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	<title>Praxiswebseite von Dr. Dr. Thomas Beck &#187; Allgemein</title>
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	<description>Gesundheit und Lebenskraft</description>
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		<title>HerzRatenVariabilit&#228;t &#8222;HRV&#8220;</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 22:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Messung der HerzRatenVariabilit&#228;t oder &#8222;HRV&#8220; ist ein relativ junges Verfahren zur Messung der Ver&#228;nderung des Herzschlages. Fr&#252;her ging man davon aus, da&#223; ein m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;iger Herzschlag ein Zeichen f&#252;r eine gute Herzgesundheit ist. &#220;berraschenderweise konnte aber durch eine gro&#223;e Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen gezeigt werden, da&#223; das gerade nicht stimmt. Im Gegenteil: typisch f&#252;r ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Messung der HerzRatenVariabilit&auml;t oder &#8222;HRV&#8220; ist ein relativ junges Verfahren zur Messung der Ver&auml;nderung des Herzschlages.</p>
<p>Fr&uuml;her ging man davon aus, da&szlig; ein m&ouml;glichst gleichm&auml;&szlig;iger Herzschlag ein Zeichen f&uuml;r eine gute Herzgesundheit ist. &Uuml;berraschenderweise konnte aber durch eine gro&szlig;e Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen gezeigt werden, da&szlig; das gerade nicht stimmt. Im Gegenteil: typisch f&uuml;r ein gesundes Herz ist ein gewisses Variieren der Herzschlages um einen bestimmten regelrechten Rhythmus herum, es geht also um leichte Schwankungen. Diese Schwankungen haben mit der Atmung zu tun und auch mit Einfl&uuml;ssen des vegetativen Nervensystems.</p>
<p>Insofern kann man mittels der HRV inzwischen nicht nur ziemlich genaue Aussagen treffen &uuml;ber die Gesundheit des Herzens, sondern auch &uuml;ber die Regulationsf&auml;higkeit &uuml;berhaupt&#160;&#8211; also &uuml;ber den Gesundheitszustand des gesamten Organismus!</p>
<img class="size-thumbnail wp-image-205 " title="Fa biosign HRV Stern" src="http://www.beckdoc.de/wp-content/uploads/beckdoc/2011/08/biosign-HRV-Stern-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />
<p>In manchen Abteilungen f&uuml;r Intensivmedizin wird die Messung der HRV routinem&auml;&szlig;ig mit herangezogen um zu entscheiden, ob sich ein Patient noch erholen kann (also wenn die HRV noch gut ist) oder ob das eher nicht mehr m&ouml;glich sein wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline; color: #888888;">Bildnachweis</span>: Fa biosign</p>
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		<title>ZECKEN, FSME und BORRELIOSE</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 11:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[VORKOMMEN Der Donau&#8209; Alpen&#8209; Adria&#8209; Raum, also S&#252;ddeutschland, &#214;sterrreich, die Schweiz und Teile Nord-Italiens gelten als Hauptverbreitungsgebiet &#8222;Endemiegebiet&#8220; von&#160; Zecken. Man hat aber auch schon im hohen Norden am Polarkreis Zecken gefunden. In Bayern nennt man Zecken h&#228;ufig &#8222;Holzbock&#8220;. Zecken geh&#246;ren als Milben zu den Spinnentieren und sind deswegen gef&#228;hrlich, weil Sie viele Krankheiten &#252;bertragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VORKOMMEN</strong></p>
<p>Der Donau&#8209; Alpen&#8209; Adria&#8209; Raum, also S&uuml;ddeutschland, &Ouml;sterrreich, die Schweiz und Teile Nord-Italiens gelten als Hauptverbreitungsgebiet &#8222;Endemiegebiet&#8220; von&nbsp; Zecken. Man hat aber auch schon im hohen Norden am Polarkreis Zecken gefunden. In Bayern nennt man Zecken h&auml;ufig &#8222;Holzbock&#8220;. Zecken geh&ouml;ren als Milben zu den Spinnentieren und sind deswegen gef&auml;hrlich, weil Sie viele Krankheiten &uuml;bertragen k&ouml;nnen. Zecken sind kleiner als ein Streichholzkopf. Wenn sie sich mit Blut vollgesogen haben, k&ouml;nnen Sie die Gr&ouml;&szlig;e von Rosinen bis zu Kirschen (3 cm) erreichen. Haupt-Aktivit&auml;t meist im Fr&uuml;hjahr und Fr&uuml;hsommer bis Oktober. Nach Beendigung der Blutmahlzeit (ca.&#160;3&#8211;6 Tage) lassen sie sich einfach fallen. Ohne neue Nahrung k&ouml;nnen Zecken bis zu 4&#8211;6 Jahre &uuml;berleben.</p>
<p>Je nach Entwicklungsstufe halten sich Zecken in ca.&#160;20&#160;cm bis 120&#160;cm H&ouml;he in gesch&uuml;tzten, w&auml;rmeren Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit auf. Deshalb finden sie sich vor allem im Unterholz, in Gestr&uuml;pp und hohem Gras am Waldrand, aber auch an B&uuml;schen und Hecken in Freib&auml;dern und im eigenen Hausgarten. Je j&uuml;nger die Zecke ist (also je niedriger die Entwicklungsstufe), desto n&auml;her am Boden h&auml;lt sie sich auf. Zecken gelangen &uuml;ber die Kleidung an den Menschen. Die erwachsenen Formen klettern bis ca.&#160;120cm H&ouml;he und lassen sich fallen.</p>
<p>Zecken ritzen mit Ihrem Mundwerkzeug die Haut ein und lecken dann das Blut und die Lymphe. Der <strong>Zeckenstich</strong> (meist f&auml;lschlich als &#8222;Bi&szlig;&#8220; bezeichnet) dringt also nur oberfl&auml;chlich in die Haut ein&#160;&#8211; und das ist auch der Grund, da&szlig; man Zecken in der Regel relativ leicht entfernen kann.</p>
<p>Zecken geben bei Ihrem Stich Substanzen an den Wirt ab, um die   Blutgerinnung zu behindern und die Stichstelle zu bet&auml;uben. &Uuml;ber den   Stichkanal k&ouml;nnen Krankheiten &uuml;bertragen werden, ohne da&szlig; die Zecke   selber daran erkrankt.</p>
<p><strong>ZECKEN ALS KRANKHEITS&Uuml;BERTR&Auml;GER</strong></p>
<p>Krankheiten, die Zecken &uuml;bertragen k&ouml;nnen:</p>
<ul>
<li><strong>FSME</strong> (Fr&uuml;h&#8209; Sommer&#8209; Meningo&#8209; Enzephalitis), Hirnhautentz&uuml;ndung, die von Zecken &uuml;bertragen werden kann. In Deutschland<strong> 200&#8211;500 F&auml;lle pro Jahr</strong>, (2007 Meldung von 237 F&auml;llen), es ist also  eine ziemlich seltene Krankheit, die aufgrund der Zahl keine so sehr gro&szlig;e Bedeutung hat. Hiergegen kann man sich impfen lassen, was im Fr&uuml;hjahr von den Impfstoffherstellern auch entsprechend beworben wird. Typisch f&uuml;r FSME sind grippe&auml;hnliche Symptome, unbehandelt treten sp&auml;ter Kopfweh, L&auml;hmungen und Bewu&szlig;tseinsst&ouml;rungen auf.</li>
<li><strong>Die Impfung ist nicht unproblematisch</strong>, weil sich <strong>viele Geimpfte in falscher Sicherheit wiegen</strong> und glauben, es k&ouml;nne &#8222;nichts passieren&#8220; (&#8220;Ich bin ja geimpft&#8220;), wenn sie sich in Zeckengebieten aufhalten. Das ist aber leider ein Irrglaube, da die sehr viel h&auml;ufigere Borrelioseinfektion durch die FSME Impfung &uuml;berhaupt nicht beeinflusst wird! FSME kann in extrem seltenen F&auml;llen auch durch die rohe Milch von K&uuml;hen oder Ziegen &uuml;bertragen werden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>BORRELIOSE</strong> oder auch <strong>LYME</strong> disease oder <strong>Lyme-ARTHRITIS</strong> genannt. Hier werden durch den Zeckenstich Bakterien (Spiroch&auml;ten) &uuml;bertragen, die sich im Menschen ausbreiten k&ouml;nnen und zu einer Vielzahl von teilweise dramatischen Erkrankungen f&uuml;hren k&ouml;nnen. Hiergegen gibt es KEINE IMPFUNG, man kann sich nur durch entsprechendes Verhalten sch&uuml;tzen (siehe unten). Auch Pferdefliegen k&ouml;nnen im Einzelfall Borreliose &uuml;bertragen. Nach einer Studie von 1985 waren in den M&uuml;nchner Isarauen &uuml;ber 30&#160;% der Zecken mit Borrellien infiziert. Das scheint sich in internationalen Studien zu best&auml;tigen: ca 30&#160;% der reifen Zecken tragen Borrelien in sich. Damit ist die Gefahr relativ hoch, durch einen Zeckenstich mit Borrelien infiziert zu werden, wenn dieser Stich lange genug andauert (&uuml;ber 8 Stunden&#160;&#8211; siehe unten). Pro Jahr werden in Deutschland zwischen <strong>50.000 und 100.000 Infektionen gemeldet</strong>! Bei einer entsprechenden Dunkelziffer von nicht gemeldeten F&auml;llen kann man vielleicht von <strong>j&auml;hrlich 300.000 Borreliose-Neuinfektionen</strong> ausgehen. Erstaunlicherweise schwanken die Zahlen hierzu allerdings erheblich, es gibt wenige nachpr&uuml;fbare wissenschaftliche Belege, die sich zum Teil auch widersprechen&#160;&#8211; und das gilt ebenso f&uuml;r die Therapie. Obwohl die Erkrankung sehr weit verbreitet ist und sehr ernste Folgen f&uuml;r die Erkrankten haben kann. Hier ist weitere wissenschaftliche Forschung dringend gefordert!</li>
<li>Erste Zeichen einer Infektion mit Borreliose sind in der Regel <strong>unspezifisch</strong> wie Fieber, Kopfweh und Schw&auml;che. Als beweisend gilt die typische <strong>kreisf&ouml;rmige R&ouml;tung</strong> Erythema migrans (Wanderr&ouml;te)&#160;&#8211; ausgehend  von der Stichstelle, meist zusammen mit einer <strong>Gelenksentz&uuml;ndung</strong> (Arthritis). N&auml;heres siehe unten.</li>
</ul>
<p>Andere seltenere Erkrankungen:</p>
<ul>
<li><strong>Babesiose</strong>, selten, Erreger: babesia mikroti, v.a. im Mittelmeerraum, auch &#8222;Hundemalaria&#8220; genannt wegen der &Auml;hnlichkeit der Symptome: Fieber, M&uuml;digkeit, Muskelschmerz; verursacht durch Platzen der roten Blutk&ouml;rperchen nach Befall.</li>
<li><strong>Erlichiose</strong>, selten, Befall der weissen Blutk&ouml;rperchen (Phagozyten), Verlauf meist ohne Symptome, wenn doch, dann &auml;hnlich Babesiose.</li>
<li><strong>Fleckfieber</strong> und &#8222;<strong>Rocky mountain spottet fever</strong>&#8220; (Rickettsiose), selten, Rickettsien dringen in die W&auml;nde der Blutgef&auml;sse (Kapilaren von Haut und Schleimhaut) ein, was zu den typischen punktf&ouml;rmigen Blutungen der Haut, innerer Organe und zu einer Entz&uuml;ndung der Lymphgef&auml;&szlig;e f&uuml;hren kann.</li>
<li><strong>Krim&#8209; Kongo Fieber</strong>, sehr selten, durch Virus CCHFV, behindert die Blutgerinnung: h&auml;morrhagisches Fieber.</li>
<li>andere</li>
</ul>
<p><strong>WIE KANN MAN SICH SCH&Uuml;TZEN? UND WAS IST ZU TUN?<br />
</strong></p>
