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Naturheilkundliche Privatpraxis München

BURNOUT und STRESS – Diagnose und Therapie

Immer mehr Menschen klagen über Burnout und Stress. Insbesondere Führungskräfte mit ursprünglich hoher Leistungskraft zeigen zunehmend Symptome von STRESS und erkranken an BURNOUT und Depression.

Dies kann sowohl ein dramatisches persönliches Problem sein, ist aber auch von großer Bedeutung für die Unternehmen.

Was ist Stress, was ist burnout?

Wie das Wort „burnout“ schon andeutet, versteht man darunter das  innere „Ausbrennen“. Burn-Out ist eine ernste Krankheit, das kommt nicht wieder ins Lot, wenn man sich nur besser zusammenreisst – im Gegenteil, dadurch wird es schlimmer. Der Ausfall ist vorprogrammiert.

Man hat das Gefühl, die Arbeit nicht mehr zu schaffen, Antriebslosigkeit, Schwäche, mangelnde Energie und Vitalität stellen sich ein. Jegliche Zuversicht geht verloren, alles erscheint sinnlos.

In der Regel waren die Betroffenen aber vorher hochgradig motiviert, das Leben konzentrierte sich zunehmend auf die Arbeit und diese wurde mit maximalem Engagement ausgeführt. Typischerweise ist die Arbeitsleistung zunächst weit überdurchschnittlich, dafür werden das Privatleben und andere Interessen vernachlässigt – bis es dann zum Zusammenbruch kommt.

Burnout ist also eher etwas, was gerade die Besten betrifft.

Es besteht ein klarer Bezug zwischen der eigenen Einstellung zu Arbeit und Leistung einerseits – und der Wahrscheinlichkeit ein burnouot zu bekommen andererseits.

Die Grenzen zu Depression (psychische Erkrankung mit grundloser Niedergeschlagenheit) sind fliessend, unbehandelt kann ein Burnout in eine Depression übergehen.

Unter Stress versteht man „Druck“, also eine Belastung. Ob es sich um „guten“ EU-Stress oder um „schlechten“ DIS-Stress handelt, hängt sowohl von Art und Umfang der Belastung, als auch von inneren Mechanismen ab. Ein Vortrag zum Beispiel kann für den einen  eine positive Herausforderung sein, aber für den anderen ist es Anlaß zu DisStress. Das Erlernen und Trainieren von Techniken für StressManagement ist oft sehr hilfreich.

Was kann man tun? Möglichkeiten und Angebote

A) Training, Seminare, workshops

Es ist inzwischen anerkannt und durch umfangreiche Erfahrungen und fundierte Studien bestätigt, daß man effektive Techniken erlernen und einüben kann, besser mit Stress umzugehen. Das funktioniert also.

Mit diesen Techniken kann grundsätzlich auch die Entwicklung eines burnout frühzeitig erkannt und gestoppt werden.

Allerdings macht es wenig Sinn, in einem Seminar allgemein zu hören, wie man Stress besser bewältigen kann – und das dann schnell zu vergessen.

Um nachhaltigen Erfolg zu erreichen, müssen die Techniken und Werkzeuge nicht nur gezeigt, sondern an die persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasst und dann eingeübt werden. Die tatsächlichen und steuernden persönlichen Notwendigkeiten sind aber nicht immer offensichtlich und bewußt. Oft werden sie durch langjährige Verhaltensmuster überdeckt.

Wenn es gelingt, solche Fehlsteuerungen zu lösen und zur Selbststeuerung zurückzukehren, werden Kräfte frei, die einen entspannt und konsequent – wie von selbst – die persönlichen Ziele erreichen lassen.

Hierfür haben wir Gruppen‑ Seminare entwickelt, die inhouse oder unter freier Trägerschaft durchgeführt werden können. Ausführliche Informationen unter www.das-stress-seminar.de.

Bei Bedarf führen wir auch begleitende EinzelCoachings durch – siehe unten.

