesentlich verk&uuml;rzte. Also handelte es sich um eine Infektion&#160;&#8211; aber womit?</p>
<p><strong>1981</strong> gelang es dem Schweizer Willi Burgdorfer, den Erreger der Krankheit nachweisen. Es fand in Zecken ein spezielles Bakterium, die Spiroch&auml;te &#8222;Borrellia&#8220;, die sp&auml;ter nach ihm Borrellia burgdorferi genannt wurde.</p>
<p>Im englischsprachigen Raum wird die Erkrankung nach Ihrem Entdeckungsort LYME DISEASE (Lyme Krankheit) genannt, im deutschsprachigen Raum spricht man hingegen von BORRELIOSE oder LYME&#8209; BORRELIOSE.</p>
<p>Zecken haben verschiedene Tricks entwickelt, um sich im Wirtsorganismus zu tarnen. So konnte Straubinger 1998 an Hunden nachweisen, da&szlig; Borrelien nach Eindringen in den Blutkreislauf sehr schnell in schlecht durchblutetes Gewebe wie die Organ&#8209; und Gelenkkapseln wandern. Zudem wurde 2006 gezeigt, da&szlig; Borrelien Ihre Zellwand &auml;ndern k&ouml;nnen, so da&szlig; die Abwehr sie zun&auml;chst nicht erkennt. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Freiburg, Heidelberg und Jena wies im Jahr 2005 nach, da&szlig; sich Borrelien der Immunantwort entziehen k&ouml;nnen, indem sie sich als menschliche Zellen tarnen!</p>
<p>M&ouml;glicherweise k&ouml;nnen Borrelien auch an der Entstehung von &#8222;<strong>Biofilmen</strong>&#8220; mitwirken. Solche Strukturen k&ouml;nnen verdichtete Mikroorganismen auch unterschiedlicher Art aktiv herstellen. Hinter dem &#8222;Biofilm&#8220; verstecken sich die Erreger vor der K&ouml;rperabwehr.&#160;2005 wurden Gene von Borrelien in einem solchen Biofilm nachgewiesen.</p>
<p>Borrelien k&ouml;nnen sich zudem z.B. unter Antibiotikatherapie in Zysten zur&uuml;ckverwandeln (in dieser Form unempfindlich gegen Antibiotika), die dann wieder zu Spiroch&auml;ten werden k&ouml;nnen. Auch k&ouml;nnen Sie Ihre Form von aktiv-l&auml;nglich zu einer kugelf&ouml;rmigen bewegungsunf&auml;higen Ruheform ver&auml;ndern und so 3&#8211;4 Wochen &uuml;berleben.</p>
<p><strong>DIAGNOSE (Symptome und Nachweis)</strong></p>
<p>Wenn man gestochen wurde, erst einmal Ruhe bewahren! Keine Panik! Wenn die Zecke innerhalb von 6&#8211;8 Stunden nach Stich entfernt wird, hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Krankheit zu erwarten.</p>
<p><strong><em>GAN Z WICHTIG: Die Zecken nach Entfernung am Besten AN EIN SPEZIELLES ZECKENLABOR SCHICKEN. Wenn man das aus Kostengr&uuml;nden nicht tun will, bitte die Zecke unbedingt aufheben! Auch  noch nach mehreren Wochen  kann das Speziallabor sogar aus vertrockneten Zecken nachweisen, welche Erreger sich in der Zecke befunden  haben&#160;&#8211; also BITTE ZECKEN NACH ENTFERNUNG ans Labor schicken oder zumindest AUFHEBEN!</em></strong></p>
<p>Borreliose ist ein &#8222;Cham&auml;leon&#8220;, anfangs zeigen sich oft keine oder nur geringe Symptome. Man erkennt die Beschwerden h&auml;ufig nicht als Borreliose, da nur<strong> grippe&auml;hnliche Symptome</strong> mit n&auml;chtlichen R&uuml;cken&#8209; und  Gelenk-Schmerzen, sowie Abgeschlagenheit, M&uuml;digkeit und Leistungsschw&auml;che auftreten.</p>
<p>Beweisend f&uuml;r eine Infektion mit Borreliose ist das Auftreten der typische Hauterscheinung <strong>Erythema migrans &#8222;EM&#8220; (Wanderr&ouml;te)</strong>:  ringf&ouml;mige R&ouml;tung, meist in der Mitte bla&szlig;, die &uuml;ber den K&ouml;rper wandert. Es gibt aber auch Infektionen mit Borreliose, bei denen sich KEIN Erythema migrans (EM) zeigt.</p>
<p>Sehr h&auml;ufig mit EM verbunden sind <strong>Gelenksbeschwerden</strong> (Lyme&#8209;&#8220;<strong>Arthitis</strong>&#8222;). In sp&auml;teren Phasen k&ouml;nnen sich auch sehr massive Erscheinungen wie L&auml;hmungen und Nervenausf&auml;lle einstellen, deshalb wird das dieses Stadium h&auml;ufig <strong>Neuro-Borreliose</strong> genannt. Die genauen Bezeichnungen und Einteilung in Stadien befinden sich in laufendem Wandel.</p>
<p>Borrelien konnten nachgewiesen werden in Gehirnen von <strong>Alzheimer</strong> Patienten, bei <strong>ALS</strong> (Amyothrope Lateralsklerose) und bei <strong>Sarkoidose</strong>. Es gibt weitere wissenschaftliche Publikationen mit Hinweisen, da&szlig; die Borreliose in Zusammenhang stehen k&ouml;nnte mit der Entstehung der chronisch progredienten Enzephalomyelitis&nbsp; (<strong>Multiple Sklerose)</strong> und eine Rolle spielen k&ouml;nnte bei bestimmten <strong>Psychosen </strong>(Schizophrenie), <strong>Lichen Sklerose </strong>und bei der <strong>zerebralen Vaskulitis</strong>. Diese Hinweise ben&ouml;tigen dringend der weiteren wissenschaftlichen Abkl&auml;rung.</p>
<p>In Deutschland werden <strong>3 Stadien der Borreliose</strong> unterschieden, dies hat sich allerdings international nicht durchgesetzt.</p>
<ol>