<p><strong>Geschlossene, helle Kleidung</strong> (damit man die Zecken besser erkennen kann), m&ouml;glichst Stiefel und hohe Socken, besser Str&uuml;mpfe. Nach einem Aufenthalt in Unterholz und Waldrand die Kleidung und den K&ouml;rper (insbesondere die behaarten Stellen) <strong>nach Zecken absuchen</strong>, bei Stich die Zecke entfernen UND AUFHEBEN! (siehe unten). Deshalb sofern m&ouml;glich, Unterholz und eng bewachsenes Geb&uuml;sch oder Grasnarben meiden und besser auf breiteren Wegen gehen!</p>
<p>In letzter Zeit wird immer wieder von der g&uuml;nstigen Wirkung von<strong> Kokos&ouml;l</strong> gegen Zecken berichtet. Gutes nat&uuml;rliches Kokos&ouml;l enth&auml;lt bis zu 60&#160;% <strong>Linols&auml;ure</strong>, die f&uuml;r die Wirkung verantwortlich ist. Kokos&ouml;l ist bei Zimmertemperatur fest und wird fl&uuml;ssig, wenn man es in der Hand anw&auml;rmt. So kann es wie eine K&ouml;rperlotion auf die Haut aufgetragen werden und wirkt bis zu 6 Stunden.&nbsp; Nachdem bislang aber keine genaueren Untersuchungen hierzu bekannt sind, kann ich keine ausdr&uuml;ckliche Empfehlung abgeben. Allerdings spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, es einfach einmal auszuprobieren, bei Bedarf k&ouml;nnen wir hierzu eine Empfehlung geben. Oftmals wird nat&uuml;rliches Kokos&ouml;l auch f&uuml;r Tiere (z.B. f&uuml;r Hunde und Pferde) verwendet, hier empfiehlt sich die Auftragung kurz vor dem Ausritt/Spaziergang.</p>
<p>Es wird auch von der <strong>g&uuml;nstigen Wirkung von B&#8209; Vitaminen</strong> berichtet, insbesondere auch auf Insektenstiche ganz allgemein. Das kann man ja ganz leicht einmal ausprobieren.</p>
<p>Wir haben auch eine erh&ouml;hte Insekten&#8209; Stichgefahr bei Menschen beobachtet, die einen <strong>hohen Blutzuckerspiegel </strong>aufweisen. Falls jemand also auffallend h&auml;ufig Opfer von Insektenstichen ist, w&uuml;rden wir empfehlen, den Blutzuckerspiegel zu &uuml;berpr&uuml;fen und ggf auf eine <a href="http://www.beckdoc.de/aktiv-und-schlank/"><strong>kohlenhydratarme Kost</strong></a> umzustellen.</p>
<p>Nachdem die <strong>Borreliose</strong> mit Abstand die h&auml;ufigste Zecken-Infektion ist, beziehen sich die weiteren Hinweise vor allem auf Borreliose.</p>
<p>Die meisten Stiche einer Zecke f&uuml;hren gl&uuml;cklicherweise NICHT zu einer Infektion wie Borreliose. Die Erreger (Spiroch&auml;ten) befinden sich im Magen&#8209; Darmtrakt und werden fr&uuml;hestens nach 8&#8211;12 Stunden (manche sprechen auch von 24 Stunden) auf den Menschen &uuml;bertragen. Wenn die Zecke also innerhalb dieses Zeitfensters entfernt wird, ist das Risiko f&uuml;r eine Infektion wie die Borreliose sehr sehr gering!</p>
<p><em>Falls Sie von einer Zecke gestochen werden, sollten Sie mit einigen <strong>Fotos</strong> <strong>die Stichstelle</strong> <strong>mit Zecke und nach Entfernung der Zecke</strong> dokumentieren. Dies ist sehr hilfreich bei einer Anerkennung als Berufskrankheit, aber auch bei Auseinandersetzungen mit Versicherungen. Wir empfehlen sehr, die <strong>Zecke unmittelbar nach Entfernung in ein spezielles Zeckenlabor zur PCR&#8209; Testung auf Krankheitserreger</strong> einzuschicken. </em>Wenn man das aus Kostengr&uuml;nden nicht gleich tun sondern erst mal abwarten will<em>, <span style="text-decoration: underline;">sollte man z<strong>umindest die Zecke </strong> f&uuml;r einige Wochen z.B. in eine </span></em><span style="text-decoration: underline;"><em>mit Datum versehene </em></span><em><span style="text-decoration: underline;">Gefriert&uuml;te einwickeln und an einem trockenen Ort </span><strong><span style="text-decoration: underline;">aufbewahren</span>. DIE ZECKE ALSO AUFBEWAHREN! </strong></em>Wenn dann irgendwann sp&auml;ter Krankheitsymptome auftreten, kann man auch noch nach Wochen die Testung auf Krankheitserreger an der sichergestellten Zecke durchf&uuml;hren. Wenn aber die Zecke entfernt und weggeworfen wurde, haben wir kein direktes Untersuchungsmaterial und m&uuml;ssen auf eine eventuelle Reaktion des K&ouml;rpers warten<em>.<br />
</em></p>
<p>F&uuml;r die Entfernung der Zecke hat sich das UNTERSPRITZEN der Zecke mit  PROCAIN  sehr bew&auml;hrt =&gt; <strong>Zeckennotfallset</strong>&#160;&#8211; <strong>&#8222;Zecken-Survivalkit&#8220;&#160;&#8211; bestellbar &uuml;ber das Kontaktformular (Kosten: 4,95 Euro plus Versand&#160;&#8211; inkl. ausf&uuml;hrliche Beschreibung).</strong> Mit einer  hauchfeinen Nadel wird Procain unter die Zecke gespritzt. Es  entsteht eine gr&ouml;&szlig;ere Quaddel, so da&szlig; die Zecke wie auf einem Berg  sitzt, dann kann man die Zecke v&ouml;llig schmerzlos (Haut ist bet&auml;ubt) und sicher entfernen.</p>
<p>Wie erst k&uuml;rzlich freigegebene Akten aus dem 2. Weltkrieg zeigen, wurde  diese Behandlungsart im Ru&szlig;landfeldzug von den russischen Soldaten bei <strong>Schlangenbi&szlig;</strong> mit so hervorragendem  Erfolg eingesetzt, da&szlig; die Deutschen ein &#8222;russisches Geheimelixier&#8220;  vermuteten. Auch heute kann das &#8222;Survivalkit&#8220; sehr gute Dienste leisten&#160;&#8211; als erste Notfallma&szlig;nahme bei jeglichen Bi&szlig;- und Stichverletzungen durch giftige oder infizierte Tiere (Bienenstich, Schlangen, Hunde, Katzen, Spinnentiere wie Skorpion etc).</p>
<p>Die Entfernung der Zecke f&uuml;hrt man m&ouml;glichst bald nach dem Stich durch. Nach Setzen der Quaddel (siehe oben =&gt; Zeckensurvivalkit) zieht man LEICHT und nachdr&uuml;cklich am Kopf der Zecke&#160;&#8211; ohne ihn abzureissen und ohne zu drehen! Die Schneid-Beisswerkzeuge der Zecke haben kein Gewinde! Dabei ist es wichtig, den Zeckenkopf m&ouml;glichst nahe an der Haut zu greifen und <strong>den K&ouml;rper der Zecke nicht zu dr&uuml;cken</strong>, weil man damit den Darminhalt (mit den Erregern) geradezu in die Haut pressen w&uuml;rde&#160;&#8211; und der Darm enh&auml;lt oft Borrelien, die wir keinesfalls &uuml;bertragen wollen. Wenn man den Kopf nicht so gut fassen kann, sind auch spezielle Pinzetten hilfreich&#160;&#8211; am Besten solche, die am Ende abgeknickt (gekr&ouml;pft) sind, so da&szlig; man den Zeckenkopf greifen kann&#160;&#8211; ohne den K&ouml;rper zu dr&uuml;cken. Falls doch etwas in der Haut verbleiben sollte, ist es sehr ratsam, innerhalb von 6&#8211;8 Stunden nach Stich einen Arzt aufzusuchen. DIE ZECKE BITTE AUFBEWAHREN um ggf. sp&auml;ter eine Untersuchung auf Erreger in der Zecke machen zu k&ouml;nnen!</p>
<p>Von Behandlungen mit anderen SpezialWerkzeugen (wie der &#8222;Zeckenschlinge&#8220;) oder ein Betr&auml;ufeln mit &Ouml;l, Nagellack oder Spray ist wegen der Komplikationsgefahr dringend abzuraten! Die Zecke ger&auml;t in akute Lebensgefahr und k&ouml;nnte als Reaktion Ihren Darminhalt in die Stichstelle entleeren und gerade damit die Borrelien &uuml;bertragen.</p>
<p><strong>Eine KURZE GESCHICHTE der LymeArthritis/Borreliose und NEUE ERKENNTNISSE </strong></p>
<p><strong>Warum ist die Borreliose ein Cham&auml;leon?<br />
</strong></p>
<p>In der Stadt OLD LYME in Conneticut (USA) trat <strong>1974</strong> erstmals ungew&ouml;hnlicherweise eine Arthitis bei einem Jugendlichen auf. <strong>1975 </strong>erkrankten bereits 40 Jugendliche in Old Lyme und insbesondere die gesamte Familie von POLLY MURRAY, die daraufhin nachdr&uuml;cklich bei den Beh&ouml;rden auf Aufkl&auml;rung dr&auml;ngte. Schliesslich untersuchte der Rheumatologe A.C. STEERE von der benachbarten YALE Universit&auml;t die Vorf&auml;lle und stellte fest, da&szlig; es sich um eine spezielle Gelenksentz&uuml;ndung handelte (die sich von der Rheumatischen Arthritis in wesentlichen Punkten unterschied) und da&szlig; in ungef&auml;hr der H&auml;lfte der F&auml;lle gleichzeitig eine ringf&ouml;rmige R&ouml;tung auftrat.</p>
<p>Es folgte eine Reihe weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen und Ver&ouml;ffentlichungen, dabei konnte <strong>1980</strong> von der Yale&#8209; Universit&auml;t nachgewiesen werden, da&szlig; eine Penicillinbehandlung die Krankheitsdauer wesentlich verk&uuml;rzte. Also handelte es sich um eine Infektion&#160;&#8211; aber womit?</p>
<p><strong>1981</strong> gelang es dem Schweizer Willi Burgdorfer, den Erreger der Krankheit nachweisen. Es fand in Zecken ein spezielles Bakterium, die Spiroch&auml;te &#8222;Borrellia&#8220;, die sp&auml;ter nach ihm Borrellia burgdorferi genannt wurde.</p>
<p>Im englischsprachigen Raum wird die Erkrankung nach Ihrem Entdeckungsort LYME DISEASE (Lyme Krankheit) genannt, im deutschsprachigen Raum spricht man hingegen von BORRELIOSE oder LYME&#8209; BORRELIOSE.</p>
<p>Zecken haben verschiedene Tricks entwickelt, um sich im Wirtsorganismus zu tarnen. So konnte Straubinger 1998 an Hunden nachweisen, da&szlig; Borrelien nach Eindringen in den Blutkreislauf sehr schnell in schlecht durchblutetes Gewebe wie die Organ&#8209; und Gelenkkapseln wandern. Zudem wurde 2006 gezeigt, da&szlig; Borrelien Ihre Zellwand &auml;ndern k&ouml;nnen, so da&szlig; die Abwehr sie zun&auml;chst nicht erkennt. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Freiburg, Heidelberg und Jena wies im Jahr 2005 nach, da&szlig; sich Borrelien der Immunantwort entziehen k&ouml;nnen, indem sie sich als menschliche Zellen tarnen!</p>
<p>M&ouml;glicherweise k&ouml;nnen Borrelien auch an der Entstehung von &#8222;<strong>Biofilmen</strong>&#8220; mitwirken. Solche Strukturen k&ouml;nnen verdichtete Mikroorganismen auch unterschiedlicher Art aktiv herstellen. Hinter dem &#8222;Biofilm&#8220; verstecken sich die Erreger vor der K&ouml;rperabwehr.&#160;2005 wurden Gene von Borrelien in einem solchen Biofilm nachgewiesen.</p>
<p>Borrelien k&ouml;nnen sich zudem z.B. unter Antibiotikatherapie in Zysten zur&uuml;ckverwandeln (in dieser Form unempfindlich gegen Antibiotika), die dann wieder zu Spiroch&auml;ten werden k&ouml;nnen. Auch k&ouml;nnen Sie Ihre Form von aktiv-l&auml;nglich zu einer kugelf&ouml;rmigen bewegungsunf&auml;higen Ruheform ver&auml;ndern und so 3&#8211;4 Wochen &uuml;berleben.</p>
<p><strong>DIAGNOSE (Symptome und Nachweis)</strong></p>