B) Der „Boxenstop“ – Medizinscher Teil

Lang anhaltender Stress kann das Herz schädigen, Entzündungen verstärken – insbesondere in den Gefäßwänden – und damit Herz-Kreislauferkrankungen vom Herzinfarkt über Bluthochdruck bis zum Schlaganfall verursachen. Durch eine gezielte Diagnostik können solche Entwicklungen bereits in der Entstehung erkannt und dann entsprechend behandelt werden.

Genauer betrachtet führt zellulärer Stress zu einem laufenden Angriff auf Zellwände – wie das Rosten von Metall – und so langsam zur Entstehung von Krankheiten. Schädigende Einflüssen wie Hitze und Licht (z.B. bei einem Sonnenbrand), Gifte (wie z.B Alkohol, Umweltgifte und bestimmte Medikamente) lassen im im Körper laufend „freie Radikale“ entstehen, die Zellen angreifen (oxidieren). Aber auch die ganz normale Energiegewinnung in den Kraftwerken der Zellen (Mitochondrien) erzeugt freie Radikale. Der Körper hat dagegen ausgefeilte Schutz-Mechanismen entwickelt, unter anderem aktive Reparatur‑ und Puffersysteme und Antioxidantien, die sich allerdings bei zu hoher Belastung erschöpfen und zusammenbrechen können.

Sowohl die Reparaturkapazität als auch die Intensität der Angriffe  können wir in der Praxis mit entsprechenden Laborverfahren messen und dann dort behandeln, wo es individuell nötig ist.

Parameter zur DIAGNOSE von Stress und zur Vorbeugung von stressbedingten Krankheiten

  • Gezielte Anamnese (Krankengeschichte)
  • Körperliche Untersuchung (Alter, Geschlecht, Gewicht und Größe, Blutdruck…)
  • Body‑ Impedanz‑ Analyse (Widerstandskraft gegen einen minimalen elektrischen Meßstrom) erlaubt Rückschlüsse auf Vitalität, aber auch auf das Verhältnis von Fett, Muskeln und Wasser im Körper
  • Ausführliches Blutbild (über 40 Parameter zur Kontrolle der wichtigsten Organfunktionen, mit verschiedenen Leberwerten, mehrere Blutfettwerte, Niere, Harnsäure, Schilddrüse, Elektrolyte,… etc)
  • Bestimmung der freien Radikale und der Antioxidantien
  • Bestimmung der Säure‑ Basen‑ Puffer Kapazität
  • Bestimmung von Entzündungsparametern
  • Bestimmung der wichtigsten Stress‑ und Geschlechts‑ Hormone; sowohl im Blut als auch im Speichel
  • Analyse der Stuhlflora (mikrobiologische Bestimmungen auch auf Pilze und pathogene Keime, sowie Darmtumormarker)
  • HRV Messung (HerzRatenariabilität oder auch „Herzstress“) Ein gesundes Herz verändert laufend seinen Rhythmus – entsprechend der Belastungsänderung. Bei einer Herzstressbelastung geht diese Variabilität immer weiter verloren, sodaß der Rhythmus zunehmend starrer wird
  • EKG
  • Weitere Untersuchungen (Dunkelfeld, Kinesiologische Testung, etc)

Medizinische THERAPIE von Stress

Die Therapie richtet sich nach den Ergebnissen. Körperlich werden meist Infusions‑ Serien durchgeführt, um die fehlenden Stoffe auszugleichen.

Nachhaltiger Stress führt typischerweise zu Fehlregulationen im vegetativen Nervensystem (innere Regulation automatischer Körpervorgänge wie Verdauung, Herzschlag, Blutdruck, Schlaf-Wach‑ Rhythmus, etc).

Wir setzten deshalb in der Regel zur vegetativen Stabilisierung die Neuro-Vegetative Milieu-Therapie NVMT ein (eine Therapie ähnlich der Neuraltherapie) – oder ein anderes Verfahren zur Stabilisierung der autonomen Regulation.