<li><strong>Stadium</strong>: grippe&auml;hnliche Allgemeinsymptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfweh. Dazu kommen typischerweise das Erythema migrans (Wanderr&ouml;te) und die Entz&uuml;ndung eines oder mehrerer Gelenke (meist Kniegelenk), Muskelschmerzen, Juckreiz, Kopfschmerz, Bindehautentz&uuml;ndung, Rachenentz&uuml;ndung, Brochitis, Lebervergr&ouml;&szlig;erung, Lymphstau&#8230;</li>
<li><strong>Stadium</strong>: die Infektion l&ouml;st weitere Entz&uuml;ndungen in unterschiedlichen Gelenken aus, so z.B. zus&auml;tzlich Schultergelenksentz&uuml;ndung oder H&uuml;ftgelelenk, auch allgemeine Gelenkschmerzen. Nervenentz&uuml;ndungen auch des Gehirns, Hirnhautentz&uuml;ndungen, Herzentz&uuml;ndungen, Augenbeteiligung (z.B. Entz&uuml;ndung der Regenbogenhaut)&#8230;</li>
<li><strong>Stadium</strong>: immer wieder auftauchende und/oder chronische Entz&uuml;ndung mehrerer Gelenke und von Muskeln, PCP, MS&#8209;&auml;hnliche Symptome, chronische Gehirnentz&uuml;ndungen, Nervenentz&uuml;ndungen&#8230;</li>
</ol>
<p>In der neuesten Literatur wird unterschieden in eine</p>
<ul>
<li><strong>fr&uuml;he lokalisierte Erkrankung</strong>, Erythema migrans (EM) ist beweisend f&uuml;r Borreliose, auch wenn kein Nachweis im Blut gelingt; Problem hierbei: EM tritt nur bei ca 30&#160;% der Borreliose auf! Und: EM kann auch bei anderen Erkrankungen auftreten!</li>
<li><strong>fr&uuml;he disseminierte Erkrankung</strong>: die Erkrankung betrifft wechselnde Organe, von unterschiedlichen Gelenken bis zu Herz, Nieren, Leber, Muskel</li>
<li><strong>Chronisch persistierende LymeBorreliose</strong> (Krankheitsymptome dauern l&auml;nger als 6 Monate)</li>
<li><strong>Sp&auml;tformen</strong>: Lymearthritis, Neuroborreliose, Acrodermatitis chronica atrophicans ACA,&#160;&#8230;</li>
<li><strong>Post&#8209; Lyme&#8209; Syndrom</strong> (&auml;hnlich <strong>CFS</strong> chronisches Fatique Syndrom = chronisches M&uuml;digkeitsyndrom, &auml;hnlich <strong>Fibromyalgie</strong>)- <strong>Enzephalopathie</strong> (Ged&auml;chtnisst&ouml;rung, Schlafst&ouml;rung, Stimmungschwankungen etc) und <strong>Polyneuropathie</strong> (Nervenerkrankung)</li>
</ul>
<p>Wenn die Wanderr&ouml;te zusammen mit einer Gelenksentz&uuml;ndung auftritt, dann gilt eine Infektion mit Borreliose als bewiesen und sp&auml;testens jetzt sind entsprechende Nachweise sehr wichtig. Allerdings sind die Untersuchungen aus dem Blut (Serologie) leider nicht zuverl&auml;ssig, um die Aktivit&auml;t von Erregern zu messen, da man mit diesen Tests nur die Antik&ouml;rper nachweist, die der K&ouml;rper einmal gegen die Erreger gebildet hat. Das kann auch lange zur&uuml;ck liegen. <strong>Aus diesem Grund empfehlen wir bei Zeckenstich ein Vorgehen in vier Schritten:</strong></p>
<p><strong>1. Schritt</strong>: Zecke <strong>fotographieren</strong>, <strong>dann entfernen</strong> und Stichstelle erneut fotographieren um Hautver&auml;nderungen und die genaue Lage zu dokumentieren. Stichstelle desinfizieren und die <strong>Zecke umgehend an ein Labor senden zur PCR</strong>. Falls man die Kosten f&uuml;r den Nachweis scheut (ca.&#160;30 Euro pro Nachweis), dann wenigstens die Zecke aufheben!</p>
<p><strong>2. Schritt: </strong>Wenn sich durch das Labor herausstellt, da&szlig; die Zecke infiziert war, dann sofort eine <strong>Antibiotikatherapie AB</strong> (z.B. Doxycyclin 2&#160;&#215;&#160;200mg oder Tetracyclin 3&#160;&#215;&#160;500mg oder Minocyclin  2&#160;&#215;&#160;100mg) beim Arzt beginnen&#160;&#8211; ohne das Auftreten von Symptomen abzuwarten! Warum? Das Risiko der Enstehung einer Borreliose kann durch eine fr&uuml;he Antibiose nachweislich erheblich vermindert werden. In der Abw&auml;gung zwischen einer vielleicht unn&ouml;tigen Antibiose und der m&ouml;glichen erheblichen Gesundheitsgef&auml;hrdung einer Borreliose erscheint ein solches Vorgehen das geringere Risiko.</p>
<p><strong>3. Schritt: </strong>Ab dem 10. Tag empfehlen wir, einen Borrelien LTT (Lymphozyten-Transformations-Test) durchzuf&uuml;hren, um die aktive Borrelieninfektion nachzuweisen. <strong>Wenn der LTT positiv</strong> ist, dann weitere <strong>Einnahme von Antibiotika AB f&uuml;r ingesamt 30 Tage</strong> nach Zeckenstich. Durch die Fr&uuml;hbehandlung kann das Risiko erheblich verringert werden<strong>. Wenn der LTT Test </strong>aber<strong> negativ</strong> ist und <strong>keine Hinweise auf Infektion vorliegen (kein Erythema migrans), </strong>dann kann die AB Einnahme beendet werden.</p>
<p><strong>4. Schritt</strong>: 4&#8211;6 Wochen nach dem Stich ist eine <strong>serologische Untersuchung</strong> sinnvoll mit <strong>Antik&ouml;rpertiter</strong> UND <strong>Immunoblot </strong>zum Nachweis spezifischer Banden.</p>
<p><strong>Borrelien-Nachweis: im Blut (Serologie)</strong></p>
<ul>
<li>ELISA (Antik&ouml;rper<strong>suchtest</strong>), Nachweis der Antik&ouml;rper (also, da&szlig; einmal eine Infektion stattgefunden hat) aber KEIN Nachweis der Aktivit&auml;t&#8209; damit auch keine Therapiekontrolle m&ouml;glich!</li>