<p>Wenn man gestochen wurde, erst einmal Ruhe bewahren! Keine Panik! Wenn die Zecke innerhalb von 6&#8211;8 Stunden nach Stich entfernt wird, hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Krankheit zu erwarten.</p>
<p><strong><em>GAN Z WICHTIG: Die Zecken nach Entfernung am Besten AN EIN SPEZIELLES ZECKENLABOR SCHICKEN. Wenn man das aus Kostengr&uuml;nden nicht tun will, bitte die Zecke unbedingt aufheben! Auch  noch nach mehreren Wochen  kann das Speziallabor sogar aus vertrockneten Zecken nachweisen, welche Erreger sich in der Zecke befunden  haben&#160;&#8211; also BITTE ZECKEN NACH ENTFERNUNG ans Labor schicken oder zumindest AUFHEBEN!</em></strong></p>
<p>Borreliose ist ein &#8222;Cham&auml;leon&#8220;, anfangs zeigen sich oft keine oder nur geringe Symptome. Man erkennt die Beschwerden h&auml;ufig nicht als Borreliose, da nur<strong> grippe&auml;hnliche Symptome</strong> mit n&auml;chtlichen R&uuml;cken&#8209; und  Gelenk-Schmerzen, sowie Abgeschlagenheit, M&uuml;digkeit und Leistungsschw&auml;che auftreten.</p>
<p>Beweisend f&uuml;r eine Infektion mit Borreliose ist das Auftreten der typische Hauterscheinung <strong>Erythema migrans &#8222;EM&#8220; (Wanderr&ouml;te)</strong>:  ringf&ouml;mige R&ouml;tung, meist in der Mitte bla&szlig;, die &uuml;ber den K&ouml;rper wandert. Es gibt aber auch Infektionen mit Borreliose, bei denen sich KEIN Erythema migrans (EM) zeigt.</p>
<p>Sehr h&auml;ufig mit EM verbunden sind <strong>Gelenksbeschwerden</strong> (Lyme&#8209;&#8220;<strong>Arthitis</strong>&#8222;). In sp&auml;teren Phasen k&ouml;nnen sich auch sehr massive Erscheinungen wie L&auml;hmungen und Nervenausf&auml;lle einstellen, deshalb wird das dieses Stadium h&auml;ufig <strong>Neuro-Borreliose</strong> genannt. Die genauen Bezeichnungen und Einteilung in Stadien befinden sich in laufendem Wandel.</p>
<p>Borrelien konnten nachgewiesen werden in Gehirnen von <strong>Alzheimer</strong> Patienten, bei <strong>ALS</strong> (Amyothrope Lateralsklerose) und bei <strong>Sarkoidose</strong>. Es gibt weitere wissenschaftliche Publikationen mit Hinweisen, da&szlig; die Borreliose in Zusammenhang stehen k&ouml;nnte mit der Entstehung der chronisch progredienten Enzephalomyelitis&nbsp; (<strong>Multiple Sklerose)</strong> und eine Rolle spielen k&ouml;nnte bei bestimmten <strong>Psychosen </strong>(Schizophrenie), <strong>Lichen Sklerose </strong>und bei der <strong>zerebralen Vaskulitis</strong>. Diese Hinweise ben&ouml;tigen dringend der weiteren wissenschaftlichen Abkl&auml;rung.</p>
<p>In Deutschland werden <strong>3 Stadien der Borreliose</strong> unterschieden, dies hat sich allerdings international nicht durchgesetzt.</p>
<ol>
<li><strong>Stadium</strong>: grippe&auml;hnliche Allgemeinsymptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfweh. Dazu kommen typischerweise das Erythema migrans (Wanderr&ouml;te) und die Entz&uuml;ndung eines oder mehrerer Gelenke (meist Kniegelenk), Muskelschmerzen, Juckreiz, Kopfschmerz, Bindehautentz&uuml;ndung, Rachenentz&uuml;ndung, Brochitis, Lebervergr&ouml;&szlig;erung, Lymphstau&#8230;</li>
<li><strong>Stadium</strong>: die Infektion l&ouml;st weitere Entz&uuml;ndungen in unterschiedlichen Gelenken aus, so z.B. zus&auml;tzlich Schultergelenksentz&uuml;ndung oder H&uuml;ftgelelenk, auch allgemeine Gelenkschmerzen. Nervenentz&uuml;ndungen auch des Gehirns, Hirnhautentz&uuml;ndungen, Herzentz&uuml;ndungen, Augenbeteiligung (z.B. Entz&uuml;ndung der Regenbogenhaut)&#8230;</li>
<li><strong>Stadium</strong>: immer wieder auftauchende und/oder chronische Entz&uuml;ndung mehrerer Gelenke und von Muskeln, PCP, MS&#8209;&auml;hnliche Symptome, chronische Gehirnentz&uuml;ndungen, Nervenentz&uuml;ndungen&#8230;</li>
</ol>
<p>In der neuesten Literatur wird unterschieden in eine</p>
<ul>
<li><strong>fr&uuml;he lokalisierte Erkrankung</strong>, Erythema migrans (EM) gilt als beweisend f&uuml;r Borreliose, auch wenn kein Nachweis im Blut gelingt; das Problem hierbei: EM tritt nur bei ca 30&#160;% der Borreliose auf! Und: EM kann auch bei anderen Erkrankungen auftreten!</li>
<li><strong>fr&uuml;he disseminierte Erkrankung</strong>: die Erkrankung betrifft wechselnde Organe, von unterschiedlichen Gelenken bis zu Herz, Nieren, Leber, Muskel</li>
<li><strong>Chronisch persistierende LymeBorreliose</strong> (Krankheitsymptome dauern l&auml;nger als 6 Monate)</li>
<li><strong>Sp&auml;tformen</strong>: Lymearthritis, Neuroborreliose, Acrodermatitis chronica atrophicans ACA,&#160;&#8230;</li>
<li><strong>Post&#8209; Lyme&#8209; Syndrom</strong> (&auml;hnlich <strong>CFS</strong> chronisches Fatique Syndrom = chronisches M&uuml;digkeitsyndrom, &auml;hnlich <strong>Fibromyalgie</strong>)- <strong>Enzephalopathie</strong> (Ged&auml;chtnisst&ouml;rung, Schlafst&ouml;rung, Stimmungschwankungen etc) und <strong>Polyneuropathie</strong> (Nervenerkrankung)</li>
</ul>
<p>Wenn die Wanderr&ouml;te zusammen mit einer Gelenksentz&uuml;ndung auftritt, dann gilt eine Infektion mit Borreliose als bewiesen und sp&auml;testens jetzt sind entsprechende Nachweise sehr wichtig. Allerdings sind die Untersuchungen aus dem Blut (Serologie) leider nicht zuverl&auml;ssig, um die Aktivit&auml;t von Erregern zu messen, da man mit diesen Tests nur die Antik&ouml;rper nachweist, die der K&ouml;rper einmal gegen die Erreger gebildet hat. Das kann auch lange zur&uuml;ck liegen.</p>
<p><strong>Aus diesem Grund empfehlen wir bei Zeckenstich ein Vorgehen in vier Schritten:</strong></p>
<p><strong>1. Schritt</strong>: Zecke <strong>fotographieren</strong>, <strong>dann entfernen</strong> und Stichstelle erneut fotographieren um Hautver&auml;nderungen und die genaue Lage zu dokumentieren. Stichstelle desinfizieren und die <strong>Zecke umgehend an ein Labor senden zur PCR</strong>. Falls man die Kosten f&uuml;r den Nachweis scheut (ca.&#160;30 Euro pro Nachweis), dann <strong>zumindest die Zecke aufheben</strong>!</p>
<p><strong>2. Schritt: </strong>Wenn sich durch das Labor herausstellt, da&szlig; die Zecke infiziert war, dann sofort eine <strong>Antibiotikatherapie AB</strong> (z.B. Doxycyclin 2&#160;&#215;&#160;200mg oder Tetracyclin 3&#160;&#215;&#160;500mg oder Minocyclin  2&#160;&#215;&#160;100mg) beim Arzt beginnen&#160;&#8211; ohne das Auftreten von Symptomen abzuwarten! Warum? Das Risiko der Enstehung einer Borreliose kann durch eine fr&uuml;he Antibiose nachweislich erheblich vermindert werden. In der Abw&auml;gung zwischen einer vielleicht unn&ouml;tigen Antibiose und der m&ouml;glichen erheblichen Gesundheitsgef&auml;hrdung einer Borreliose erscheint ein solches Vorgehen das geringere Risiko.</p>
<p><strong>3. Schritt: </strong>Ab dem 10. Tag empfehlen wir, einen Borrelien LTT (Lymphozyten-Transformations-Test) durchzuf&uuml;hren, um die aktive Borrelieninfektion nachzuweisen. <strong>Wenn der LTT positiv</strong> ist, dann <strong>weitere Einnahme von Antibiotika AB f&uuml;r ingesamt 30 Tage</strong> nach Zeckenstich. Durch die Fr&uuml;hbehandlung kann das Risiko erheblich verringert werden<strong>. Wenn der LTT Test </strong>aber<strong> negativ</strong> ist und <strong>keine Hinweise auf Infektion vorliegen (kein Erythema migrans), </strong>dann kann die AB Einnahme beendet werden.</p>
<p><strong>4. Schritt</strong>: 4&#8211;6 Wochen nach dem Stich ist eine <strong>serologische Untersuchung</strong> sinnvoll mit <strong>Antik&ouml;rpertiter</strong> UND <strong>Immunoblot </strong>zum Nachweis spezifischer Banden.</p>
<p><strong>Borrelien-Nachweis: im Blut (Serologie)</strong></p>
<ul>
<li><strong>ELISA</strong> (Antik&ouml;rper<strong>suchtest</strong>), Nachweis der Antik&ouml;rper (also, da&szlig; irgendwann einmal eine Infektion stattgefunden hat) aber KEIN Nachweis der Aktivit&auml;t&#8209; damit auch keine Therapiekontrolle m&ouml;glich!</li>
<li>Western&#8209; oder <strong>ImmunoBlot</strong>, Nachweis der Eiwei&szlig;w&auml;nde der Borrelien =&gt; &#8222;spezifische Banden&#8220;</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>LTT</strong> (Lymphozytentransformationstest): Immunantwort der Lymphozyten auf aktive Borrelien (siehe oben)</li>
<li><strong>PCR</strong> (Polymerase-Chain-Reaction): s<span>pezifische DNA&#8209; Analyse, womit der direkte Erreger  in <strong>Gelenkpunktaten, betroffenem Gewebes und Haut, sowie im Liquor </strong>(Blut  und Urin sind weniger gut geeignet) nachgewiesen wird&#160;&#8211; insbesondere aber auch <strong>direkt aus der Zecke</strong> m&ouml;glich (was wir empfehlen!). Eine positive PCR aus dem Blut beweist aber eine aktive Borrelieninfektion und ist damit auch zur Therapiekontrolle geeignet&#160;&#8211; im Abstand von ca 6 Wochen.<br />
</span></li>
<li><span><strong>FFM</strong> focus floating microscopy&#160;&#8211; von der Universit&auml;t Innsbruck entwickelt, direkter immunhistochemischer Nachweis aus Hautbiopsie, sehr hohe Sensitivit&auml;t und Spezifit&auml;t<br />
</span></li>
</ul>
<p><strong>Naturheilkundliche Verfahren:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kinesiologie</strong></li>
<li><strong>Bioresonanz</strong></li>
</ul>
<p>Bei diesen Verfahren ist es besonders wichtig, sich der fachlichen Qualifikation und Erfahrung des  Testers zu vergewissern, da man sonst zu falsch positiven oder falsch negativen Ergebnissen kommt! In Anbetracht der Tragweite h&auml;tte das dramatische Konsequenzen. Wenn jemand allerdings ein guter und erfahrener Tester ist, kann man mit diesen Verfahren ein hervorragendes screening (Suchtest) machen und eine verl&auml;&szlig;liche Verlaufkontrolle. Auch aus Sicherheitsgr&uuml;nden und zur Gegenkontrolle empfehle ich allerdings <strong>immer die Kombination mit einer guten serologischen (Blut) Untersuchung in einem Speziallabor</strong>.</p>
<p><strong>THERAPIE bei Borreliose</strong></p>
<p>Die Therapie richtet sich nach den Symptomen. Der langfristige Verlauf von Laborparametern ist schwierig zu interpretieren, da oft falsch negativ und individuell sehr unterschiedlich. Manchmal gen&uuml;gen wenige Behandlungen, h&auml;ufig ist die Therapie aber leider langwierig und erfordert Durchhalteverm&ouml;gen und viel Geduld von Patient und Arzt!</p>