  • Antioxidantien, Elektrolyte
  • Hochdosiert Vitamine (Orthomolekulare Medizin,…) als Infusion oder/und zur Einnahme; Individualanfertigung nach Profil mögich
  • Basenreiche Mittel
  • Procain-Basen-Infusionen (Entsäuern durch Zufuhr von Basen, Entgiften, Durchblutungverbesserung, …)
  • Ozon-SauerstoffInfusion (Vitalisierung, Durchblutungsverbesserung, Erhöhung der Antioxidativen Kapazität…)
  • Chelatinfusion (Entfernung von „Schlacken“ Schwermetallen, Reduzierung von Ablagerungen in Gefäßen „biologischer Rohrreiniger“…
  • Frischzelltherapie (Organextrakte)
  • Akupunktur, Homöopathie, Neuraltherapie
  • Pflanzliche Medikamente (Phytopharmaka)

Ergebnisse:

Häufig berichten unsere Patienten neben einem allmählichen Nachlassen der Burnout Symptome von besserem Schlaf, höherer Leistungsfähigkeit und Leistungsfreude, besserer Potenz und einem Gefühl der inneren Ausgeglichenheit und Ruhe. Oft stellt sich innere Klarheit ein, als ob ein Nebel verschwinden würde. Bisher regelmäßige auftretende Erkrankungen bleiben aus (z.B. die Herbst‑ und Frühjahrsgrippe), das Haarwachstum wird besser, Fingernägel fester und Stuhlgang regelmäßiger.

Ⅽ) Coaching bei STRESS und BURNOUT

Die persönliche Dimension von burnout ist ohne professionelle Hilfe sehr schwer zu bewältigen. In der Regel führt das zu einem „weiter so“ und verstärkt die falschen Verhaltensmuster. Ähnlich wie der Baron Münchhausen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen wollte.

Das Coaching bzw. die Behandlung der psychischen Dimension ist bei burnout von herausragender Bedeutung. Der Begleiter muß natürlich die nötige Fachkompetenz und Erfahrung haben. Entscheidend für den Erfolg ist aber erstaunlichweise nicht die jeweils angewendete Methode, sondern das persönliche Vertrauensverhältnis zwischen Klient und Coach.

Auf gut Deutsch: wenn man den Coach nicht sympathisch findet oder einfach aus irgend einem Grund nicht mag, dann passt das nicht – und man sollte sich nach einer Alternative umsehen. Wenn das aber passt, ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg geschaffen.

Nachhaltiger Erfolg ist nur mit grundlegenden Änderungen der inneren Einstellung möglich. Genau das ist aber besonders schwierig, weil sich gerade die Verhaltensmuster, die jetzt zu burnout führen, über Jahrzehnte als Bewältigungsstrategien entwickelt und scheinbar bewährt hatten.

Es entsteht also zunächst regelmäßig eine große Unsicherheit und Angst, was sich nur unter hoher Achtsamkeit in einem geschützen Umfeld  lösen kann.

2 Reaktionen zu “BURNOUT und STRESS – Diagnose und Therapie”

  1. anna maria

    Stress, Burnout, Depressionen… wir haben uns einfach daran gewöhnt, diese Wörter jeden Tag zu hören. Das Problem ist aber größer als wir glauben. Das sind ernsthafte Krankheiten, die unbedingt behandelt werden sollten.

  2. BeckDoc

    Hier kann ich nur zustimmen, Stress, Burnout und Depression nehmen immer mehr zu, nach neuesten Zahlen sollen bis zu 30 % der Bevölkerung darunter leiden. Hier stellt sich dann die Frage, woher das kommt? Hat der „äußere Druck“ derart zugenommen (und spielt der „innere Druck“ hier nicht auch eine große Rolle?) oder ist unsere Wahrnehmung schärfer geworden? Vielleicht ist beides der Fall?
    Auf jeden Fall sind das Stress‑ Syndrom, Burnout und Depression ernsthafte Krankheiten, auf deren Behandlung ich mich (u.a.) in meiner Praxis spezialisiert habe.
    Zur Vorbeugung und Vermeidung biete ich Seminare an: http://www.Das-Stress-Seminar.de
    mfg

    Dr. Dr. med. Thomas Beck

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