<li>Western&#8209; oder ImmunoBlot, Nachweis der Eiwei&szlig;w&auml;nde der Borrelien =&gt; &#8222;spezifische Banden&#8220;</li>
</ul>
<ul>
<li>LTT (Lymphozytentransformationstest): Immunantwort der Lymphozyten auf aktive Borrelien (siehe oben)</li>
<li>PCR (Polymerase-Chain-Reaction): s<span>pezifische DNA&#8209; Analyse, womit der direkte Erreger  in Gelenkpunktaten, betroffenem Gewebes und Haut, sowie im Liquor (Blut  und Urin sind weniger geeignet) nachgewiesen wird&#160;&#8211; insbesondere aber auch direkt aus der Zecke m&ouml;glich (was wir empfehlen!). Eine positive PCR aus dem Blut beweist eine aktive Borrelieninfektion und ist damit auch zur Therapiekontrolle geeignet&#160;&#8211; im Abstand von ca 6 Wochen.<br />
</span></li>
<li><span>FFM focus floating microscopy&#160;&#8211; von der Universit&auml;t Innsbruck entwickelt, direkter immunhistochemischer Nachweis aus Hautbiopsie, sehr hohe Sensitivit&auml;t und Spezifit&auml;t<br />
</span></li>
</ul>
<p><strong>Naturheilkundliche Verfahren:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kinesiologie</strong></li>
<li><strong>Bioresonanz</strong></li>
</ul>
<p>Bei diesen Verfahren ist es besonders wichtig, sich der fachlichen Qualifikation und Erfahrung des  Testers zu vergewissern, da man sonst zu falsch positiven oder falsch negativen Ergebnissen kommt! In Anbetracht der Tragweite h&auml;tte das dramatische Konsequenzen. Wenn jemand allerdings ein guter und erfahrener Tester ist, kann man mit diesen Verfahren ein hervorragendes screening (Suchtest) machen, als auch eine verl&auml;&szlig;liche Verlaufkontrolle. Auch aus Sicherheitsgr&uuml;nden und zur Gegenkontrolle empfehle ich allerdings immer die Kombination mit einer guten serologischen (Blut) Untersuchung in einem Speziallabor.</p>
<p><strong>THERAPIE bei Borreliose</strong></p>
<p>Die Therapie richtet sich nach den Symptomen. Der langfristige Verlauf von Laborparameter ist schwierig zu interpretieren, da oft falsch negativ und individuell sehr unterschiedlich. Manchmal gen&uuml;gen wenige Behandlungen, h&auml;ufig ist die Therapie aber leider langwierig und erfordert Durchhalteverm&ouml;gen und viel Geduld von Patient und Arzt!</p>
<ul>
<li><strong>Antibiotika</strong> (h&auml;ufig Doxycyclin&#8209; siehe oben), auch&nbsp; extrem lange (im Einzelfall auch &uuml;ber ein Jahr!) und hochdosierte Einnahme notwendig, da Borrelien in verschiedenen Stadien &uuml;berleben k&ouml;nnen. Dabei ist die gleichzeitige Durchf&uuml;hrung einer intensiven Aufbautherapie f&uuml;r die Darmflora sehr wichtig! Oft ist eine &#8222;gepulste&#8220; Antibiotika&#8209; Therapie oder auch eine Kombi-Therapie mit unterschiedlichen Antibiotika hilfreich.</li>
<li>Hintergrund: &Uuml;ber die &#8222;richtige&#8220; Therapie herrschen unter Experten sehr unterschiedliche Auffassungen vor. Von Universit&auml;rer Seite wird in der Regel eine Antibiotikatherapie von maximal 4 Wochen als ausreichend angesehen. In der Praxis zeigt sich aber h&auml;ufig, da&szlig; diese Dauer der Antibiotikagabe leider nicht ausreicht und im Einzelfall sehr viel l&auml;nger fortgef&uuml;hrt werden mu&szlig;. Die genaue Festlegung ist auch deswegen so schwierig, weil Aktivit&auml;ts&#8209; und Therapiemarker bis heute fehlen. Bis heute gibt es hinter den Kulissen heftige rechtliche Auseinandersetzungen um die &#8222;offiziellen Therapierichtlinien&#8220;. Nicht zuletzt vielleicht auch deswegen, weil damit erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen zusammen h&auml;ngen&#160;&#8211; man denke nur an die Therapiekosten!</li>
<li>Antibiotika Therapie mit <strong>orthomolekularen Substanzen</strong> (siehe unten) unterst&uuml;tzen!</li>
<li><strong>Bienengift</strong> (Venex) als Mikro-Injektion, z.B. &uuml;ber schmerzenden Gelenken&nbsp; z.B. (bei LYME Arthitis)</li>
<li><strong>Procain&#8209; Basen&#8209; Infusion</strong> als Schmerztherapie und zur Sanierung des Grundsystems</li>
<li><strong>Neuraltherapie</strong> und <strong>Mesotherapie</strong> &uuml;ber schmerzenden Arealen und zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems</li>
<li>Sanierung des inneren Milieus durch <strong>Entgiftung und Ents&auml;uerung</strong> (&#8220;Grundbehandlung&#8220;: Neuro-Vegetative&#8209; Milieu&#8209; Therapie <strong>NVMT</strong>)</li>
<li><strong>Kolloidales Silber</strong></li>
<li><strong>Karde</strong></li>
<li><strong>MSM<br />
</strong></li>
<li><strong>Rhizole</strong>, oral oder/und als Infusion</li>
<li><strong>Bioresonanz</strong>therapie</li>
<li><strong>Kinesiologische Therapie oft mit Schwermetallausleitung</strong></li>
<li><strong>Ozon&#8209; Sauerstoff-Therapie (GEB </strong>= gro&szlig;e Eigenbluttherapie)</li>
<li>andere</li>
</ul>
<p><strong>Orthomolekulare Therapie:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Magnesium</strong> ca 500 mg/Tag</li>