<ul>
<li><strong>Antibiotika</strong> (h&auml;ufig Doxycyclin&#8209; siehe oben), auch&nbsp; extrem lange (im Einzelfall auch &uuml;ber ein Jahr!) und hochdosierte Einnahme notwendig, da Borrelien in verschiedenen Stadien &uuml;berleben k&ouml;nnen. Dabei ist die gleichzeitige Durchf&uuml;hrung einer intensiven Aufbautherapie f&uuml;r die<em> Darmflora </em>sehr wichtig! Oft ist eine &#8222;gepulste&#8220; Antibiotika&#8209; Therapie oder auch eine Kombi-Therapie mit unterschiedlichen Antibiotika hilfreich.</li>
<li>Hintergrund: &Uuml;ber die &#8222;richtige&#8220; Therapie herrschen unter Experten sehr unterschiedliche Auffassungen vor. Von universit&auml;rer Seite wird in der Regel eine Antibiotikatherapie von maximal 4 Wochen als ausreichend angesehen. In der Praxis zeigt sich aber h&auml;ufig, da&szlig; diese Dauer der Antibiotikagabe leider nicht ausreicht und im Einzelfall sehr viel l&auml;nger fortgef&uuml;hrt werden mu&szlig;. Die genaue Festlegung ist auch deswegen so schwierig, weil Aktivit&auml;ts&#8209; und Therapiemarker bis heute fehlen. Bis heute gibt es hinter den Kulissen heftige rechtliche Auseinandersetzungen um die &#8222;offiziellen Therapierichtlinien&#8220;. Nicht zuletzt vielleicht auch deswegen, weil damit erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen zusammen h&auml;ngen&#160;&#8211; man denke nur an die Therapiekosten!</li>
<li>Antibiotika Therapie mit <strong>orthomolekularen Substanzen</strong> (siehe unten) unterst&uuml;tzen!</li>
<li><strong>Bienengift</strong> (Venex) als Mikro-Injektion, z.B. &uuml;ber schmerzenden Gelenken&nbsp; z.B. (bei LYME Arthitis) und/oder Lymphbahnen</li>
<li><strong>Procain&#8209; Basen&#8209; Infusion</strong> als Schmerztherapie und zur Sanierung des Grundsystems</li>
<li><strong>Neuraltherapie</strong> und <strong>Mesotherapie</strong> &uuml;ber schmerzenden Arealen und zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems</li>
<li>Sanierung des inneren Milieus durch <strong>Entgiftung und Ents&auml;uerung</strong> (&#8220;Grundbehandlung&#8220;: Neuro-Vegetative&#8209; Milieu&#8209; Therapie <strong>NVMT</strong>)</li>
<li><strong>Kolloidales Silber </strong>(zB <strong>25ml</strong>/Tag<strong>,</strong> bis <strong>zu 60mg</strong> innerhalb von 6 Monaten)<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>L&auml;rchenharz&#8209; Extrakt</strong> (T. laricina D1) beginnend mit 5 gtt bis zu 2&#160;&#215;&#160;10gtt t&auml;gl, bei ZNS&#8209; Symptomen zusammen mit kolloidalem Silber</li>
<li><strong>Karde</strong></li>
<li><strong>MSM<br />
</strong></li>
<li><strong>Rhizole</strong>, oral oder/und als Infusion</li>
<li><strong>Bioresonanz&#8209; Therapie</strong></li>
<li><strong>Elektroakupunktur D&uuml; 17</strong> (Nebennierenrinde= k&ouml;rpereigenes Kortisonsystem)</li>
<li><strong>Kinesiologische Therapie oft mit Schwermetallausleitung</strong></li>
<li><strong>Ozon&#8209; Sauerstoff-Therapie (GEB </strong>= gro&szlig;e Eigenbluttherapie)</li>
<li>andere</li>
</ul>
<p><strong>Orthomolekulare Therapie:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Magnesium</strong> ca 500 mg/Tag</li>
<li><strong>Essentielle Fetts&auml;uren</strong>: Lein&ouml;l, Argan&ouml;l, Fisch&ouml;lkapseln etc</li>
<li><strong>CoEnzym Q10</strong> 200mg/Tag (h&auml;ufig erforderlich nach langer Fortdauer der Symptomatik)</li>
<li><strong>VitB Kplx </strong>(v.a bei neurologischen Symptomen)</li>
<li><strong>Antioxidantien VitA VitC VitE </strong>langfristig oral, aber wegen der begrenzten Aufnahmef&auml;higkeit auch wiederholt als Infusion!</li>
<li>andere</li>
</ul>
<p><strong>Stressvermeidung</strong>, psychisch (zellul&auml;re Milieuver&auml;nderungen):</p>
<ul>
<li>nicht Rauchen</li>
<li>kein Alkohol</li>
<li>kein Schlafmangel etc.&#160;&#8230;</li>
</ul>
<p><strong>PSYCHE</strong></p>
<p>Viele Menschen, die an Borreliose erkranken,  haben eine lange Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich, weil die  Krankheit meist erst nach langer Zeit&#160;&#8211; wenn &uuml;berhaupt&#160;&#8211;&nbsp; erkannt wird. Wenn sich keine  k&ouml;rperlichen Ursachen finden, wird im weiteren Verlauf irgendwann  auch der Verdacht auf eine psychische Erkrankung ge&auml;u&szlig;ert und der  Patient<strong> oft zum Simulanten</strong> oder zum &#8222;Psycherl&#8220; abgestempelt. Das ist auch deswegen fatal, weil so der notwendige Kampfeswille geschm&auml;lert wird und sich eine solche  fehlerhafte Einordnung auch auf das Immunsystem auswirkt. Die Wissenschaft  der Psycho-Neuro-Immunologie hat diese grunds&auml;tzlichen Zusammenh&auml;nge sehr eindrucksvoll  nachgewiesen.</p>
<p>Der andauernde Expertenstreit &uuml;ber die &#8222;richtige&#8220; Therapie und deren Dauer erscheint nicht am Patientenwohl orientiert, sondern von Einzelinteressen geleitet und ist kontraproduktiv f&uuml;r die Genesung. Seitens des Patienten ist deshalb erhebliche zus&auml;tzliche&#160;&#8211; und eigentlich unn&ouml;tige&#160;&#8211; Initiative und Anstrengung gefordert!</p>
<p>F&uuml;r eine erfolgreiche Behandlung ist neben einer guten k&ouml;rperlichen Therapie eine l&ouml;sungsorientierte innere Einstellung und die langfristige Hilfestellung durch das Umfeld wie Partner und Familie sehr notwendig. H&auml;ufig empfiehlt sich die Unterst&uuml;tzung durch psychotherapeutische Ma&szlig;nahmen.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Ich freue mich, wenn mein Artikel Interesse findet, aber bitte respektieren Sie das COPYRIGHT F&Uuml;R DIESEN ARTIKEL (und alle anderen Artikel auf der homepage) </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Anfragen an: Dr. Dr med. Thomas Beck, Sch&uuml;tzenstra&szlig;e 3, 80335 M&uuml;nchen<br />
</span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Wiedergabe nur mit ausdr&uuml;cklicher schriftlicher Genehmigung! &nbsp; (und ggf PINGBACK) auf diese page!</span></em></strong></p>
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		<title>Was ist eigentlich Heuschnupfen?</title>
		<link>http://www.beckdoc.de/was-ist-eigentlich-heuschnupfen-dr-dr-beck-am-11-4-11-bei-servus-tv/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 19:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heuschnupfen oder POLLINOSIS (das hat also etwas mit &#8222;Pollen&#8220; zu tun) oder RHINITIS ALLERGICA (also eine &#8222;Entz&#252;ndung des Nasen-Rachenraums&#8220; auf allergischer Grundlage) geh&#246;rt zu den Krankheiten des &#8222;atopischen Formenkreises&#8220; (wie zum Beispiel auch NEURODERMITIS). Eine Atopie ist eine Neigung zu &#220;berempfindlichkeit: auf einen winzigen Reiz reagiert der K&#246;rper mit &#252;bertriebener Heftigkeit. Es handelt sich also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heuschnupfen </strong>oder <strong>POLLINOSIS </strong>(das hat also etwas mit &#8222;Pollen&#8220; zu tun) oder <strong>RHINITIS ALLERGICA</strong> (also eine &#8222;Entz&uuml;ndung des Nasen-Rachenraums&#8220; auf allergischer Grundlage) geh&ouml;rt zu den Krankheiten des &#8222;atopischen Formenkreises&#8220; (wie zum Beispiel auch NEURODERMITIS).<br />
Eine <strong>Atopie</strong> ist eine Neigung zu &Uuml;berempfindlichkeit: auf einen winzigen Reiz reagiert der K&ouml;rper mit &uuml;bertriebener Heftigkeit.<br />
Es handelt sich also um eine Erkrankung des Immunsystems. Durch einen Erstkontakt mit einem ganz bestimmten Stoff (zum Beispiel Pollen eines Baumes) erfolgt eine SENSIBILISIERUNG gegen diesen Stoff. Der wird damit zum ALLERGEN und bei einem sp&auml;ter folgenden Kontakt reagiert das dann sensibilisierte Immunsystem extrem stark.<br />
Wie kommt es dazu? Beim ersten Kontakt werden bestimmte Botenstoffe (ImmunglobulinE = <strong>IgE</strong>) gebildet und das f&uuml;hrt zur Sensibilisierung. Konkret passiert das dadurch, da&szlig; sich diese IgE Zellen mit Ihren &#8222;F&uuml;ssen&#8220; auf die <strong>Mastzellen</strong> setzen und diese damit sozusagen &#8222;scharf&#8220; machen&#160;&#8211; sensibilisieren.<br />
Bei einem sp&auml;teren erneuten Kontakt mit dem Allergen (also z.B. den Pollen) wird aus den nun aktivierten Mastzellen <strong>Histamin</strong> ausgesch&uuml;ttet. Und dieses macht die bekannten Symptome in den oberen Luftwegen: Nasen/Rachenraum/Augen.<br />
Die bekannteste Form der Pollinosis ist der <strong>&#8222;saisonale Heuschnupfen&#8220;</strong>, ausgel&ouml;st von bestimmten Pollen zu bestimmten Jahreszeiten, in der Regel im Fr&uuml;hling (und auch im Herbst).<br />
Es gibt daneben aber auch noch die <strong>allergische Reaktion auf Hausstaub</strong>, das ist in der Regel eine Allergisierung gegen Hausstaub Milben.</p>
<p>Zur gleichen Krankheitsgruppe z&auml;hlen auch die <strong>berufsbedingten</strong> <strong>Allergien </strong> (<strong>Rhinitis allergica)</strong>. Diese richten sich gegen bestimmte Stoffe, denen man im Rahmen der beruflichen T&auml;tigkeit besonders ausgesetzt ist (wie zum Beispiel gegen&uuml;ber Haarf&auml;rbemitteln beim Friseur oder bei Latexhandschuhen im medizinischen Bereich).</p>
<h2>WAS SIND DIE SYMPTOME?</h2>
<ul>
<li>Niesen&#8209; Niesanf&auml;lle</li>
<li>Juckreiz (Pruritus)</li>
<li>Sekretion (Nase l&auml;uft)</li>
<li>Obstruktion (Nase verstopft)</li>
<li>Bindehautentz&uuml;ndung (Konjunktivitis)</li>
</ul>
<h2>WARUM IST DAS GEF&Auml;HRLICH/WELCHE FOLGEN KANN EIN HEUSCHNUPFEN HABEN?</h2>
<p>Im Anfall kann es zu <strong>Atemnot </strong>kommen bis zu <strong>Asthma</strong>- &auml;hnlichen Anf&auml;llen. In sp&auml;teren Jahren kann sich ein echtes <strong>allergisches Asthma</strong> entwickeln.</p>
<p>Bei bei Kleinkindern und Jugendlichen kann es zu Wachstumsst&ouml;rungen kommen, zu Leistungsabfall und sogar Zahn&#8209; und Kieferfehlstellungen.</p>