<li><strong>Essentielle Fetts&auml;uren</strong>: Lein&ouml;l, Arbgan&ouml;l, Fisch&ouml;lkapseln etc</li>
<li><strong>CoEnzym Q10</strong> 200mg/Tag</li>
<li><strong>VitB Kplx </strong>(v.a bei neurologischen Symptomen)</li>
<li><strong>Antioxidantien VitA VitC VitE </strong>langfristig oral, aber wegen der begrenzten Aufnahmef&auml;higkeit auch wiederholt als Infusion!</li>
<li>andere</li>
</ul>
<p><strong>Stressvermeidung</strong>, psychisch (zellul&auml;re Milieuver&auml;nderungen):</p>
<ul>
<li>nicht Rauchen</li>
<li>kein Alkohol</li>
<li>kein Schlafmangel etc.&#160;&#8230;</li>
</ul>
<p><strong>PSYCHE</strong></p>
<p>Viele Menschen, die an Borreliose erkranken,  haben eine lange Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich, weil die  Krankheit meist erst nach langer Zeit&#160;&#8211; wenn &uuml;berhaupt&#160;&#8211;&nbsp; erkannt wird. Wenn sich keine  k&ouml;rperlichen Ursachen finden, wird im weiteren Verlauf irgendwann  auch der Verdacht auf eine psychische Erkrankung ge&auml;u&szlig;ert und der  Patient oft zum Simulanten oder zum &#8222;Psycherl&#8220; abgestempelt. Das ist auch deswegen fatal, weil so der notwendige Kampfeswille geschm&auml;lert wird und sich eine solche  fehlerhafte Einordnung auch auf das Immunsystem auswirkt. Die Wissenschaft  der Psycho-Neuro-Immunologie hat diese grunds&auml;tzlichen Zusammenh&auml;nge sehr eindrucksvoll  nachgewiesen.</p>
<p>Der andauernde Expertenstreit &uuml;ber die &#8222;richtige&#8220; Therapie und deren Dauer erscheint nicht am Patientenwohl orientiert, sondern von Einzelinteressen geleitet und ist kontraproduktiv f&uuml;r die Genesung. Seitens des Patienten ist deshalb erhebliche zus&auml;tzliche&#160;&#8211; und eigentlich unn&ouml;tige&#160;&#8211; Initiative und Anstrengung gefordert!</p>
<p>F&uuml;r eine erfolgreiche Behandlung ist neben einer guten k&ouml;rperlichen Therapie eine l&ouml;sungsorientierte innere Einstellung und die langfristige Hilfestellung durch das Umfeld wie Partner und Familie sehr notwendig. H&auml;ufig empfiehlt sich die Unterst&uuml;tzung durch psychotherapeutische Ma&szlig;nahmen.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Ich freu mich, wenn mein Artikel Interesse findet, aber bitte respektieren Sie das COPYRIGHT F&Uuml;R DIESEN ARTIKEL (und alle anderen Artikel auf der homepage) </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Anfragen an: Dr. Dr med. Thomas Beck, Sch&uuml;tzenstra&szlig;e 3, 80335 M&uuml;nchen<br />
</span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Wiedergabe nur mit ausdr&uuml;cklicher schriftlicher Genehmigung! &nbsp; (und ggf PINGBACK) auf diese page!</span></em></strong></p>
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		<title>RHEUMA: Ursachen und Behandlung</title>
		<link>http://www.beckdoc.de/rheuma-naturheilkundlich-integrativ-ursachen-und-behandlung-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 01:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist eigentlich Rheuma? Unter Rheuma versteht man 200 bis 400 verschiedene Krankheiten des Bewegungsapparats&#160;&#8211; oder besser: des Bindegewebes&#160;&#8211; die schmerzhaft und chronisch verlaufen. Rheuma kommt von griechisch &#8222;rheo&#8220; = &#8222;ich fliesse&#8220;&#160;&#160;&#8211; und meint fliessende, ziehende, rei&#223;ende Schmerzen. Diese Bezeichnung geht zur&#252;ck auf die mittelalterliche Vorstellung der Humoralpathologie, nach der Rheuma durch ein Herunterfliessen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Was ist eigentlich Rheuma?</h1>
<p>Unter Rheuma versteht man <strong>200 bis 400 </strong>verschiedene<strong> Krankheiten des Bewegungsapparats</strong>&#160;&#8211; oder besser: des <strong>Bindegewebes</strong>&#160;&#8211; die schmerzhaft und chronisch verlaufen.  Rheuma kommt von griechisch &bdquo;rheo&ldquo; = &#8222;ich fliesse&#8220;&nbsp;&#160;&#8211; und meint fliessende, ziehende, rei&szlig;ende Schmerzen.  Diese Bezeichnung geht zur&uuml;ck auf die mittelalterliche Vorstellung der Humoralpathologie, nach der Rheuma durch ein Herunterfliessen von kaltem Schleim aus dem Gehirn zu den Extremit&auml;ten entsteht. Diese Vorstellung aus der &Uuml;berlieferungsmedizin mag vielleicht im ersten Moment befremden, aber wenn man sich auf den Gedanken einl&auml;sst, kann man vielleicht das Bild nachvollziehen. Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden rheumatische Erkrankungen teilweise &auml;hnlich erkl&auml;rt.</p>
<p><strong>Also ist Rheuma ein Sammelbegriff</strong> f&uuml;r eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen, die man heute besser als &bdquo;<strong>Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises</strong>&ldquo; bezeichnet.  Dazu geh&ouml;ren:</p>
<ul>