<p>Sehr h&auml;ufig ist die <strong>Ausweitung des Allergiespektrums</strong> entweder in der gleichen Gruppe: also da&szlig; man zum Beispiel auch auf andere Pollen reagiert oder da&szlig; sich die Sensibilisierung zum Beispiel von Pollen auf Nahrungsmittel ausweitet. Dies beobachten wir besonders h&auml;ufig, wenn die Behandlung auf unterdr&uuml;ckende Weise geschieht. (Weiteres siehe unter &#8222;Therapie&#8220;).</p>
<h2>KANN ES JEDEN TREFFEN? VERBREITUNG?</h2>
<p>Im Prinzip ja, das Immunsystem ist laufenden Ver&auml;nderungen unterworfen. Eine gr&uuml;ndliche Studie aus der Schweiz hat gezeigt, da&szlig; 1928 ca 1&#160;% der Bev&ouml;lkerung an Heuschnupfen erkrankt war, und 1998 bereits ca 12&#160;%. Pollinosis ist also eine stark zunehmende Erkrankung. Ganz aktuelle Untersuchungen belegen, da&szlig; Heuschnupfen immer weiter zunimmt.</p>
<p>Am h&auml;ufigsten stellen wir Heuschnupfen fest bei ATOPIKERN, also bei Menschen, die eine &Uuml;berempfindlichkeit Ihres Immunsystems haben, wie zum Beispiel Neurodermitis.</p>
<p>Die am st&auml;rksten betroffene Altersklasse sind <strong>Kinder ab 5 Jahren und Jugendliche</strong> (zusammen ca 15%). Mit zunehmendem Alter geht die Rate etwas zur&uuml;ck auf ca <strong>12&#8211;13&#160;% in der Gesamtbev&ouml;lkerung</strong>.</p>
<p>Ab der Lebensmitte, so etwa ab ungef&auml;hr 50 Jahren reagieren die Mastzellen bei den meisten Menschen schw&auml;cher, soda&szlig; die Heuschnupfenplage leichter wird oder sogar ganz verschwinden kann.</p>
<p>Leider beobachten wir aber auch gelegentlich, da&szlig; sich eine Pollinosis erst in mittlerem Lebensalter erstmals zeigt. Hier liegen dann oftmals immunologische Ver&auml;nderungen vor, dabei spielt sehr h&auml;ufig der <strong>Darm</strong> als gr&ouml;&szlig;tes Organ des Immunsystems eine besondere Rolle (<strong>Entz&uuml;ndungen der Schleimhaut </strong>und Fehlbesiedelungen).</p>
<h2>URSACHEN F&Uuml;R DIE ZUNAHME von Heuschnupfen?</h2>
<p>Die meisten Forscher machen die <strong>zunehmende Urbanisierung</strong> (Verst&auml;dterung) f&uuml;r die Zunahme von Heuschnupfen verantwortlich. <strong>Smog, Luftverschmutzung und erh&ouml;hte Ozonwerte</strong>, sowie nicht zuletzt die globale Erw&auml;rmung durch den <strong>Klimawandel</strong> verl&auml;ngert die Expositionszeit (Aussetzung) gegen&uuml;ber Pollen und oft auch deren Bl&uuml;tezeit.</p>
<p>In der <a href="http://www.lgl.bayern.de/publikationen/doc/umwelt6_allergien.pdf">ALEX Studie</a> (PD Dr. von Mutius) konnte 1999 gezeigt werden, da&szlig; Bauernkinder so gut wie nicht an Heuschnupfen (und anderen atopischen Erkrankungen) erkranken.</p>
<p>In den modernen isolierten Wohnh&auml;usern selbst wird durch die erw&uuml;nschte <strong>W&auml;rmeisolation </strong>leider auch <strong>die nat&uuml;rliche Luftzirkulation </strong>einged&auml;mmt oder unterbrochen, so da&szlig; wir l&auml;nger sensibilisierenden Pollen ausgesetzt sind. Auf diese Weise kommt es auch immer h&auml;ufiger zu einer Allergisierung gegen&uuml;ber den eigenen <strong>Haustieren</strong>.</p>
<p>Zudem scheint <strong>Stress</strong> eine wichtige Rolle zu spielen, bei dauerhaft erh&ouml;htem Stress kommt es h&auml;ufiger zu Heuschnupfen.</p>
<h2>WENN MAN NICHT VON HEUSCHNUPFEN BETROFFEN IST, KANN MAN ETWAS TUN, UM KEINEN HEUSCHNUPFEN ZU BEKOMMEN? (Vorbeugen?)</h2>
<p>Das ist sehr schwierig, weil im Grunde jeder eine Allergie bekommen kann. Allerdings kann man die Wahrscheinlichkeit vermindern: an der <strong>Nordsee </strong>ist der Pollenflug wesentlich reduziert, so ist eine Sensibilisierung/Allergisierung seltener. Ein Aufenthalt an der Pollen-armen See hilft auch h&auml;ufig, eine bestehende Pollinosis zu reduzieren und ertr&auml;glicher zu machen, manchmal verschwindet der Heuschnupfen auch ganz.</p>
<p>Es ist sicher auch eine gute Idee, auf eine geregelte Ern&auml;hrung mit einer <strong>gesunden Darmfunktion</strong> zu achten. Insbesondere sollten <strong>l&auml;ngerdauernde oder wiederkehrende Entz&uuml;ndungen</strong> der Darmschleimhaut konsequent behandelt werden, um eine Ver&auml;nderung des Immunsystems in Richtung Sensibilisierung zu vermeiden. Mit der <strong>Colon-Hydro-Therapie</strong> sehen wir oft &uuml;berraschend gute Ergebnisse.</p>
<p>(Praktische Tips auch unter &#8222;Hausmittel&#8220;)</p>
<h2>WIE BEHANDELT MAN HEUSCHNUPFEN?</h2>
<p>Bei Kindern und Jugendlichen ist in der Regel <strong>eine naturheilkundliche Behandlung die beste Wahl</strong>. Wenn man mit diesen Mittel zuwenig oder keinen Erfolg hat und in schlimmen Anf&auml;llen oder in Notsituationen greift man auch auf schulmedizinische Methoden zur&uuml;ck&#160;&#8211; und ist froh, diese zur Verf&uuml;gung zu haben. (N&auml;heres unter &#8222;schulmedizinische Therapie&#8220;).</p>
<p><strong>Wie gehen wir am Besten vor?</strong></p>
<p>Zun&auml;chst hangt das immer auch vom Behandler ab, welche Methoden mit welchem Erfolg eingesetzt werden:</p>
<p>Sehr gute Ergebnisse haben wir mit <strong>BioResonanz</strong> (Z.B: Bicom, RayoComp, Holimed etc).</p>
<p>Die <strong>Akupunktur</strong> kann in den H&auml;nden eines kundigen Therapeuten eine sehr gute Wahl sein. So gibt es unter anderem in der Ohrakupunktur an der h&ouml;chsten Stelle der Ohrmuschel den<strong> AllergiePunkt</strong>, der h&auml;ufig bei Heuschnupfen sensibel ist und dann auch Erleichterung verschaffen kann.</p>
<p>Die <strong>Hom&ouml;opathie</strong> bietet eine ganze Reihe bew&auml;hrter Arzneien (subjektive Auswahl):</p>
<ul>
<li> Heuschnupfenmittel DHU 3&#8211;5x t&auml;gl ca 15gtt</li>
<li>Pollennosoden der Fa. ARCANA LM6/LM12/LM18</li>
<li>Euphorbium comp SN Nasentropfen zusammen mit Lymphomyosot (Tabl) der Fa Heel; ggf auch in Ampullenform</li>
<li>TIP: Die Firma HEEL bietet eine sehr praktische Spr&uuml;hflasche f&uuml;r Ampullen an, so da&szlig; man sich den Ampulleninhalt selber ins Gesicht spr&uuml;hen kann und nicht unbedingt durch den Arzt in die Haut spritzen lassen mu&szlig;!</li>
<li>Gencydo Ampullen (Weleda) in unterschiedlicher Konzentration 0,1&#8211;3&#160;% zur s.c. Injektion in den Nacken, kann man aber auch spr&uuml;hen oder trinken</li>
<li>Galphimia glauca D3-D12 (nach Prof Matth. DORSCI: &#8222;DAS Mittel zur unspezifischen Sensibilisierung&#8220;)</li>
<li>Acidum form/Formica rufa</li>
<li>Alium cepa (Zwiebel)</li>
<li>Psorinum C1000</li>
<li>Echinacea D3</li>
</ul>
<p>.</p>
<p>Seit vielen Jahren sehr bew&auml;hrt hat sich die Behandlung mit <strong>echten biologischen Immunmodulatoren</strong>, wie Spenglersan oder Polysan und &auml;hnlichen Pr&auml;paraten. Die Wirkweise erfolgt &uuml;ber die sogenannten <strong>HAPTENE</strong>, das sind <strong>Aktivatoren des unspezifischen Immunsystems</strong>. Hierzu gibt es inzwischen auch eine ganze Reihe positiver wissenschaftlicher Studien (zB.: in Die Naturheilkunde 1&#8260;2008 oder in &Auml;rztezeitschrift f&uuml;r NHV 43, 9 (2002) und Co-Med 05&#8260;08 etc).</p>
<p>Bei Heuschnupfen verordne ich gern und mit sp&uuml;rbarem Erfolg eine Kombination aus <strong>Spenglersan Kolloid K</strong> <strong>Nasenspray</strong> 3&#8211;5x t&auml;gl zusammen mit <strong>Neolin Entoxin </strong>3&#160;&#215;&#160;5 Trpf in Glas Wasser, auch das sind Haptene.</p>
<p>.</p>
<p>Die besten Erfahrungen haben wir mit der <strong>Herstellung von potenziertem Eigenblut </strong>gemacht&#160;&#8211; das ist dann eine <strong>echte Gegensensibilisierung</strong> oder <strong>Desensibilisierung</strong>. Man geht bei der Eigenbluttherapie ebenfalls davon aus, da&szlig; die Wirkung &uuml;ber die spezifischen Immunmodulatoren erfolgt, also &uuml;ber die Haptene.</p>
<p>Es gibt hier zwei Formen</p>
<p>a) <strong>Gegensensibilisierung </strong><strong>nach Theurer</strong>: dabei wird ein Tropfen Blut des Heuschnupfenpatienten in eine spezielle N&auml;hrl&ouml;sung mit einem Aktivator inkubiert und &uuml;ber mehrere Stufen potenziert. Dabei entstehen &#8222;Haptene&#8220;, biologisch aktive Vorstufen. Dies konnte bis vor einigen Jahren in der Firma VitOrgan durchgef&uuml;hrt werden (Kosten ca 330 Euro). Wir stellen diese &#8222;Tr&ouml;pfchen&#8220;&nbsp; selber in der Praxis her, Kosten ca 120 Euro.</p>
<p>a) <strong>Modifiziertes Eigenblut nach Hedwig Imh&auml;user </strong>- auch zum Selbermachen!</p>
<p>Hierzu ben&ouml;tigt man:</p>
<ul>
<li>3 Braunglas Fl&auml;schchen mit 20ml Volumen aus der Apotheke</li>
<li>eine Tropfpipette</li>
<li>sowie 25&#160;% Alkohol und 60&#160;% Alkohol (Das kann auch &#8222;normaler Alkohol&#8220; zum Trinken sein, sofern die Konzentration stimmt.)</li>
</ul>
<p>Nun braucht man noch einen Tropfen Blut. Der mu&szlig; nicht aus der Vene kommen, Kapillarblut gen&uuml;gt. Das kann man mit einem kleinen Pieks in die Fingerbeere oder ins Ohrl&auml;ppchen gewinnen, Diabetiker machen das schon seit Jahrzehnten selber, um den Blutzuckerspiegel zu messen.</p>
<p>Diesen Tropfen Blut gibt man in das <strong>erste Fl&auml;schchen</strong> und f&uuml;gt dann 100 Tropfen 25&#160;% Alkohol hinzu, das sind ca 2,5&#8211;2,7&#160;m&#8467;. Dadurch entsteht eine Mischung im Verh&auml;ltnis 1&#160;:&#160;100. In der Hom&ouml;opathie nennt man das <strong>C1</strong> (&#8220;C&#8220; f&uuml;r centi=hundert), also die erste Stufe der Hunderter Verd&uuml;nnungsreihe. Wenn man nun diese Blut-Alkoholmischung f&uuml;nfmal gegen einen Buchr&uuml;cken klopft, so kommt es zu einer Durchmischung, die Hom&ouml;opathen sprechen von <strong>Dynamisierung</strong> und <strong>Potenzierung</strong>, die &#8222;<strong>C1</strong>&#8220; entsteht.</p>
<p>Den Inhalt dieses Fl&auml;chchens giesst man ab. Die Glasinnenwand bleibt benetzt von einem kleinem Resttropfen. Diesem Rest f&uuml;gen wir im gleichen Fl&auml;schchen erneut 100 Tropfen Alkohol (diesmal 60%) hinzu, klopfen f&uuml;nfmal gegen einen Buchr&uuml;cken und haben die <strong>C2</strong> gewonnen.</p>
<p>Auch diese giessen wir ab, der auf der Glaswand verbleibende Rest wird wiederum mit 100 Tropfen 60%Alkohol erg&auml;nzt, f&uuml;nfmal gegen einen Buchr&uuml;cken geklopft =die&nbsp; <strong>C3</strong> ist entstanden.</p>