<li><em>Die</em><strong><em> akute</em></strong><em> (bakterielle) Polyarthritis, Rheumatisches &ndash; Fieber, rheumatische      Herzentz&uuml;ndung (Endokarditis, Myokarditis, Perikarditis); </em>immunologische      Allgemeinerkrankung, kann auftreten als Zweiterkrankung nach einem      bakteriellen (Streptokokken)Infekt; Symptome: schmerzhafte R&ouml;tung und      Schwellung verschiedener Gelenke, hohes Fieber</li>
<li><em>Gelenkrheumatismus      und </em>&bdquo;<em>entz&uuml;ndliche Gelenkrheumatismus</em>&ldquo; oder auch genannt <em>akute      rheumatische/rheumatoide Arthritis</em> (akute Entz&uuml;ndung der      Gelenkinnenhaut), hierzu geh&ouml;rt auch der <em>Morbus Bechterew,</em> geht      meist &uuml;ber in:</li>
<li><strong><em>Chronisch</em></strong><em> degenerativer Rheumatismus oder</em> <em>Arthrose oder Arthrosis deformans      oder prim&auml;r chronische Polyarthritis (PCP), Spondylose, Osteochondrose;</em> (fortschreitende abakterielle Entz&uuml;ndung zahlreicher Gelenke), &#8532;  &nbsp;&nbsp;aller      Menschen &uuml;ber 70 Jahre, typische Morgensteifigkeit der Gelenke</li>
<li><em>Muskelrheumatismus      oder Weichteilrheumatismus </em>betrifft      nicht die Gelenke sondern Muskeln, Sehnen und Schleimbeutel; ca 40&#160;% der      rheumatischen Erkrankungen</li>
</ul>
<p>a) lokal begrenzt wie bei <em>Tennisellenbogen, Sehnenscheidenentz&uuml;ndung, Karpaltunnelsyndrom, Schulter-Arm-Syndrom, Morbus Sudeck,&#8230;</em></p>
<p>b) generalsisiert: <em>Fibro-My-Algie</em>, fr&uuml;her auch <em>Fibrositis </em>genannt</p>
<ul>
<li><em>Kollagenosen      wie z.B. Sklerodermie</em> als systemische Erkrankungen. Hier sind dann oft      nicht einzelne Organe betroffen, sondern gleichartige Gewebe in      unterschiedlichen Organen wie bei den sehr schwerwiegenden und meist auch      ernst verlaufenden Entz&uuml;ndungen der Blutgef&auml;&szlig;e (<em>Vaskulitiden</em>).</li>
<li>Rheuma      kann die unterschiedlichsten Organe wie auch das zentrale Nervensystem      (ZNS) betreffen, so wird von manchen auch die <em>Multiple Sklerose</em> zu      den rheumatischen Erkrankungen gez&auml;hlt.</li>
</ul>
<h1>Ursache</h1>
<p>Bei den rheumatischen Erkrankungen handelt es sich meist um sogenannte <strong>Autoimmunerkrankungen</strong>. Die Abwehr (weisse Blutzellen) richtet sich aus unbekanntem Grund pl&ouml;tzlich gegen eigene Gewebe und greift diese an&#160;&#8211; bis zur Zerst&ouml;rung. Dieser Angriff f&uuml;hrt zu einer <strong>Entz&uuml;ndung</strong>. Die Entz&uuml;ndungen k&ouml;nnen <strong>mit oder ohne bakterielle Ursache</strong> auftreten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Integrativ medizinisch &ndash; naturheilkundlich</span> verstehen wir die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises als <strong>Bindegewebserkrankungen (Mesenchym)</strong> auf der Basis eines gest&ouml;rten Stoffwechsels (Metabolismus). Das Neuro&#8209; Vegetative Milieu ist gest&ouml;rt.</p>
<p>Durch eine eiwei&szlig;lastige Ern&auml;hrung (Fleisch und Fisch) produziert der Stoffwechsel vermehrt Harns&auml;uren (Gicht), die in der Leber &uuml;ber den Harnstoffzyklus (Ornithin&#8209; Citrullin) abgebaut werden (bei jedem der vier Stoffwechselschritte wird ein stickstoffhaltiges Abbauprodukt (AmmoniumIon) in eine Aminos&auml;ure eingebaut und damit entfernt).</p>
<p>Der Stoffwechsel (Metabolismus) ist in saurem Milieu verlangsamt und erschwert. Ein schlechter Stoffwechsel produziert vermehrt S&auml;uren. Umgangsprachlich sagt man: ich bin &bdquo;sauer&ldquo;.</p>
<p>Die S&auml;uren m&uuml;ssen neutralisiert werden durch <strong>Puffersysteme</strong>, durch <strong>Ausscheidung </strong>(Darm, Leber, Niere, Haut, Lymphe und Atmung) oder durch <strong>Ablagerung</strong> (im Bindegewebe). Das f&uuml;hrt zur <strong>latenten Bindegewebs&uuml;bers&auml;uerung</strong> (Azidose). Das Bindegewebe (Mesenchym) wird zum Zwischen&#8209; und Endlager f&uuml;r S&auml;uren (&bdquo;Schlacken&ldquo;) und in seiner ausgleichenden (hom&ouml;ostatischen) regenerativen Funktion behindert, die Entz&uuml;ndungsneigung steigt an.</p>
<p>Es gibt in der klinischen Medizin viele Belege f&uuml;r <em><strong>entz&uuml;ndliche Ursachen</strong></em> bei Rheuma: Das <strong>rheumatische Fieber</strong> (Akute Polyarthritis) tritt typischerweise bei disponierten Patienten nach einem Streptokokkeninfekt auf. Bei einer bestimmten Gruppe von rheumatischen Krankheiten, den &bdquo;<strong>infektreaktiven Arthritiden</strong>&ldquo;, konnte man nachweisen, dass die rheumatischen Symptome nach einer bakteriellen Infektion z.B: des Darms oder des Urogenitaltrakts auftreten, also als Reaktion auf eine bakterielle &Uuml;berschwemmung des K&ouml;rpers, eine bakterielle Entz&uuml;ndung ist also der Ausl&ouml;ser. Beim <strong>Gelenkrheumatismus</strong> f&uuml;hrt bekannterma&szlig;en die chronische Entz&uuml;ndung zur Gelenkszerst&ouml;rung.</p>