<p>Den gleichen Vorgang noch zweimal wiederholt und wir haben schliesslich die <strong>C5</strong> erreicht. Diese Mischung wird nun nicht verworfen, sondern mit 60&#160;% Alkohol weiter aufgef&uuml;llt. Dies ist jetzt die Potenz, die beim <strong>aktuen Heuschnupfenanfall </strong>verwendet wird. Man nimmt bei Heuschnupfen 3&#160;&#215;&#160;5&#8211;20&nbsp; Tropfen, bei Bedarf auch &ouml;fters.</p>
<p><strong>Zur Vorbeugung </strong>empfiehlt es sich, noch zwei weitere Potenzierungsstufen weiter zu machen:</p>
<p>Aus dem Fl&auml;schchen mit der Beschriftung C5 entnehmen wir diesmal mit der Pipette einen Tropfen der darin enthaltenen L&ouml;sung und tropfen diesen einen Tropfen in das zweite Fl&auml;schchen, f&uuml;gen 100 Tropfen 60&#160;% Alkohol hinzu, potenzieren durch f&uuml;nfmaliges Klopfen auf den Buchr&uuml;cken und erhalten die <strong>C6</strong>. Diese diesmal aber nicht abgiessen, sondern mit<strong> Eigenblut C6 und dem aktuellen Datum</strong> beschriften.</p>
<p>Auf gleichem Weg erhalten wir auch die <strong>C7</strong>. Diese auch beschriften mit <strong>Eigenblut C7 und dem aktuellen Datum</strong>.</p>
<p>Nun stehen insgesamt 3 Fl&auml;schchen zur Verf&uuml;gung Eigenblut (=<strong>EB) C5; EB C6 und EB C7</strong>, jeweils mit Datum.</p>
<p>Die <strong>EB C5</strong> verwenden wir vor allem beim akuten Anfall.</p>
<p><strong>EB C6 und EB C7</strong> sind sehr gut zur Vorbeugung geeignet, solange noch kein Pollenflug zu verzeichnen ist. <strong>Man beginnt mit der h&ouml;heren Potenz, </strong>also mit der <strong>EBC7 3&#160;&#215;&#160;5 </strong>Tropfen und erh&ouml;ht jeden Tag um einen Tropfen, soda&szlig; man nach 14 Tagen 3&#160;&#215;&#160;20 Tropfen erreicht hat.</p>
<p>Dann nimmt man die <strong>C6</strong>. Auch hier beginnt man wieder mit 3&#160;&#215;&#160;5 Tropfen und steigert sich langsam bis auf 3&#160;&#215;&#160;20 Tropfen. Falls sich eine Reaktion zeigen sollte, wie Symptome von Heuschnupfen, dann pausiert man, bis diese Symptome sich zur&uuml;ckgebildet haben. Danach beginnt man wieder auf der gleichen Stufe.</p>
<p>Am intensivsten wirken die Tropfen, die aus frischem Heuschnupfenblut gewonnen werden.</p>
<p>Die Selbstherstellung von Eigenbluttropfen ist eine sehr preisg&uuml;nstige und vor allem wirksame Therapie, die leicht anzuwenden ist.</p>
<h2>WAS TUN, WENN DAS ALLES NICHT HILFT&#8209; SCHULMEDIZINISCHE THERAPIE?</h2>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p>Aus unserer Sicht sollte bei Heuschnupfen erst dann zu schulmedizinischen Mitteln gegriffen werden, wenn die naturheilkundliche Therapie nicht oder nicht gen&uuml;gend Erleichterung geschaffen hat. Im Einzelfall kann aber auch eine fr&uuml;he schulmedizinische Behandlung n&ouml;tig sein, zum Beispiel bei immungeschw&auml;chten Patienten im Krankenhaus oder bei sehr alten oder multimorbiden Patienten (mit vielen Erkrankungen).</p>
<p>Eine zentrale Rolle nehmen die &#8222;<strong>AntiHistaminika&#8220;</strong> ein. Das sind Medikamente, die die Freisetzung der Histamine aus den Mastzellen unterbinden.<em><strong> </strong></em>Antihistaminica werden entweder systemisch also als Tablette oder Tropfen eingenommen, das ist f&uuml;r Erwachsene gut geeignet. Bei Kindern ist es besser, Antihistaminica lokal zu geben, als Nasentropfen oder Spray.</p>
<p>Typische aktuelle Vertreter (der zweiten und dritten Generation, auch H1 Antagonisten genannt) sind <strong>Cetirizin</strong> (Handelsname zB <strong>Zyrtec, Reactine</strong>) und <strong>Loratadin</strong> (Handelsname z.B. <strong>Lisino, Claritine</strong>), bzw. deren Abk&ouml;mmlinge. Diese Mittel machen kaum mehr m&uuml;de. Die veralteten Antihistaminica erster Generation setzt man kaum noch ein, weil diese ins ZNS gelangten und dort M&uuml;digkeit, Kopfweh ausl&ouml;sten. Ausscheidung von Cetirizin &uuml;ber Leber 40&#160;% und Niere 60&#160;%. Cetirizin wirkt kompetitiv, Loratadin verdr&auml;ngend am Rezeptor. Weitere bekannte Handelsnamen sind <strong>LivoCab</strong> und <strong>Allergodil</strong>.</p>
<p>Ebenfalls an den Mastzellen greifen die der Di-Natrium-Chromo-Glycin-S&auml;ure oder auch <strong>CromoGlicinS&auml;ure</strong> oder <strong>DNCS</strong>. Das sind&nbsp; verwandte Mittel, die sich dadurch unterscheiden, als Cromoglycins&auml;ure die Freisetzung von Entz&uuml;ndungsmediatoren aus den Mastzellen hemmt und damit in der Folge auch kein Histamin freigestzt wird. Der Angriffspunkt ist also gewisserma&szlig;en &#8222;eine Stufe h&ouml;her&#8220;. Das Medikamentengruppe ben&ouml;tigt ca 2&#8211;4 Woche, bis ein ausreichender Spiegel im Blut entsteht, die Mittel werden also in der Regel zur Vorbeugung eingesetzt.</p>
<p>Bekannte Handelsnamen f&uuml;r Cromoglycins&auml;ure sind: <strong>Vividrin</strong> Nasenspray und Augentropfen,<strong> Fenistil</strong>, <strong>Soventol</strong>,<strong> Intal und Allergocrom. </strong>Nach unserer Erfahrung<strong> zur lokalen Anwendung </strong>- also als Tropfen oder Spray&#160;&#8211; <strong>auch bei Kindern geeignet, als Tablette </strong>besser nur f&uuml;r Erwachsene)<strong><br />
</strong></p>
<p>Auch<strong> Cortison (Dexamethason, Prednisolon)</strong> ist <strong>IM NOTFALL </strong>ein sehr wertvolles Mittel,<strong> </strong>das allerdings<strong> nicht in die Routinetherapie </strong>geh&ouml;rt!</p>
<p><strong>NICHT empfehlenswert </strong><strong>unserer Sicht </strong>sind die h&auml;ufig eingesetzten <strong>abschwellenden Mittel </strong>(Handelsnamen wie <strong>Otriven, RhinoStop, Olynth</strong>)<strong>. </strong>Diese Mittel wirken &uuml;ber die Verengung der Blutgef&auml;&szlig;e in der Nasenschleimhaut zwar zun&auml;chst sehr schnell, f&uuml;hren dann aber zur Gew&ouml;hung. In der Folge mu&szlig; die Dosis laufend erh&ouml;ht werden, bis kein Mittel mehr anschl&auml;gt.<strong> </strong></p>
<p>H&auml;ufig wird eine<strong> &#8222;De&#8209; oder Hyposensibilisierung&#8220; </strong>empfohlen<strong> (Spezifische Immun Therapie SIT). </strong>Hierbei wird eine laufend ansteigenden Dosis des allergieausl&ouml;senden Stoffes in der Regel unter die Haut gespritzt (subcutan) oder unter der Zunge gelutscht (<strong>SLIT</strong>) und somit soll der K&ouml;rper langsam daran gew&ouml;hnt werden.</p>
<p>Leider haben wir hiermit seit Jahrzehnten keine besonders guten Erfolge gesehen, es kommt relativ h&auml;ufig zu heftigen Reaktionen, wenn die Dosis erh&ouml;ht wird. Oft wird auch die Reaktion nicht lange genug in der Arztpraxis beobachtet, wenn die lokale Reaktion nach 3o min abklingt. Systemische Reaktionen (in Richtung allergischer Schock) auch nach 12 Stunden sind nach unserer Erfahrung keine Seltenheit. Und dann ist in der Regel keine ad&auml;quate medizinische Versorgung zur Stelle.&nbsp; Wenn die Desensibilisierung nicht optimal durchgef&uuml;hrt wird, stellen sich h&auml;ufig auch <strong>Allergieausweitungen</strong> entweder auf <strong>andere Pollensorten</strong> ein oder sogar<strong> </strong>zu ganz<strong> anderen Allergenen wie Nahrungsmitteln.</strong></p>
<p>Im Verh&auml;ltnis zum unklaren Ergebnis erscheint aus unserer Sicht diese Behandlungsform zu risikoreich, insbesondere, da es deutlich bessere Behandlungen und risiko&auml;rmere Behandlungsformen gibt (siehe oben).</p>
<h2>GIBT ES VORBEUGEMASSNAHMEN?</h2>
<ul>
<li>Allergene vermeiden&#160;&#8211; Nordsee, Hochgebirge</li>
<li>Tags&uuml;ber Fenster geschlossen halten und nur abends l&uuml;ften</li>
<li>Abends die Haare waschen udn den Kopfkissenbezug h&auml;ufiger wechseln</li>
<li>Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln</li>
<li>W&auml;sche nicht im Freien trocknen, sondern im Haus/Wohnung</li>
</ul>
<h2>&#8222;Neues&#8220; HEUSCHNUPFENMEDIKAMENT in GELFORM&#8209; was ist davon zu halten?</h2>
<p>Zur Heuschnupfenzeit intensiv beworben werden nat&uuml;rlich auch neue Darreichungsformen, wie zum Beispiel die bekannten Cromoglycins&auml;ure Mittel, die meist in Ihrer Grundform (als Tablette oder Tropfen) aber nicht&nbsp; neu sind, sondern schon sehr lange im Handel sind. So gibt es Fenistil schon seit 1961 und Soventol seit 1983, neuere Mittel sind Xusal (2001) und Aerius (2001). Die Darreichungsform als Gel mag das Eindringen von Pollen mechanisch verringern. Mancher erreicht mit Vaseline den gleichen Effekt.</p>
<h2>Hausmittel bei Heuschnupfen? Heuschnupfen und Ern&auml;hrung?</h2>
<p>Immer wieder h&ouml;ren wir von guten Erfahrungen mit einem speziellen Tee:</p>
<ul>
<li>Melisse</li>
<li>Buchsbaumbl&auml;tter</li>
<li>Johanniskraut</li>
<li>Gelbwurz</li>
<li>Kuhschelle</li>
</ul>
<p>Zusammen kurz aufkochen und dann 10&#8211;15 Minuten ziehen lassen, jeden Tag eine Kanne (ca 1 Liter).</p>
<p>Wir haben auch gute Erfahrungen gemacht, mit dem <strong>Auflegen</strong> eines kurz angefeuchteten <strong>Beutels mit Schwarztee auf die Augen </strong>(k&uuml;hlt und nimmt der Entz&uuml;ndung die Spitze)</p>
<p><strong>Kochsalzsp&uuml;lungen</strong> mit EmserSalz oder Kochsalz;</p>
<p><strong>Nasendusche</strong></p>
<p><strong>Nasen&ouml;l</strong>: Oliven und Sanddorn&ouml;l im gleichen Verh&auml;ltnis gemischt und mit einem Wattetr&auml;ger in die Nase eingebracht, das gleiche gilt f&uuml;r k&auml;ufliches fertiges Nasen&ouml;l. Es wird auch berichtet von guten Erfahrungen mit Eukalyptus&#8209; und Teebaum&ouml;l, wir verwenden das eher selten, da es zu Reizungen kommen kann.</p>
<p><strong>Kneippsche Waschungen</strong> morgens, auch vorbeugend &uuml;ber den Winter</p>
<p>Vorbeugende Einnahme von <strong>Vitamin &#8557; </strong>&uuml;ber den Winter</p>
<p><strong>Calzium Brause Tablette </strong>(Calzium stabilisiert die Membranen)&nbsp; ganz einfach und h&auml;ufig sehr durchschlagender Erfolg!</p>
<p><strong>Honig von heimischen Imkern</strong> (hier scheint eine weitere sehr sch&ouml;ne Anwendungsm&ouml;glichkeit von Bienenprodukten zu sein neben der &#8222;Apitherapie&#8220; (Behandlung mit Bienengift z.B. bei <a href="http://www.beckdoc.de/rheuma-naturheilkundlich-integrativ-ursachen-und-behandlung-2/">Rheuma</a>).</p>
<h2>Geheim-Tipps?</h2>
<ul>
<li>Histaminarme Ern&auml;hung: also Meiden von Rotwein, Alkohol allgemein, K&auml;se, Milchprodukte allgemein, Fisch, Tomaten (Pizza), fermentierte Lebensmittel Kakao, Essig, Bionade..</li>
<li>Rotbuschtee soll helfen</li>
<li>Vegetarische Ern&auml;hung bessert</li>
<li>Pollen zu hause m&ouml;glichst reduzieren: abends l&uuml;ften, Teppich raus aus dem Schlafzimmer (siehe Hausmittel)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>WECHSELJAHRE &#8211;&#160;Ganzheitliche Hormontherapie&#160;&#8211; auch f&#252;r M&#228;nner! (nach Dr. med. Volker Rimkus)</title>
		<link>http://www.beckdoc.de/ganzheitliche-hormontherapie-fuer-mann-und-frau-nach-dr-med-volker-rimkus/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 18:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bisher &#252;bliche Hormonersatztherapie (HET) ist &#8211; aus guten Gr&#252;nden &#8211; in Verruf geraten, viele Frauen sind heute sehr verunsichert. Was ist zu tun? Kann man heute noch verantwortlich Hormone geben/einnehmen? Und wenn ja, wie macht man das richtig? Was ist zu beachten? Typische Wechseljahresbeschwerden/Hormonmangelbeschwerden sind: Osteoporose und Herzbeschwerden Traurigkeit/Depression Schwitzanf&#228;lle/Hitzewallungen Schlafst&#246;rungen und Gewichtszunahme Libidoverlust, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bisher &uuml;bliche Hormonersatztherapie (HET) ist &ndash; aus guten Gr&uuml;nden &ndash; in Verruf geraten, viele Frauen sind heute sehr verunsichert.</p>
<p>Was ist zu tun? Kann man heute noch verantwortlich Hormone geben/einnehmen?</p>
<p>Und wenn ja, wie macht man das richtig? Was ist zu beachten?</p>
<p><strong>Typische Wechseljahresbeschwerden/Hormonmangelbeschwerden sind:</strong></p>
<ul>
<li>Osteoporose und Herzbeschwerden</li>
<li>Traurigkeit/Depression</li>
<li>Schwitzanf&auml;lle/Hitzewallungen</li>
<li>Schlafst&ouml;rungen und Gewichtszunahme</li>
<li>Libidoverlust, Trockenheit der Schleimh&auml;ute</li>
</ul>
<p>Nach einer Euphorie bis weit in die neunziger Jahre &uuml;ber die <a href="http://www.staff.uni-mainz.de/wojnowsk/Q9%20aktuell/HRT%20Osteoporose-LW.pdf">positiven Wirkungen von Hormonen</a> vor allem in den Wechseljahren, kehrte auch gerade bei Frauen&auml;rzten Ern&uuml;chterung ein&#160;&#8211; was war passiert?</p>
<p>Mit einer gro&szlig; angelegten Studie (<span style="font-family: Arial;">NHS = </span><strong><span style="font-family: Arial;">N</span></strong><span style="font-family: Arial;">urses </span><strong><span style="font-family: Arial;">H</span></strong><span style="font-family: Arial;">ealth </span><strong><span style="font-family: Arial;">S</span></strong><span style="font-family: Arial;">tudy: </span><span style="font-family: Arial;">Grodstein, F., et al.: </span><span style="font-family: Arial;">N. Engl. J. Med.<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=8672166&amp;dopt=Abstract" target="_top">1996, </a></span><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=8672166&amp;dopt=Abstract" target="_top"><strong><span style="font-family: Arial;">335</span></strong><span style="font-family: Arial;">, 453</span></a>) sollte vor einigen Jahren eigentlich der Segen der HET belegt werden. Leider stellte sich im Lauf der Studie heraus, da&szlig; die Frauen unter der durchgef&uuml;hrten standartisierten HRT h&auml;ufiger Krebs (Karzinome) bekamen, die <a href="http://www.arzneimittelbrief.de/_anfang/Artikel.aspx?SN=5613">Studie musste abgebrochen</a> werden.</p>
<p>Dieses Studienergebnis war f&uuml;r naturheilkundlich denkende &Auml;rzte keine &Uuml;berraschung, hatte doch die Studie mehrere gravierende Fehler:</p>
<ul>
<li>es wurden keinen systematischen Hormonbestimmungem vor Therapiebeginn durchgef&uuml;hrt</li>
<li>alle Frauen erhielten die gleiche (hohe) Medikation (Dosis)</li>
<li>es wurden synthetische Hormone verabreicht&#8230;</li>
</ul>
<p>Wie die Studie (leider) zeigte ist das nicht der richtige Weg, eine solche Hormonsubstitution (Hormonersatztherapie) wie in dieser Studie war nicht fachgerecht und mit groben Fehlern behaftet&#160;&#8211; auch wenn man es ganz wohlwollend betrachtet.</p>
<p>Daraus folgte die heute g&uuml;ltige allgemeine Empfehlung der Fachgesellschaften: &bdquo;Hormone nur unter strenger Indikationsstellung zu verordnen&ldquo; und nach M&ouml;glichkeit maximal f&uuml;r f&uuml;nf Jahre. Aber was heisst das konkret?</p>
<p>Auch Frauen&auml;rzte k&ouml;nnen mit dieser &uuml;blichen Empfehlung &ldquo;einer strengen Indikationsstellung&rdquo; wenig anfangen. Entweder eine Frau braucht Hormone, dann sollten diese auch in der therapeutisch richtigen Dosierung und in der medizinisch notwendigen Einnahmedauer gegeben werden. Oder die Hormone sind unn&ouml;tig oder sogar gef&auml;hrlich (Krebserzeugend!) &ndash; und dann darf man diese nat&uuml;rlich nicht verordnen.</p>
<p>Manche Frau wundert sich: sollten gar wirtschaftliche Interessen der Industrie auch in die Empfehlungen der Fachgesellschaften hineinspielen? Ist dieser Gedanke ganz abwegig? Nach einem Artikel im <a href="http://www.aerzteblatt.de/">Deutschen &Auml;rzteblatt</a> vom 18. Juli 2005 wird immerhin jede zweite gyn&auml;kologische Fortbildung durch die Industrie finanziert!</p>
<p><strong>Was ist also konkret zu tun, um Schaden zu vermeiden?</strong></p>
<p>Wir behandeln unsere Patienten nach der Methode von <strong>Dr. med. Volker Rimkus</strong>. Abgesehen davon, da&szlig; Dr. Rimkus sich in &uuml;ber 30 Jahren intensiv mit der <strong>Therapie mit nat&uuml;rlichen Hormonen</strong> besch&auml;ftigt hat (er ist auch als Erstbeschreiber der <strong>Progesterontherapie beim Mann</strong>), ist seine Methode von den Ergebnissen einfach am &uuml;berzeugendsten.</p>
<p>Wir haben Erkenntnisse von <strong>Dr. Lee</strong> (Progesteron), <strong>Dr.med. Platt</strong> und von <strong>Dr. Umbreit</strong> und weitere nat&uuml;rliche Komponenten in unser Behandlungskonzept integriert.</p>
<p><strong>Wie gehen wir vor?</strong></p>
<p><strong>1.</strong> Zun&auml;chst bestimmen wir zur &Uuml;bersicht und Kontrolle die aktuellen Hormonwerte im Blut. Sofern eine Frau untersucht wird, die noch ihre Regelblutung hat, wird die Blutabnahme zwischen dem 21. und 28. Tag nach dem Beginn der Blutung durchgef&uuml;hrt. Bei diffizilen Untersuchungen werden gelegentlich auch andere Intervalle verwendet.</p>
<p><strong>2.</strong> Wenn sich Mangelzust&auml;nde zeigen, wird genau dieser Mangel (und nur dieser) erg&auml;nzt. (Das unterscheidet sich wesentlich vom &uuml;blichen Vorgehen, bei dem in der Regel keine Hormonwerte bestimmt werden). Die Entscheidung ob ein Mangel vorliegt, orientiert sich immer zuerst an den Symptomen der Patientin/des Patienten. Grundlage der Verordnungen sind die Ergebnisse der Forschungen von Dr. med. Volker Rimkus. Die Ver&auml;nderung wird engmaschig kontrolliert, bis der Spiegel sich normaliesiert hat.</p>
<p><strong>3.</strong> Wir verordnen grunds&auml;tzlich ausschliesslich nat&uuml;rliche, den menschlichen Hormonen exakt identische Hormone <strong>= naturidentische Hormone</strong>, also KEINE Hormone aus Pferdeurin (Equilin) und KEINE synthetischen Hormone. Das ist der zweite wesentliche Unterschied! Zur Herstellung der fehlenden Hormone eignet sich am Besten das <strong>Diosgenin</strong> aus der <strong>Yamswurzel</strong>, was nach einem bestimmten Verfahren (&#8220;Marker Prozess&#8220;) in Progesteron umgewandelt wird.</p>
<p>Wir verwenden also NICHT den direkten Extrakt aus der Yamswurzel, genausowenig wie wir den direkten Extrakt aus <strong>Soya</strong> verwenden. Warum nicht? Die genannten Pflanzen enthalten zwar minimalen Spuren von Progesteron (und andere Hormone), aber das gen&uuml;gt nicht f&uuml;r eine gezielte Therapie, es m&uuml;ssten Unmengen eingenommen werden. Die Vorgehensweise ist anders: aus der Yamswurzel bzw. aus Soya wird ein Extrakt gewonnen. Dieser Extrakt enth&auml;lt eine Schwefelverbindung: DIOSGENIN. Diese Substanz wird nun dem Markerverfahren unterzogen und dadurch entsteht ein Progesteron, das vollkommen indentisch ist mit dem nat&uuml;rlichen Progesteron, welches der menschliche K&ouml;rper bildet. Hier sehen Sie die Strukturformel:</p>
<p><a href="http://www.beckdoc.de/wp-content/uploads/beckdoc/2010/10/vom-Diosgenin-und-Cholesterol-zum-Progesteron1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-158" title="vom Diosgenin und Cholesterol zum Progesteron" src="http://www.beckdoc.de/wp-content/uploads/beckdoc/2010/10/vom-Diosgenin-und-Cholesterol-zum-Progesteron1-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a></p>
<p>Wie Sie in der Skizze sehen, ist das aus Diosgenin gewonnene Progesteron v&ouml;llig identisch mit dem nat&uuml;rlichen Progesteron (das auf nat&uuml;rlichem Weg aus Cholesterin entsteht).</p>
<p>Dieses <strong>nat&uuml;rliche Progesteron kann der K&ouml;rper dann weiter verstoffwechseln &#8222;umwandeln&#8220;</strong> in:</p>
<p><strong>- &Ouml;strogen</strong> und&#160;&#8211; &uuml;ber weitere Zwischenschritte&#160;&#8211; erfolgt aus Progesteron (!) die Synthese von:</p>
<p><strong>- Testosteron</strong> (m&auml;nnliches Hormon, gibt Dynamik, ist wichtig f&uuml;r die Libido, Grundlage f&uuml;r Muskelwachstum). Damit werden auch viele Ver&auml;nderungen klar, die in den Wechseljahren pl&ouml;tzlich auftreten, wenn &uuml;ber einen Progesteronmangel auch das Testosteron weniger wird.</p>
<p><strong>- Cortisol</strong> (Stresshormon). Das ist unter anderem verantwortlich daf&uuml;r, da&szlig; viele Frauen in den Wechseljahren &#8222;d&uuml;nnh&auml;utiger&#8220; werden, weniger Stress ertragen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>- Aldosteron</strong> (zur Regulierung des Wasserhaushalts). Viele Frauen (und auch M&auml;nner) ver&auml;ndern Ihre Figur mit den Wechseljahren: u.a. durch die Einlagerung von Wasser steigt das Gewicht, die Figur der Matrone entsteht</p>
<p>Die nat&uuml;rliche weitere Verstoffwechselung (Umwandlungsf&auml;higkeit) ist die Ursache f&uuml;r die vielen g&uuml;nstigen Wirkungen des Progesterons und daf&uuml;r, da&szlig; bei einer Therapie mit <strong>nat&uuml;rlichem Progesteron keine Nebenwirkungen</strong> auftreten.</p>