<p>In der <strong>Darmschleimhaut</strong> (in den &bdquo;Peyerschen Plaques&ldquo;) liegt das gr&ouml;&szlig;te Reservoir an Immunzellen. Entz&uuml;ndungen behindern die Bildung und Aussendung der Immunzellen, es kommt zu St&ouml;rungen des Immunsystems. In wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die meisten rheumatischen Erkrankungen eine <strong>St&ouml;rung des Immunsystems</strong> zur Ursache haben.</p>
<p>Viele Rheumatiker haben eine chronische Darmentz&uuml;ndung, was auch zu einer verminderten Aufnahme z.B. von Zink f&uuml;hrt (bei gleichzeitig erh&ouml;htem Verbrauch und Bedarf), dabei <strong>schw&auml;cht Zinkmangel das Immunsystem und die Funktion der Thymuszellen</strong>. Bereits seit l&auml;ngerem ist bekannt, dass Zink zu einer Stabilisierung der Lysosomenmembran f&uuml;hrt. Dreimonatige Zinksubstitution konnte auch Laborparameter wie erh&ouml;hte Alpha-2-Globuline sowie eine erh&ouml;hte Blutk&ouml;rperchen-Senkungsgeschwindigkeit positiv beeinflussen. Zink ist Co-Faktor der Superoxiddismutase, die als Radikalf&auml;nger fungiert bzw. Wasserstoffsuperoxid abbaut.</p>
<p>(Auszug aus der &Ouml;sterreichischen Apothekerzeitung:<a href="http://www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/2002/21/haupt/haupt21_2002defi.html" target="_blank"> http://www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/&#8230;_2002defi.html)</a></p>
<p>Aus der Fetts&auml;ure <strong>Arachidons&auml;ure</strong> werden <strong>Entz&uuml;ndungsfaktoren</strong> (Eicosanoide) gebildet. Diese Entz&uuml;ndungsmediatoren l&ouml;sen die Entz&uuml;ndungen aus: <strong>Thromboxan2, Prostaglandin, Leukotriene</strong>. Nur tierische Lebensmittel enthalten h&ouml;here Mengen Arachdons&auml;ure. Das sind vor allem tierische Fette, den h&ouml;chsten Arachidongehalt haben Schweineschmalz (1700 mg/100g Lebensmittel) und Schweineleber (870 mg/in 100gr) (nach: Adam 1994). Eine Reduktion von Arachidons&auml;ure vermindert die Entz&uuml;ndungsmediatoren und damit die rheumatischen Entz&uuml;ndungen. Durch die <strong>vermehrte Zufuhr von Omega 3 Fetts&auml;uren</strong> (aus bestimmten Fischen) kann die Arachidons&auml;ureaus dem Enzymsystem der entz&uuml;ndungsausl&ouml;senden Stoffe verdr&auml;ngt werden.</p>
<p>Es konnten zwar genetische Einfl&uuml;sse (Vererbung der Veranlagung) und Umwelteinfl&uuml;sse (Rauchen verschlechtert) nachgewiesen werden.Die eigentliche Ursache dieser St&ouml;rung des Immunsystems ist aber bisher wissenschaftlich nicht gekl&auml;rt.</p>
<p>Rheumatische Symptome k&ouml;nnen auch auftreten als <strong>Begleiterscheinung anderer Krankheiten</strong> z.B. bei <em>Morbus Parkinson, Osteoporose, b&ouml;sartigen Erkrankungen</em> oder bei <em>Depression</em>.</p>
<p>Au&szlig;erdem konnte man nachweisen, dass <em>Verletzungen</em> Rheuma ausl&ouml;sen k&ouml;nnen und dass <em>mangelnde Bewegung</em> Rheuma verst&auml;rken kann.</p>
<p><strong>Zusammenfassung: </strong>Eiwei&szlig;lastige Ern&auml;hrung f&uuml;hrt zu vermehrter Produktion von S&auml;uren, die u.a. im mesenchymalen Bindegewebe auch des Darms abgelagert werden (latente Gewebsazidose). Diese behindert die Funktion aller stoffwechselaktiver Gewebe, was zu einer Entz&uuml;ndungsneigung f&uuml;hrt, auch des Darms (Ort der Immunkompetenz).</p>
<p>Ausl&ouml;sende Ursache einer rheumatischen Erkrankung ist h&auml;ufig eine <strong>Entz&uuml;ndung</strong> auf dem Boden eines &uuml;bers&auml;uerten Gewebsmilieus, die &uuml;ber die <strong>gest&ouml;rten Immunkompetenz</strong> zu einer Autoimmunkrankheit (Rheuma) f&uuml;hren kann.</p>
<h1>Nachweis von Rheuma</h1>
<p>Man kann Marker f&uuml;r die St&ouml;rung des Immunsystems im Blut nachweisen (IGM &ndash; Antik&ouml;rper oder auch&nbsp; &bdquo;Rheumafaktoren&ldquo;). Allerdings hat nicht jeder Rheumatiker diese Marker im Blut&#160;&#8211; und es gibt auch Menschen, die kein Rheuma haben und dennoch diese Marker aufweisen. Insofern kann eine rheumatische Erkrankung hiermit nicht bewiesen werden, sondern die Marker werden eingesetzt zur Verlaufkontrolle und als Suchtest bei Verdachtsdiagnose.</p>
<p>Die <strong>chronischen Entz&uuml;ndungen</strong> bewirken an den Gelenken zun&auml;chst: Ergu&szlig;, Schwellung, R&ouml;tung und Dauerschmerz und als Sp&auml;tfolge schliesslich: Gelenkzerst&ouml;rung, Fehlstellung, Funktionsverlust.</p>
<p>Die Sicherung von Diagnose, Bestimmung des Stadiums und Verlaufskontrolle ist nur m&ouml;glich durch:</p>
<ul>
<li>Beachtung der Symptome</li>
<li>Gr&uuml;ndliche      Anamnese (Krankengeschichte) und genaue k&ouml;rperliche Untersuchung</li>
<li>Labor      (Nachweis von Antik&ouml;rpern &bdquo;Rheumafaktoren&ldquo;</li>
<li>Bildgebende      Verfahren (R&ouml;ntgen, Szintigraphie, CT, NMR)</li>
</ul>
<h1>Therapie</h1>
<p>Man unterscheidet a) Schmerztherapie und b) Basistherapie.</p>
<h2><strong>Schmerztherapie</strong></h2>