<p>Synthetische Hormone k&ouml;nnen zwar an den Rezeptor andocken und teilweise auch eine hormon&auml;hnliche Wirkung ausl&ouml;sen, aber oft wird damit der Rezeptor blockiert. Insbesondere k&ouml;nnen aber synthetische Hormone nicht in der nat&uuml;rlichen Weise weiter verstoffwechselt werden&#160;&#8211; also in andere Hormone umgewandelt werden, was zu einem vielfachen Mangel an Hormonwirkungen f&uuml;hrt. Es ist ja nicht das nat&uuml;rliche Hormon, sondern ein ver&auml;ndertes oder synthetisches Produkt. Genau diese weitere Umwandlung der Hormone (insbesondere des Progesterons) ist aber die Ursache f&uuml;r die umfangreichen g&uuml;nstigen Wirkungen, die Progesteron im menschlichen Organismus hat!</p>
<p>Und genau das ist auch der Grund f&uuml;r die vielen schlechten Ergebnisse in wissenschaftlichen Studien bei der Untersuchung von synthetischen Hormonen: diese wirken eben nur so &auml;hnlich und nicht genau so, wie es die Natur in Jahrmillionen entwickelt hat. Hier haben wir nat&uuml;rlich ein Problem mit den vielen wissenschaftlichen Studien zu Progesteron, &Ouml;strogen und anderen Hormonen: nachdem solche Studien sehr teuer sind, m&uuml;ssen diese durch die Industrie finanziert werden. Das macht man nat&uuml;rlich nur mit Produkten, f&uuml;r die man exklusive Rechte eintragen kann und f&uuml;r nat&uuml;rliche Hormone kann man das naturgem&auml;&szlig; nicht. Also werden nur ver&auml;nderte Naturhormone (wie z.B. das Equlin aus Pferdeurin: Handelsname: Presomen) oder synthetische Hormone wissenschaftlich untersucht, weil die Hersteller dieser Hormon&#160;&#8211; Produkte nur die Studien f&uuml;r Ihre Produkte finanzieren. Das ist keine &#8222;Gemeinheit&#8220; oder gar unseri&ouml;s, sondern wirtschaftlich sehr gut verst&auml;ndlich. Allerdings gibt es in der Konsequenz demnach leider keine wissenschaftlichen Studien mit naturidentischem Hormon, weil das niemand finanziert. Hier w&auml;re nat&uuml;rlich ganz dringend die universit&auml;ren Forschung gefragt! Jede Frau die lange genug lebt, kommt irgendwann in die Wechseljahre (&uuml;brigens gilt das in &auml;hnlicher Form auch f&uuml;r M&auml;nner, hierzu kommt sp&auml;ter eine eigene Darstellung mit dem Titel &#8222;Wechseljahre des Mannes&#8220;). Weltweit betrachtet ist das eine enorm gro&szlig;e Anzahl von Menschen, von denen viele Hilfe ben&ouml;tigen. Das ist damit ein Milliarden Markt! Damit ist es sehr gut verst&auml;ndlich, da&szlig; die Industrie Produkte f&uuml;r diesen Markt entwickelt. Nat&uuml;rlich mir dem Ziel, die entsprechenden Produkte zu verkaufen.</p>
<p>Um eine<strong> Aufkl&auml;rung der interessierten Bev&ouml;lkerung</strong> zu erreichen, haben wir das <a href="http://www.Hormon-Netzwerk.de">HORMON&#8209; NETZWERK</a> gegr&uuml;ndet. Sie k&ouml;nnen dazu weitere Informationen erhalten, wenn Sie auf den link klicken. Dem Hormon Netzwerk k&ouml;nnen sich alle anschliessen, N&auml;heres &uuml;ber den link.</p>
<p>&Uuml;brigens: haben Sie sich noch nie gefragt, warum bei Frauen&auml;rzten normalerweise so gut wie nie der Spiegel der Hormone gemessen wird, aber dennoch den meisten Patientinnen die gleichen Hormone verordnet werden? Das ist fast so &auml;hnlich, wie allen Diabetikern (Zuckerkranken) die gleiche Insulindosis zu geben&#160;&#8211; ohne vorherige Messung!</p>
<p>Ein Grund liegt vielleicht auch darin, da&szlig; synthetische Hormone die Blutspiegel so gut wie nicht ver&auml;ndern und deswegen eine Messung unter Therapie auch keine verbesserten Spiegel zeigt. Man kann also die Therapie mit synthetischen Hormonen auch gar nicht richtig kontrollieren!</p>
<p>Bei einer Behandlung mit nat&uuml;rlichen Hormonen kann man aber sehr wohl eine Verbesserung der entsprechenden Spiegel im Blut messen: das machen wir auch und zwar wird grunds&auml;tzlich vor Therapie und 2 Monate nach Therapiebeginn der entsprechende Spiegel bestimmt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Grunds&auml;tzlich ist es immer die Entscheidung eines jeden individuellen Menschen. Die Entscheidung f&uuml;r eine Therapie mit nat&uuml;rlichen Hormonen erfordert die Abw&auml;gung vieler Aspekte, wir beraten und informieren so gut wie m&ouml;glich, damit jede&#174; das selber entscheiden kann! Allerdings sind die Informationen nicht so leicht zu bekommen. Das wurde weiter oben im Text erl&auml;utert. Die nat&uuml;rlichen Hormone sind nat&uuml;rlich (leider!) kein Jungbrunnen und auch kein &#8222;Zauber&#8209; Allheil&#8209; Mittel&#8220;. ABER: viele weit verbreitete Symptome gehen auf hormonelle Mangelerscheinungen zur&uuml;ck. Die &uuml;bliche Behandlung war entweder m&uuml;hsam oder/und zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen (Ansteigen der Krebsgefahr) und dazu h&auml;ufig ohne sp&uuml;rbare Verbesserung des Befindens. Im Unterschied dazu sind die weitreichenden Wirkungen einer Therapie mit nat&uuml;rlichen Hormonen wirklich verbl&uuml;ffend und sollten in Ruhe &uuml;berlegt werden.</p>
<p>Die Maxime mu&szlig; immer sein: nicht schaden!</p>
<p>Wenn die individuelle Lebensqualit&auml;t sp&uuml;rbar eingeschr&auml;nkt ist und ein nat&uuml;rlicher &#8211;&#160;gesunder&#160;&#8211; Weg besteht, diese wieder herzustellen, dann ist das f&uuml;r viele Menschen eine gute M&ouml;glichkeit. Wenn Sie sich &uuml;ber ihre pers&ouml;nlichen Hormon&#160;&#8211; Werte und die M&ouml;glichkeiten der Behandlung konkret informieren wollen, dann rufen Sie einfach an und machen einen Termin aus!</p>
<p>Alles Gute!</p>
<p>Dr. Dr. med. Thomas Beck</p>
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		<title>Eisenmangel und Eisentherapie</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 17:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BeckDoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden unter unspezifischen Symptome, wie M&#252;digkeit, Ersch&#246;pfung, Konzentrationsst&#246;rungen, depressiven Stimmungsschwankungen etc, welche die Lebensqualit&#228;t erheblich einschr&#228;nken. In der Regel wird beim Hausarzt im Blutbild die Routinediagnostik durchgef&#252;hrt und wenn sich dabei keine krankhaften Werte zeigen, dann heisst es meist, die Symptome sind &#8222;psychisch&#8220; oder man ist &#8222;gestresst&#8220;/&#8222;&#252;berlastet&#8220; (was eigentlich auch wieder &#8222;psychisch&#8220; bedeutet). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen leiden unter unspezifischen Symptome, wie M&uuml;digkeit,  Ersch&ouml;pfung, Konzentrationsst&ouml;rungen, depressiven Stimmungsschwankungen  etc, welche die Lebensqualit&auml;t erheblich einschr&auml;nken.</p>
<p>In der Regel wird beim Hausarzt im Blutbild die Routinediagnostik  durchgef&uuml;hrt und wenn sich dabei keine krankhaften Werte zeigen, dann  heisst es meist, die Symptome sind &bdquo;psychisch&ldquo; oder man ist  &bdquo;gestresst&ldquo;/&bdquo;&uuml;berlastet&ldquo; (was eigentlich auch wieder &bdquo;psychisch&ldquo;  bedeutet).</p>
<p>Leider kennt die Ausbildung der &Auml;rzte in der Universit&auml;t die h&auml;ufigste Ursache dieser Symptome nicht:</p>
<p>die<strong> Eisenmangelkrankheit</strong> oder das<strong> Eisenmangelsyndrom </strong>(<strong>IDS</strong> = Iron Deficiency Syndrome).</p>
<p>&Auml;rzte erlernen nur die <strong>Eisenmangel‑ An&auml;mie</strong>, bei der&nbsp; es schon zur Verminderung der roten Blutk&ouml;rperchen gekommen ist und die  das Endstadium des Eisenmangels darstellt.</p>
<p><strong>Wie kann man aber nun das Eisenmangelsyndrom erkennen?</strong></p>
<p><strong>Dr. med. Beat SCHAUB,</strong> Basel, Begr&uuml;nder der  &bdquo;neuen Eisentherapie&ldquo; und Autor vieler grundlegender Ver&ouml;ffentlichungen zum Thema  Eisenmangel und Autor des Buches &bdquo;Eisen‑ Das untersch&auml;tze Element&ldquo;&nbsp; hat  hierzu einen Selbsttest entwickelt:</p>
<p><strong>Selbst-Test </strong>Clinical Score IDS&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Fragebogen bei Verdacht auf Eisenmangel)<br />
Die h&auml;ufigsten und typischen Symptome des Eisenmangelsyndroms sind  nachfolgend in vier Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe, bei der mindestens  ein<br />
Symptom vorhanden ist, gibt einen Punkt (maximal 4 Punkte).</p>
<p>Leiden Sie unter:<br />
Ersch&ouml;pfungszust&auml;nden?</p>
<p>Konzentrationsst&ouml;rungen?<br />
Depressiver Verstimmung?<br />
Schlafst&ouml;rungen?</p>
<p>Schwindel?<br />
Kopfschmerzen?<br />
Nackenverspannungen?</p>
<p>Haarausfall?<br />
Nagelbr&uuml;chigkeit?<br />
Restless legs?</p>
<p>Auswertung:<br />
1&ndash;2 Punkte:&nbsp; IDS m&ouml;glich<br />
3 Punkte:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; IDS wahrscheinlich<br />
4 Punkte: &nbsp; &nbsp; IDS sehr wahrscheinlich</p>
<p>Sofern mindestens 1 Punkt vorliegt, sollte der Ferritinwert im Blut gemessen werden.</p>
<p>Um Eisenmangel richtig zu behandeln, sind bestimmte Punkte zu beachten. Eine entsprechende Ausbildung ist bei zertifizierten Eisenzentren gew&auml;hrleistet.</p>
<p>Die Einnahme von Eisenpr&auml;paraten ist zum einen schlecht vertr&auml;glich, zum anderen sind die Bio-Verf&uuml;gbarkeit und die Mengen einfach zu gering.</p>
<p>In der Regel gibt man deshalb ein bis zweimal in der Woche eine Infusion  mit Eisen&nbsp;&ndash; und die Besserung tritt meist fast augenblicklich  ein, die Menge der Infusionen kann von zertifizierten &auml;rztlichen Eisenzentren &uuml;ber ein zentrales Computerprogramm (h-banking) bestimmt werden.</p>
<p>Durch mehrere entsprechende Fortbildungen haben wir uns mit dem  Eisenmangelsyndrom besch&auml;ftigt und sind mit der optimal Behandlung vertraut, die Praxis Dr. Dr. med. Thomas Beck ist ein zertifiziertes &auml;rztliches Eisenzentrum.</p>
<p>Falls Sie nicht nach M&uuml;nchen oder nach Baden Baden kommen k&ouml;nnen, finden Sie weitere Spezialisten an anderen Orten in  sogenannten &bdquo;<a href="http://www.ironforum.org/">EISENZENTREN</a>&bdquo;&nbsp; (<a href="http://www.eisenzentrum.org/">www.eisenzentrum.org</a>).(hier klicken)</p>
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