<p>a)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Reine Schmerzmittel (Analgetika) ohne Entz&uuml;ndungshemmung:</p>
<ul>
<li>Paracetamol (Ben-uron)</li>
<li>Metamizol (Novalgin)</li>
<li>Flupirtin      (Katadolon, Trancopal)</li>
<li>Opioide      &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tramadol: (Tramal,      Tramadolor)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Morphin: (MST)</li>
</ul>
<p>b)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR), mit Entz&uuml;ndungshemmung</p>
<ul>
<li>Acetylsalicyls&auml;ure Derivate      (z.B. Aspirin)</li>
<li>Arylproprions&auml;ure Derivate      (z.B: Ibuprofen)</li>
<li>Arylessigs&auml;ure Derivate (z.B.      Diclofenac)</li>
<li>Indolessigs&auml;ure      Derivate (Indometacin &ndash; urspr&uuml;nglich ein Gichtmittel)</li>
<li>Anthranils&auml;ure      Derivate (z.B. Flufenamin&#8209;, Mefenamis&auml;ure)</li>
<li>Oxicame      (z.B. Piroxicam)</li>
<li>Pyrazolindione      (z.B. Phenylbutazon, Metamizol)</li>
</ul>
<ul>
<li>Cox2      Hemmer (Coxibe) (Neue Gruppe der NSAR)</li>
</ul>
<p>c)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Steroidale Antirheumatika</p>
<ul>
<li>Kortikoide      (z.B. Prednisolon)</li>
</ul>
<h2>Basistherapie</h2>
<p>Hierunter versteht man Medikamente, welche die Antwort des Immunsystems unterdr&uuml;cken &bdquo;Immunsuppressiva&ldquo;. Eine &bdquo;Basismedikation&ldquo; mu&szlig; ein Leben lang eingenommen werden. Oft ist das allerdings das kleinere &Uuml;bel in Abw&auml;gung gegen&uuml;ber den h&auml;ufig massiven Symptomen.</p>
<p>Bevor man sich zur Basismedikation also Immunsuppression entschliesst, ist aus unserer Sicht ein ausreichend langer Therapieversuch mit naturheilkundlichen Ma&szlig;nahmen der Milieusanierung (NVMT) sehr anzuraten. Die naturheilkundliche Therapie kann jederzeit auch begleitend oder zunehmend intensiver zu einer immunsuppresiven Basistherapie durchgef&uuml;hrt werden.</p>
<p>Wichtigster Vertreter der Immunsuppressiva ist Methotrexat</p>
<p>Andere: Cyclophosphamid, D&#8209; Penicillamin, Sulfasalazin und verschiedene Goldpr&auml;parate</p>
<p>Neue Gruppe: biologicals oder TNF-alpha Blocker (z.B. Adalimumab, Etanercept, Infliximab, Rituximab&#8230;)</p>
<h2>Naturheilkundlicher Therapieansatz</h2>
<p>a)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Systemisch</strong> Umstellung der Ern&auml;hrung:</p>
<p><strong>Reduktion von arachidonhaltigen Nahrungsmitteln</strong> und</p>
<p>Einnahme von Fisch&ouml;l (<strong>omega 3 Fetts&auml;uren</strong>),</p>
<p>vermehrt <strong>Alpha&#8209; Linolen S&auml;ure</strong>: enthalten in <strong>Lein&ouml;l, Raps&ouml;l, Weizenkeim&ouml;l, Walnuss&ouml;l</strong> und <strong>Soja&ouml;l</strong>,</p>
<p>vermehrt<strong> Dihomo&#8209; Gamma Linolens&auml;ure</strong>: enthalten in <strong>Nachtkerzen&ouml;l, Johannisbeer&ouml;l und Borretsch&ouml;l </strong>(Reformhaus) Dosierung 2&#8211;3&#160;g t&auml;glich</p>
<p><strong>Orthomolekulare Medizin</strong> (siehe unten)</p>
<p>ggf. Umstellung auf vegetarische Ern&auml;hrung,</p>
<p>Basenkost</p>
<p>u.U. Fasten</p>
<p>Regulation des Stoffwechsels, Bek&auml;mpfung der &Uuml;bers&auml;uerung (Azidose): durch die Einnahme von <strong>basischen Pr&auml;paraten</strong>, <strong>Procain&#8209; Basen&#8209; Infusionen</strong>, Erh&ouml;hung der Pufferbasen und Mineralisierung</p>
<p>Aktivierung der Ausscheidungs&#8209; und Entgiftungsorgane: Leber/Galle, Darm, Haut, Atmung, Lymphe: <strong>feucht heisse Leberwickel</strong>, <strong>Kr&auml;uterbasen</strong>, <strong>Bewegungs&uuml;bungen, Atemtherapie, Wickel, Ausleitungstherapien: mit basischen B&auml;dern (Sitz/Fu&szlig;bad)</strong></p>
<p>Darmsanierung (z.B. mit <strong>Colon Hydro Therapie CHT</strong>) und/oder <strong>mikrobiologischer Therapie </strong>und damit auch Regulation der Immunantwort</p>
<p>b)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &bdquo;Geistiges Entschlacken&ldquo; Lebensordnung, Stressbew&auml;ltigung&nbsp; <a href="http://www.das-stress-seminar.de/">www.das-stress-seminar.de</a></p>
<p>c)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bew&auml;hrte pflanzliche Arzneimittel f&uuml;r den Bewegungsapparat</p>
<ul>
<li><strong>Teufelskralle</strong></li>
<li><strong>Weihrauch </strong>(wirkt auch gegen Entz&uuml;ndungsmediatoren) Achtung: bei unklarer Herkunft oft hohe Bleibelastung!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Rhus toxicodendron comp</strong></li>
</ul>
<p>d)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lokale Therapie und Schmerztherapie: physikalische Therapie: <strong>K&auml;lte</strong> beim akuten Rheumaschub (als Kryotherapie in der K&auml;ltekammer), <strong>W&auml;rme</strong> bei chron. Rheuma</p>
<p>e)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sinnvolle Zufuhr von<strong> Orthomolekularen Substanzen </strong>(<strong>Mischung nach Dr. Dr. Beck</strong>):</p>
<ul>
<li><strong>Zinksulfat</strong> 3&#160;&#215;&#160;50&#160;mg Erhaltungsdosis/bzw 3&#160;&#215;&#160;200mg zum Auff&uuml;llen (organischer Zink) (wenn die Speicher einmal geleert wurden, braucht es h&auml;ufig Monate zum Wiederauff&uuml;llen&#160;&#8211; bis dahin 3&#160;&#215;&#160;200mg); Zink wiederholt auch als Infusion wegen der begrenzten Aufnahmekapazit&auml;t des Darmes</li>
<li><strong>Selen 200 mcg </strong> (nicht zusammen mit Vit &#8557; einnehmen, 2 Stunden Abstand halten) Die Ascorbin-S&auml;ure Vit &#8557; kann Selen inaktivieren<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Vit &#8557; </strong>(Antioxidans)<strong> 3&#160;&#215;&#160;1 gramm<br />
</strong></li>
<li><strong>Magnesium</strong> 3&#160;&#215;&#160;100&#160;mg</li>
<li><strong>Omega 3 Fetts&auml;uren</strong> 1&#160;&#215;&#160;5 gr</li>
<li><strong>Multivitaminpr&auml;parat</strong> (C, E, Provitamin A, B1, B2, B6)</li>
</ul>
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		<title>Dr. Dr. Beck im Fernsehen am 19. April 2010 mit dem Thema: ZECKEN; FSME und BORRELIOSE</title>
		<link>http://www.beckdoc.de/auftritt-im-fernsehen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 11:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Herbst letzten Jahres ist Dr. Dr. med. Beck regelm&#228;&#223;ig als Gesundheitsexperte zu Gast beim Fernsehsender Servus&#160;&#8211;TV in Salzburg (vormals Salzburg&#8209; TV) im Rahmen des Magazins &#8222;Gut Leben&#8220;. Das letzte Studiointerview mit Dr. Dr. Beck als Gesundheitsexperte fand statt am Montag, 19.4.2010 um 18:30&#160;Uhr zum Thema ZECKEN, FSME und BORRELIOSE. Bisherige Themen mit Dr. Dr.med. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Herbst letzten Jahres ist Dr. Dr. med. Beck regelm&auml;&szlig;ig als  Gesundheitsexperte zu Gast beim Fernsehsender Servus&#160;&#8211;TV  in Salzburg  (vormals Salzburg&#8209; TV) im Rahmen des Magazins &#8222;Gut Leben&#8220;.</p>
<p>Das letzte Studiointerview mit Dr. Dr. Beck als Gesundheitsexperte fand statt am Montag, 19.4.2010 um 18:30&#160;Uhr zum Thema <strong>ZECKEN, FSME und  BORRELIOSE</strong>.</p>
<p><strong>Bisherige Themen mit Dr. Dr.med. Thomas Beck im Fernsehen: </strong></p>
<ul>
<li><strong>Zecken, FSME und Borreliose</strong></li>
<li><strong>Rheuma</strong></li>
<li><strong>Husten</strong></li>
<li><strong>Akupunktur</strong></li>
<li><strong>Hom&ouml;opathie</strong></li>
<li><strong>Erk&auml;ltung<br />
</strong></li>
</ul>
<p>Die Sendungen k&ouml;nnen empfangen und heruntergeladen werden im <a href="http://www.servustv.at">Internet</a> unter www.ServusTv.com</p>
<p>oder im <a href="http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Default_Title-011259088564552">digitalen Kabelfernsehen, mit Antenne (DVB-T) oder &uuml;ber Satellit</a> (wenn Sie auf die Unterstreichung klicken, sehen Sie, wo ServusTv empfangen werden kann).</p>
<p>Wo das noch nicht m&ouml;glich sein sollte, ist es empfehlenswert, da&szlig; Sie Ihrem Kabelbetreiber eine Nachricht zukommen lassen. In der Regel wird die Einspeisung zeitnah erm&ouml;glicht. Falls dies wider Erwarten auf gr&ouml;&szlig;ere Schwierigkeiten stossen sollte, wenden Sie sich bitte an www.Servustv.com. Man wird sich sehr darum bem&uuml;hen, Ihnen weiter zu helfen.</p>
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		<title>Stoffwechselaktivierung und &#8222;gesunde Ern&#228;hrung&#8220; (Gewichtsreduktion)</title>
		<link>http://www.beckdoc.de/stoffwechselaktivierung-und-gesunde-ernaehrung-gewichtsreduktion/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 21:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Umstellung auf eine nat&#252;rliche und gesunde Ern&#228;hrung wird der Stoffwechsel aktiviert. Es geht nicht um die &#252;bliche Di&#228;t mit der Verringerung der Aufnahme von Fett, die leider nur zum JoJo Effekt f&#252;hrt, sondern zentral ist die Ver&#228;nderung der Essgewohnheiten&#160;&#8211; weg von der &#8220;Zuckermast&#8221; und hin zu einem gesunden und genussvollen Essen. Hierzu bieten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Umstellung auf eine nat&uuml;rliche und gesunde Ern&auml;hrung wird der Stoffwechsel aktiviert.</p>
<p>Es geht nicht um die &uuml;bliche Di&auml;t mit der Verringerung der Aufnahme von Fett, die leider nur zum JoJo Effekt f&uuml;hrt, sondern zentral ist die <strong>Ver&auml;nderung der Essgewohnheiten</strong>&#160;&#8211; weg von der &ldquo;<strong>Zuckermast</strong>&rdquo; und hin zu einem gesunden und genussvollen Essen.</p>
<p>Hierzu bieten wir die Moglichkeit, die optimale Ern&auml;hrung <strong>aus den pers&ouml;nlichen Blutwerten</strong> zu ermitteln, das <a href="http://www.Stoffwechselprogramm.de">Stoffwechselprogramm</a>.</p>
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